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5 typische Falschaussagen von selbsternannten Fitnessexperten!

Besonders im Gym werden immer wieder gerne Mythen verbreitet. „Ein Kumpel hat gesagt, dass du das so machen musst, dann baust du auf!“ Solchen Aussagen solltest du immer kritisch gegenüber stehen. Wir möchten dich vor Unwahrheiten schützen!

1. „Du musst einfach öfter ins Fitness gehen!“

Immer ist diese Aussage natürlich nicht falsch, doch meist wird sie im falschen Kontext verwendet. Wenn ein Sportler denkt, durch 1 Mal in der Woche Fitnessstudio wird er zum Hulk heranwachsen, dann ist diese Aussage wohl vollkommen richtig ihm gegenüber. Doch meist wird diese Aussage oft getroffen, wenn ein Athlet keine Fortschritte macht. Häufig geht der angesprochene sogar schon oft ins Gym. Dem Athlet wird sozusagen ein schlechtes Gewissen gemacht. Dass es aber noch unzählige andere Gründe dafür geben kann, warum er evtl. keine Muskulatur aufbaut oder Leistung erbringt, wird dabei vollkommen außeracht gelassen. Ob beim Training oder bei der Ernährung, es gibt viele Faktoren die eine Rolle spielen können. Das Trainingsvolumen ist meist das geringste Problem und wenn ein Sportler ohne fachliche Kenntnisse durch solch einen Spruch jeden Tag ins Studio geht und dabei in ein Übertraining schliddert, wird er noch weniger Fortschritte machen. Bitte zuerst abwägen, was wirklich die Gründe dafür sein können, dass der Muskelaufbau und/oder die Leistung stagniert!

2. „Durch das Proteinpulver hab ich extrem aufgebaut, versuche es doch auch mal!“

Durch ein Proteinpulver wirst du keine Muskulatur aufbauen! Ein Proteinpulver kann keine Wunder vollbringen und ist nur ein Nahrungsergänzungsmittel, welches zum Einsatz kommen kann, um eine gewisse Aminosäurenzusammensetzung zu liefern, Zeit bei Zubereitung von Lebensmitteln zu sparen, Mobil Protein aufnehmen zu können usw.. Proteinpulver kann seine Vorteile haben, ist aber für den Muskelaufbau nicht essentiell. Das Pulver ist nur eine Alternative zu einer „normalen“ Ernährung und kann diese vereinfachen. Natürlich kannst du deinen Tagesbedarf an Protein auch ohne ein solches Pulver decken. Die oben getroffene Aussage ist daher vollkommener Blödsinn. Sicherlich ist es wichtig, alle essentiellen Aminosäuren aufzunehmen und wir empfehlen dir eine Zufuhr von 2 – 2,5 g Protein pro kg Körpergewicht pro Tag zu konsumieren und dies auch aus unterschiedlichen Proteinquellen. Wenn du dies befolgst, dann brauchst du dir auch keine Gedanken darüber zu machen, dass du zu wenig Protein aufnimmst. Ob dieses Protein aus natürlicher Nahrung oder einem Pulver stammt, musst du selbst entscheiden.

3. „Wenn du keine Beinpresse benutzt, dann wachsen deine Beine auch nicht!“

Die Beinpresse ist sicherlich eine gute Möglichkeit deine Beinmuskulatur zu trainieren. Eine solche Aussage zu treffen, ist allerdings fachlich nicht richtig. Die Muskulatur wächst mit ihren Aufgaben, allerdings muss man dafür nicht unbedingt die Beinpresse benutzen. Ebenso wirst du auch ohne Kniebeugen ein Wachstum der Beinmuskulatur erreichen. Es geht wohl eher darum, wie effektiv eine Übung für die Beinmuskulatur ist. Wir würden dir immer die Kniebeuge als erste Übung empfehlen, wenn es um die Effektivität geht. Das Wachstum der Beinmuskulatur hat nicht grundlegend etwas mit der Beinpresse zu tun – das ist einfach quatsch!

4. „Du musst einfach mehr Gewicht nehmen – so wird dass doch nie was!“

Viele Athleten gehen von sich selbst aus und denken nicht daran, dass auch sie einmal angefangen haben oder andere Athleten nicht mit ihren Kraftwerten mithalten können. Das Trainingsgewicht muss individuell angepasst werden. Oft haben Athleten mit geringeren Trainingsgewichten wesentlich mehr Erfolg als mit zu viel Gewicht. Dies lässt sich dadurch erklären, dass die Ausführung bei weniger Gewicht wesentlich sauberer ist und der Muskel besser gereizt wird. Natürlich sollte jeder an seinem Limit bezüglich der Kraft trainieren, um einen Muskelreiz setzen zu können, doch muss die Wiederholungsanzahl so gewählt werden, dass es auch zur Hypertrophie oder zum Kraftanstieg kommen kann. Viel Gewicht muss nicht heißen, dass das Training auch effektiv ist. Viele Athleten trainieren schon seit Monaten mit dem selben „hohen“ Gewicht und reduzieren es nicht, obwohl ihre Leistung stagniert. Diesen Fehler solltest du unbedingt vermeiden!

5. „Wenn du schlankere Beine haben möchtest, dann mach Kniebeugen!“

Diese Aussage bekommen gerne weibliche Athleten empfohlen. Das man für eine solche Aussage wirklich gar keine Ahnung von der Materie „Training“ haben muss, werden sich hoffentlich die meisten von euch schon denken können. Die Kniebeuge ist eine extrem effektive Übung für den Muskel- und Kraftaufbau. Wenn eine weibliche Person schlankere Beine haben möchte, würden wir ihr nur bedingt Kniebeugen mit sehr wenig Trainingsgewicht empfehlen. Grundlegend sollte die Muskulatur gestärkt und das Gewebe gefestigt werden. Ein häufiger Grund, dass weibliche Athletinnen sich schlankere Beine wünschen, liegt an zu viel Muskulatur am Bein - natürlich kann auch das Körperfett schuld sein. In beiden Fällen würden schwere Kniebeugen die Beine noch „dicker“ wirken lassen, denn es kommt zum Muskelaufbau. Möchte ein weiblicher Athlet schlankere Beine haben, sollten die Beine bei einem hohen Muskelanteil in dieser Region nur leicht trainiert werden und versucht werden den Körperfettanteil zu senken. Bei einem sehr hohen Körperfettanteil sollte ebenso vorgegangen werden, denn durch ein hohes Körpergewicht wird unter der Fettschicht wahrscheinlich ebenfalls ein hoher Anteil an Muskulatur vorhanden sein. Wer sich muskulöse Beine wünscht, der wird mit diesem Tipp goldrichtig liegen.

Fazit!

Leider werden immer wieder Anfängern komische und fachlich komplett falsche Dinge im Gym empfohlen. Versuche immer zu hinterfragen, was dir erzählt wird, denn einige solcher Tipps können dich in genau die falsche Richtung schicken!
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