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5 Dinge die erfolgreiche Kraftsportler beachten!

Schauen wir der Realität ins Auge. Schaut man sich im Studio um, so weiß jeder immer alles besser und derjenige mit dem dicksten Arm hat immer Recht. Das führt meist dazu, dass insbesondere Anfänger von einem System zum nächsten springen und ständig neue Dinge probieren wollen und anwenden. Schaut man sich jedoch erfolgreiche Sportler an, so fallen einige Dinge auf die diese Athleten gemeinsam haben.

Kontinuität und Geduld

Definitiv die beiden Schlüsselfaktoren! Egal ob es um Fettabbau geht oder um Muskelaufbau. Geduld ist das A und O. Einen Plan zu machen und diesen zu befolgen, das wichtigste Kriterium wenn man erfolgreich sein möchte! Doch gerade hier fängt es bei den meisten auch schon an zu hängen. Ständiges Wechseln des Trainingsplans, das Prinzip des „Muscle Confusion“…keine Eigenschaften und Vorgehensweisen, die erfolgreiche Athleten auszeichnen. Erfolgreiche Athleten haben nicht nur Pläne zum Erfolg, sondern auch Pläne, falls der Erfolg nicht sofort eintritt und insbesondere definieren diese Sportler ganz genau, was als Erfolg und was als „nicht-Erfolg“ gewertet wird und welches Vorgehen dann eingeschlagen wird!

Stärker werden um Muskeln aufzubauen

Wer stärker wird, der wird auch massiger. Denn wer seine Trainingsgewichte kontinuierlich steigert und dadurch immer wieder neue Reize setzt, lässt dem Körper gar keine andere Wahl, als sich anzupassen. Und mal ehrlich, habt ihr schon einmal eine Person gesehen, welche 200kg auf der Bank drückt aber eine Hühnerbrust besitzt, schmale Schultern und dünne Arme? Eher nicht. Möchtest du also Muskeln aufbauen, sollte es dein Bestreben sein, dich kontinuierlich zu steigern, kontinuierlich mehr Last zu bewegen und kontinuierlich mehr Trainingsgewicht aufzuladen. Das bedeutet nun aber nicht, dass du sich nur im Maximalkraftbereich bewegen musst. Periodisierung ist hier gefragt. Du musst nicht von Trainingseinheit zu Trainingseinheit besser werden, sondern vielmehr von Zyklus zu Zyklus!

Grundübungen

Ähnlich wie im Abschnitt zuvor. Je mehr Muskelmasse du mit einer Übung belastest, desto mehr Muskelmasse wird auch stimuliert. Und das ist doch genau das was man möchte, wenn das Ziel lautet, massiv zu werden. Doch leider verstricken sich immer noch viel zu viele Personen in wirren Plänen voller Isolationsübungen, gesonderten Arm-Tagen, dutzenden Sätzen Seitheben und gefühlt tausend Wiederholungen Sit-Ups. Gleichzeitig werden die Übungen, die wirklich in der Lage sind Muskeln aufzubauen, weil sie viel Muskelmasse bewegen vergessen. Die Rede ist von Kniebeugen, Kreuzheben, Rudern, Klimmzüge, Bankdrücken, Dips und Schulterdrücken. Damit wäre eigentlich schon der ganze Körper trainiert. Warum also nicht mal ausschließlich mit diesen Übungen beginnen und Fortschritte erzielen, anstatt sich an vermeintlich „unproduktiveren“ Isolationsmaschinen abzumühen?

Du hast keine Stärken!

Es kommt nicht selten vor, dass man von Fitnesssportlern hört, sie müssten ihre Schwächen gesondert trainieren und diesen besondere Aufmerksamkeit widmen. Oftmals ist dann die Rede von „flachen hinteren Schultern“ oder ähnlichem. Doch interessanterweise werden diese Äußerungen meist von den Personen getätigt, die eigentlich noch ganz andere Probleme haben. Wer nicht mindestens das 2,5-fache seines Körpergewichtes heben, das Zweifache seines Körpergewichts beugen und das 1,5-fache seines Körpergewichts auf der Bank drücken kann, sollte sich über Schwächen noch keine Gedanken machen, sondern die Punkte 1 bis 3 noch einmal genauer durchlesen und sich darauf konzentrieren!

Nein, du bist wie jeder andere!

Spätestens jetzt kommen die ersten Aufschreie. „Aber bei mir ist das XYZ“ oder „Ich muss anders vorgehen aufgrund meiner Genetik“ usw. Aber lasst uns ehrlich sein, ich kenne niemanden in dessen Genetik stehen würde, man müsse möglichst viele Trainingsprinzipien in möglichst kurzer Zeit absolvieren, die Trainingsgewichte möglichst konstant niedrig halten und das dann am besten nur mit Kabelübungen und an diversen neumodischen Krafttrainingsgeräten. Sorry…so läuft das nun mal nicht. Schaue dir erfolgreiche Sportler egal welcher Sportart an. Es steckt immer, selbst beim Talentiertesten, ein langer Weg mit intensiven Trainingseinheiten und wenig Schnick Schnack dahinter. Warum sollte das ausgerechnet bei dir anders sein? Solltest du das tatsächlich noch immer denken, lies dir die Punkte 1 bis 3 noch einmal durch. Hast du dir diese zu Herzen genommen, dann bist du auf dem Sprung zum erfolgreichen Athleten! Weiter so!
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