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5 Dinge die jeder über das gesunde Diätwunder Grüntee wissen sollte

Ich bin mir sicher jeder von Euch hat schon von Grüntee oder einem seiner Bestandteile gehört oder gelesen hat. Er gilt als extrem gesund und soll sogar auf drastische Art und Weise in die Fettverbrennung eingreifen, weshalb man ihn als gesundes Diätwunder seit jeher hyped. Der heutige stellt 5 Dinge vor, die in Zusammenhang mit Grüntee und seinen Bestandteilen entweder nie erwähnt, oder unter den Tisch gekehrt wurden

Tipp 1 - Die Brühdauer entscheidet über den Catechingehalt

Bei Catechinen handelt es sich um eine Substanzgruppe der Polyphenole die sich in Grüntee wieder finden. Die Bitterstoffe machen im Grüntee 30% bis 40% der Trockenmasse aus und sind für die meisten Effekte verantwortlich die man Grüntee nachsagt. Zu den wichtigsten Vertretern zählen -Epicatechin (EC) -Epicatechingallat (ECG) -Epigallocatechin (EGC) -Epigallocatechingallat (EGCG) Wer Catechine vor hat über Tee aufzunehmen braucht hierzu das nötige Know-how zur richtigen Brühdauer damit er deren Gehalt im fertigen Getränk zu maximieren kann. Bronner und Kollegen untersuchten dies bereits 1998 und kamen zu dem Ergebnis, dass der Catechingehalt in der Tat von 1 bis 13 mg/dl schwanken können je nachdem wie man Tee zubereitet. Im Vergleich zu lediglich 3-minütiger Brühdauer erhöht sich der Catechingehalt bei Grüntee wenn man ihn 20 Minuten ziehen lässt. Bei Schwarztee kann man schon nach 3 Minuten mit einem hohen Catechingehalt rechnen. Fazit Grüntee catechin-freundlich zubereiten muss gelernt sein! Neben Schwankungen beim Catechingehalt ausgehend von Ursprungspflanze, Lagerung und Transport entscheidet auch die Zubereitung über einen echten Effekt

Tipp 2 - Schwarztee enthält mehr EGCG als Grüntee

Bei EGCG handelt es sich um das Catechin dem man die meisten positiven Effekte in Hinblick auf die Körperzusammensetzung nachsagt. Interessanter Weise ging aus oben genannter Studie von Bronner und Kollegen ebenfalls hervor, dass Schwarztee nach 3-minütiger Brühzeit bereits einen höheren Gehalt an EGCG aufweist wie dieser bei Grüntee auch nach 20 Minuten Brühzeit nicht nachzuweisen war. Insgesamt spricht man Schwarztee einen niedrigeren Catechingehalt zu, da im Laufe der Fermentierung Polyphenole abgebaut werden. Fazit Wer es auf EGCG abgesehen hat, kann neben Grüntee auch auf Schwarztee zurückgreifen

Tipp 3 - EGCG mit Koffein besser verfügbar

Nakagawa und Kollegen untersuchten 2009 inwieweit die Bioverfügbarkeit von EGCG positiv beeinflusst werden kann. Sie fanden heraus, dass schon kleine Mengen Koffein (95mg EGCG mit 40mg Koffein) einen positiven Effekt auf die Plasmakonzentration bei EGCG ausüben, während höhere Dosen bei Koffein nicht automatisch weitere Vorteile zur Folge hatten. Fazit Grüntee enthält von Natur aus eine Mischung aus EGCG und Koffein die für eine hohe Bioverfügbarkeit sorgt. Wer EGCG als Extrakt supplementiert kann mit einer parallelen Gabe von Koffein die Aufnahme pushen

Tipp 4 - Milch und Sojaprotein hemmen effektiv die Wirkung von Catechinen

Den Vorteil den man sich über die Aufnahme mit Koffein hinsichtlich der Bioverfügbarkeit verschafft kann man sich postwendend wieder ruinieren, indem man Catechine aus Grüntee zusammen mit Protein, insbesondere Kasein, Milch oder Sojaprotein aufnimmt. Egert et al zeigen diesen Zusammenhang eindeutig und stellen zwischen den verschiedenen Proteinvarianten auch keinen signifikanten Unterschied fest. Fazit Wer schlau ist meidet die gleichzeitige Aufnahme von EGCG und Protein

Tipp 5 – Nicht alle Studien zu Grüntee als Diäthelfer fallen positiv aus

Wenngleich es in der Tat beeindruckende Ergebnisse aus Einzelstudien gibt die, wie im Falle der aktuellsten Untersuchung von Kobayashi und Kollegen, Grüntee einen hemmenden Einfluss auf die Fettaufnahme und damit verbunden einen positiven Effekt auf das Aufkommen an Körperfett zusprechen, sind die Ergebnisse einer Meta-Analyse von Baladia aus 2014 weit weniger euphorisch. Zwar wurden in die Untersuchung von ursprünglich 154 gesichteten Studien nur 5 involviert, es zeigte sich jedoch maximal ein kleiner Effekt von Grüntee oder Grünteeextrakt auf den Körperfettgehalt der als nicht signifikant angesehen wurde. Chen und Kollegen stellen demgegenüber einen durchaus signifikanten Effekt von Grüntee-Extrakt in hoher Dosierung auf das Körpergewicht und zudem auf Cholesterinwerte fest, hier allerdings nur an übergewichtigen Frauen. Eine Einnahme von 300mg EGCG pro Tag hatte in einer Studie von Mielgo-Ayuso keinen signifikanten Effekt, weder auf die Körperzusammensetzung noch auf die Leberfunktion. Fazit Die positiven Meldungen zum Effekt von Grüntee auf die Körperzusammensetzung überwiegen, einig ist sich die Wissenschaft diesbezüglich jedoch nicht. Anzunehmen ist, dass sehr viel von der Dosis, der Darreichungsform und der richtigen Einnahme abhängt

Quellen

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9618918 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22366739 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9618918 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24558988 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26569165 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26093535 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24299662
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