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5 Gründe die eindeutig für Low-Carb sprechen

Low-Carb vs. High-Carb – Eine wie es scheint niemals endende Diskussion. Ich selbst vertrete in meinem Konzept HBN keinen der beiden Ansätze. Für mich achtet Low-Carb zu wenig auf den Bedarf eines Sportlers und High-Carb zu wenig auf den Bedarf an Fettsäuren bei gleichzeitig völlig überhöhter Aufnahme eines Makronährstoffes den wir nur bedingt speichern können und ebenso nur bedingt verbrauchen. .Müsste ich mich für einen der beiden Wege, also High-Carb oder Low-Carb entscheiden würde ich Low-Carb wählen. Der heutige Artikel hält darum 5 Gründe bereit die generell eher für einen Low-Carb-Ansatz sprechen.

Grund 1 – Hoher Proteinanteil

Der hohe Proteingehalt in Low–Carb Diäten liefert mehrere Vorteile. Der wohl bekannteste und für uns Sportler gleichzeitig wichtigste Vorteil ist der Schutz vor Muskelverlust in hypokalorischen Phasen. Zahlreiche Studien zeigen, dass ein hoher Proteinkonsum im Vergleich zu einer niedrigeren Aufnahme mehr magere Körpermasse erhält und zudem Fettabbau unterstützt. Wenigen ist bewusst, dass Protein auch ein höheres Sättigungsgefühl auslöst als seine beiden Pendants Kohlenhydrate und Fett. Letztlich geht von Protein auch der höchste TEF (Thermic Effect of Food) aus, d.h. mit seiner Aufnahme kommt es zu einer starken Aktivierung des Stoffwechsels im Sinne von Thermogenese.

Grund 2 – Hoher Fettanteil

Anders als bei Kohlenhydraten handelt es sich zumindest bei einigen Vertretern des Makronährstoffs Fett um essentielle Nährstoffe was so viel bedeutet wie, dass wir Sie über die Nahrung zuführen müssen um den Bedarf zu decken. Prominentester Vertreter sind hier Omega-3-Fettsäuren aus der Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Ihnen werden besondere Effekte auf die Gesundheit aber auch auf den Stoffwechsel zugesprochen. Die Aufnahme von Nahrungsfett in einer Mahlzeit verlangsamt daneben auch die Verdauung und führt so zu einem längeren „Völlegefühl“.

Grund 3 - Niedriger Zuckeranteil

Nur wenige Einrichtungen unseres Körpers sind „wirklich“ auf Zucker angewiesen, man nennt sie glucoseabhängige Systeme. Über sie rechtfertigt sich ein bestimmter Konsum von Kohlenhydraten ebenso wie über die Aufnahme die sich auf sportlicher, bzw. dominant anaerober Tätigkeit begründet. Für bedarfsoptimierte Mengen an Kohlenhydraten haben wir Speicher und wir können sie problemlos verarbeiten. Nehmen wir mehr Kohlenhydrate, insbesondere über Zucker, mit der Nahrung auf als nötig liegen gesundheitliche Probleme auf der Hand: Eine Abnahme der Insulinsensivität, eine Speicherung als Körperfett oder Bluthochdruck resultieren neben Verschiebungen des Triglyceridspiegels auf einem unverhältnismäßigen Zuckerkonsum. Neben dieser Tatsache kann es via Blutzuckerspitzen und einen kompensatorischen Abfall des Blutglucosewerts zur vermehrten Ausbildung von Heißhunger kommen.

Grund 4 – Gewichtsverlust als Motivator

Eine Eigenschaft die man mit Kohlenhydratspeichern in Verbindung bringt ist deren gleichzeitige Speicherung von Wasser. Unterschiedlichen Quellen zur Folge rechnet man pro Gramm Kohlenhydrate mit 2-3ml Wasser. Wenngleich es sich bei anfänglichen Gewichtsverlusten resultierend aus weniger gespeichertem Wasser dank reduzierter Kohlenhydratspeicher noch nicht um einen echten Verlust an Körperfett handelt, kann der Gang zur Waage gerade zu Beginn einer Diätmaßnahme die Motivation enorm steigern.

Grund 5 – Mikronährstoffe

In Verbindung mit einer bedarfsgerechten Aufnahme hat man es mit Low-Carb in zweierlei Hinsicht einfacher als mit fettarmen Diätformen. Punkt 1 wäre die Eigenschaft von Vitaminen wie A, E und K sich nur mit gleichzeitiger Aufnahme von Fett zu lösen. (fettlösliche Vitamine). Die Multivitamintablette zum morgendlichen Glas Fruchtsaft und dem Brötchen mit Marmelade wird dazu führen, dass nur ein Bruchteil wirklich aufgenommen wird. Hält man sich hingegen an Skyr mit einigen gesunden Samen und Nüssen ist eine hervorragende Aufnahme gewährleistet. Punkt 1 beinhaltet eigentlich schon Punkt 2. Fest steht, dass sich mit einer Kost reich an Protein- und Fettträgern die Mikronährstoffversorgung wesentlich besser gewährleisten lässt als diese mit einer dominant kohlenhydratlastigen Ernährung möglich ist. Gemüse, Nüsse und Samen gelten allesamt als herausragende Quellen für Vitamine und Mineralstoffe die in High-Carb-Diäten gerne verschmäht werden.
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