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3 Gründe warum essen nicht nur satt sondern auch glücklich macht

Für Sportlerinnen und Sportler erfüllt Essen in vielen Fällen die reine Funktion der Aufnahme von ausreichend Nährstoffen um uns sportlichen Zielen damit näher zu bringen. Sportliche Aktivität verbraucht Kohlenhydrate, zum Muskelaufbau benötigen wir Protein und Fettsäuren sind Bestandteil unserer Zellmembran. Vitamine katalysieren Stoffwechselvorgänge und ohne bestimmte Mineralstoffe wären wir nicht einmal in der Lage auch nur einen einzigen Bizepscurl aus zu führen. Der heutige Artikel befasst sich weniger mit den nüchternen Fakten zu Makros und Mikros sondern mit etwas tiefgründigeren Funktionen der Nahrungsaufnahme und damit mit der Frage, inwieweit essen vermag uns glücklich zu machen.

Grund 1 - Schokolade macht glücklich – über Umwege

Kennt ihr auch den Mythos von der „glücklich-machenden“ Schokolade. Angeblich liefert die süße Versuchung eine Menge Serotonin und sorgt darum für gute Stimmung. Wie sich herausstellt, handelt es sich hierbei nur um die halbe Wahrheit. JA Schokolade enthält (je nachdem wie hoch der Kakaoanteil ausfällt) moderate bis hohe Mengen an Serotonin welches im Volksmund immer wieder als „Glückshormon“ bezeichnet wird. Falsch ist allerdings die Tatsache, dass in Kakao enthaltenes Serotonin uns glücklich macht. Hierzu müsste es den Übertritt vom Blut ins Gehirn schaffen um dort an bestimmte Areale im Gehirn anzudocken. Leider bleibt Serotonin aus Schokolade dieser Übertritt verwährt, d.h. es wirkt in diesem Fall zwar auf die Blutgerinnung, das Herz-Kreislaufsystem und den Magen-Darm-Trakt, nicht aber auf das Gehirn und folglich auch weder auf die Stimmung, den Appetit, die Schmerzwahrnehmung und auch nicht auf den Schlaf-Wach-Rhythmus. In Wahrheit können wir über die Nahrung nur für mehr Serotonin sorgen, indem wir die Muttersubstanz und essentielle Aminosäure Tryptophan aufnehmen. Sie schafft den Übertritt an der Blut-Hirn-Schranke und dient, im Gehirn angekommen, dann der Bildung von Serotonin welches JETZT seine Wirkung auf unsere Stimmung vermitteln kann. Der hohe Zuckergehalt in Schokolade unterstützt die Tryptophan-Versorgung des Gehirns in dem er für eine Erhöhung des Insulinaufkommens im Blut sorgt. Insulin ist dafür bekannt, Aminosäuren den Übertritt über die Blut-Hirn-Schranke zu erleichtern. Große Mengen Tryptophan befinden sich übrigens nicht in Schokolade, sondern beispielsweise in Cashewkernen, Erdnüssen, Edamer oder Thunfisch. Fazit Schokolade sorgt nicht besser oder schlechter für eine Stimmungsaufhellung wie jedes sonstige stark zuckerhaltige Lebensmittel auch. Wer sich glücklich machen möchte, sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Tryptophan achten

Grund 2 – Essen bewahrt uns vor Depressionen

Man würde nicht glauben wie viele auch junge Menschen bereits an Depressionen erkrankt sind. Das statistische Bundesamt geht davon aus, dass der Anteil bei den 18-65-jährigen 5% beträgt. In Deutschland werden so etwa 4 Millionen depressive Menschen vermutet. Im schlimmsten Falle enden Depressionen mit Suizid, auch wenn es aber nicht zum äußersten kommt stellen Depressionen eine erst zu nehmende Erscheinung dar. Über die Ernährung lassen sich depressive Verstimmungen bekämpfen. Bereits genannte Tryptophan-haltige Lebensmittel sind ein möglicher Weg die Stimmungslage zu heben. Möglichkeit zwei ist eine ausreichende Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren (EPA und DHA). Studien berichten gerade bei depressiven Personen von niedrigen Konzentrationen im Gehirn. Im Gegenzug weiß man um die präventive Rolle von Fischöl bei der Entstehung von Depressionen. Häufig beobachtet sind auch niedrige Magnesiumkonzentrationen bei depressiven Verstimmungen, weshalb man mitunter deshalb immer für eine ausreichende Versorgung mit diesem Mineralstoff sorgen sollte. Fazit Sicher lassen sich Depressionen nicht immer über Ernährung kompensieren. Wer sich mit den richtigen Nährstoffen versorgt kann aber in jedem Fall vorbeugende Arbeit leisten

Grund 3 – Der Gesellschaftsfaktor

Grund Nummer drei hat weniger etwas mit Nährstoffen oder Wirkstoffen zu tun, sondern befasst sich mit etwas sehr Wichtigem, nämlich dem Gesellschaftsfaktor. Wir essen gerne mit Freunden oder in der Gruppe, kommen zusammen um zu reden und zu essen und gerade das ist es, was uns glücklich macht. Der gemeinsame Post-Workout-Shake an der Theke nach einem harten Training, das gemeinsame Cheat-Meal am Wochenende, all diese Dinge machen das Leben lebenswert und sollten auch voll ausgekostet werden. Fazit Gemeinsam zu essen sorgt für soziale Kontakte, angeregte Gespräche, neue Bekanntschaften und macht uns insgesamt glücklicher

Resümee

Wer hinter Essen nur die schnöde Deckung des Nährstoffbedarfs sieht beraubt sich möglicherweise einer wichtigen und effektiven Möglichkeit sich jeden Tag ein klein wenig glücklicher zu machen
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