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5 schreckliche Falschaussagen im Fitnessstudio!

Man sollte meinen, dass gesunder Menschenverstand ausreicht, um gewisse Grundkenntnisse zu verselbstständigen und ein, wenn auch nur kleines Maß an Grundkenntnissen für das Training im Gym voraussetzt – falsch gedacht! Denn selbst wenn Grundkenntnisse überhaupt nicht gegeben sind, wird sich noch nicht einmal informiert! Wenn man einige Zeit mit Sportlern zusammengearbeitet hat und auch schon seit Jahren im Fitnessstudio unterwegs ist, kommen einem doch wirklich einige und immer wieder erschreckende Aussagen zu Ohren. Auf der einen Seite denkt man sich, klar sie wissen es sicher nicht besser, auf der anderen Seite fragt man sich wo der Menschenverstand geblieben ist. Wir haben dir einmal die „schlimmsten“ Falschaussagen notiert und sind gespannt, ob du auch so einiges im Studio zu hören bekommst.

1. Rudern für die Brustmuskulatur!

Was soll man dazu sagen?! Diese Aussage kann leider nur von komplettem Unwissen geprägt sein. Eine Ruderübung impliziert in keinster Weise eine Drückbewegung, welche den Brustmuskel ansprechen könnte. Zugbewegung werden Grundsätzlich immer den Rücken ansprechen, daher fehlen bei einer solchen Aussage wohl jegliche anatomischen Kenntnisse. Ein bisschen sollte man sich dann schon informieren, bevor ins Training gegangen wird – auch wegen der eigenen Gesundheit!

2. Fett zu verbrennen geht nur durch Cardiotraining!

Es gibt leider bei manchen Athleten die Einstellung, dass man nur Körperfett verlieren kann, wenn Cardiotraining betrieben wird. Es heißt dann so schön: „Du willst abnehmen? – Dann musst du doch Cardiotraining machen und keinen schweren Gewichte bewegen!“ Eigentlich sollte wohl fast allen klar sein, dass diese Aussage völliger Nonsens ist. Abgenommen wird durch ein Kaloriendefizit, Sport kann dies durch seine Wirkung auf den Hormonhaushalt, Stoffwechsel und einen höheren Gesamtkalorienverbrauch begünstigen. Cardiotraining kann ein „Training“ für den Fettstoffwechsel sein und die Herzgesundheit positiv beeinflussen.

3. Für massive Schultern musst du mindestens 4 Schulterübungen machen!

Diese Aussage wird besonders gerne von Anfängern getroffen, die denken, dass es beim Training nur um das Volumen geht – doch so einfach ist es dann doch nicht. Besonders die vorderen Deltas brauchen meist keine „Extra-Einheit“, denn durch die oft vielen ausgeführten Drückbewegungen, wird die vordere Schulter ausreichend mittrainiert. Probleme haben die meisten, wenn, dann mit der hinteren und seitlichen Schulter. Wer jedoch Kreuzheben, Rudern etc. durchführt und das Training für die Körperpartien gut ausbalanciert, der wird auch hier keine Probleme haben. Die wichtigste Übung für die Schultermuskulatur ist das Schulterdrücken. Sollten dann noch besondere Schwächen in der hinteren oder seitlichen Schulter bestehen, kann durch Seitheben und Reverse-Flys dagegen vorgegangen werden. Allerdings sind 4 Übungen für die Schultermuskulatur oder noch mehr, meist völlig übertrieben. Wer natürlich 6 – 7 Mal die Woche ins Gym geht und die Regeneration funktioniert, kann ein solches Training durch einen hohen Split einbauen, grundsätzlich wird es aber nicht nötig sein und die wenigsten werden so viel Zeit aufwenden können.

4. Beim Bankdrücken darfst du mit der Langhantelstange nicht zu weit runter!

Warum darf man mit der Langhantelstange nicht zu weit nach unten? Einige behaupten doch wirklich, dass man mit der Langhantelstange nicht zu weit runter gehen sollte. Es folgt die Begründung, dass es schlecht für die Schulter sei und man sich verletzen könne, wenn man auf dem Brustkorb/Rippen aufsetzt. Im Gegensatz zu den anderen Aussagen, gab es hier sogar eine Erklärung, die jedoch ebenso falsch ist. Wer die richtige Stellung beim Bankdrücken einnimmt, kann ruhig bis zum „Touch“ auf dem Brustkorb herunter gehen. Durch eine gute Tiefe erhaltet ihr ebenfalls einen guten Stretch und die Muskulatur wird intensiv angesprochen. Außerdem wird so der Bewegungsablauf sehr rund. Die bedeutet natürlich nicht, dass man die Stange abfedern lassen sollte. Für die Schulter ist die Übung nur bei einer falschen Haltung schlecht. Die vordere Schultermuskulatur wird bei dieser Übung ebenfalls recht intensiv angesprochen.

5. Klimmzüge musst du richtig mit Schwung machen!

Was diese Aussage für einen Sinn haben soll, haben wir uns schon des Öfteren gefragt. Bisher konnten wir nur die Erklärung finden, dass es wahrscheinlich darum geht, „mehr“ Wiederholungen zu schaffen. Schwungholen bei den Klimmzügen fälscht die Übung einfach nur ab, macht sie sozusagen leichter und du wirst eine höhere Wiederholungsanzahl generieren können – davon wird jedoch deine Muskulatur nicht profitieren!

Fazit!

Wir können nur immer wieder darauf hinweisen, dass Krafttraining auch nicht ganz ungefährlich ist. Wer über Jahre des Trainings, Übungen falsch ausführt, der wird sich irgendwann „kaputt“ trainiert haben und es bitter bereuen. Selbst nach einzelnen Trainingseinheiten kann eine falsche Technik direkt zu Verletzungen führen. Jeder der ein gewisses Ziel verfolgt, egal ob sportlich oder nicht, sollte sich mit dem richtigen Weg dort hin auch auseinandersetzen! Sehr traurig, dass Sportler einfach drauflos trainieren, ohne sich darüber zu informieren, wie es richtig geht!
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