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6 Supplemente-Mythen, die du nicht glauben solltest!

Viele Fitnesssportler nutzen Supplemente, um ihre Ernährung zu unterstützen und somit ihre Leistung und den Muskelaufbau zu fördern. Wir möchten dir 7 Supplemente-Mythen präsentieren, die du nicht glauben solltest!

1. Creatin benötigt eine Ladephase!

Wer immer noch daran glaubt, dass Creatin eine Ladephase benötigt, der sollte diesen Glauben endlich ablegen. Creatin benötigt keine Ladephase. Wer das Supplement einnehmen möchte, der sollte 5 – 10 Gramm pro Tag konsumieren und mit ausreichend Wasser zuführen. Ab 10 bzw. 15 Gramm Creatin, wird die Substanz nur noch als Abbauprodukt ausgeschieden, da nicht mehr im Körper eingelagert werden kann. Wir empfehlen verschiedene Dosen zwischen 5 und 10 Gramm auszuprobieren. Wenn du keinen Unterschied feststellen kannst, dann solltest du bei 5 Gramm bleiben, denn so sparst du Geld.

2. Fatburner schmelzen das Fett!

Früher wurden Fatburner mit vollkommen übertriebenen Aussagen geschmückt, dies ist zum Glück Vergangenheit, seit die Health Claim-Verordnung eingeführt wurde. Die Verordnung verbietet es Lebensmittel „übertrieben“ zu bewerten, indem sie Richtwerte für Aussagen und allgemeingültige Sätze vorgibt, nur nachgewiesene Wirkungen etc. können mit einem entsprechenden Claim versehen werden. Auch ist es insgesamt natürlich völliger Blödsinn, dass Fatburner dein Körperfett schmelzen würden, eine Übertreibung, die wohl jedem verständlich sein sollte. Fatburner können ein paar einzelne Prozent herausholen, wenn du Körperfett verlieren und deine Diät unterstützen möchtest, mehr allerdings auch nicht. Wer behauptet, nur wegen eines Fatburners viel abgenommen zu haben, der reflektiert seine Diät nicht richtig, denn den mit Abstand größten Anteil wird immer deine Ernährung ausmachen und das angesetzte Kaloriendefizit!

3. Booster sollten bei jedem Training eingenommen werden!

Herstellerempfehlungen sagen leider häufig, dass du einen Booster bei jedem Training einnehmen solltest, denn nur dann würde er auch wirklich wirken. Diese Aussage ist natürlich völliger Blödsinn. Wenn du deinen Booster immer einnehmen solltest, dann wirst du dich selbst sensibilisieren. Meist reicht dann die enthaltene Dosis an Stimulanzien nicht mehr aus und du musst die Dosis erhöhen. Dies kann soweit gehen, dass es zu einer Abhängigkeit kommt. Eine Gewöhnung an beispielsweise Koffein ist ohnehin nicht gesund und solltest du vermeiden. Demnach solltest du deinen Körper nicht an Booster und deren Inhaltsstoffe gewöhnen. Nimm einen Booster, wenn du dich nicht 100% fit fühlst, weil du beispielsweise müde bist. Auch 3 Tage hintereinander sind kein Problem, doch solltest du immer wieder ein paar Tage Pause machen, um dich nicht an die Substanzen zu gewöhnen, denn dann wirst du auch den positiven Effekt des Boosters erhalten können.

4. Ohne Vitamintabletten schaffst du es nie!

Vitamintabletten sind das meist verkaufteste Supplement auf der Welt. Besonders in den USA gibt es wohl fast keinen Haushalt ohne diese Supplemente. Vitaminpräparate gibt es in sämtlichen Formen und selbst einfaches Wasser wird gerne mit Mineralien und Vitaminen angereichert, um es noch „hochwertiger“ zu machen. Wer Probleme damit hat, seinen täglichen Bedarf an Mikronährstoffen zu decken oder extrem viel schwitzt und lange Workouts macht, der kann durch solche Präparate sicher seine Vorteile erhalten. Allerdings sind die meisten Menschen nicht auf Vitamintabletten und Präparate angewiesen, denn wer sich ausgewogen und gesund ernährt, der nimmt über die natürliche Ernährung ausreichend Nährstoffe auf.

5. Whey-Protein muss direkt nach dem Training eingenommen werden!

Dass Meal-Timing nicht die größte Bedeutung hat, sollte wohl jeder mitbekommen haben. Ob du dein Proteinshakes direkt nach dem Training zu dir nimmst oder doch erst 1 h später zu Hause, hat keinen wirklich großen Einfluss auf den Muskelaufbau und deine Leistung. Das soll nicht heißen, dass du deinen Shake nicht trotzdem genau nach dem Training zu dir nehmen kannst, aber es ist nicht so essentiell wie früher gerne angenommen wurde, also mach dir keinen Stress, wenn du deinen Post-Workoutshake erst zu Hause trinken kannst!

6. Jeder kann Creatin einnehmen!

Immer wieder liest man, dass Creatin vollkommen ungefährlich sei, eigentlich keine Nebenwirkungen besitzt und überhaupt DAS Supplement ist, was jeder Sportler einnehmen sollte, doch kann man es wirklich so einfach verallgemeinern? ... Nein! Natürlich besitzt Creatin eine sehr fundierte Studienlage, welche immer wieder die Wirksamkeit von Creatin unterstreicht, allerdings gilt dies trotzdem nicht für jeden Menschen. Neben Non-Respondern, welche das Creatin nicht einlagern können, wenn sie es extern zuführen, gibt es ebenfalls einige Personen, die Creatin einfach nicht vertragen. Neben Kopfschmerzen, sind besonders Magen-Darm-Beschwerden keine Ausnahme und in manchen Fällen verschwinden diese auch nicht. Ebenfalls gibt es mögliche Anhaltspunkte, dass Creatin dauerhaft den Blutdruck ansteigen lässt, was jedoch weiter untersucht werden muss. Auch sollte man die Auswirkungen von Creatin nie vergessen, denn durch die Wassereinlagerung kommt es zur Gewichtszunahme. Es soll Athleten geben, die sehr sensibel auf die Zufuhr reagieren und einen großen Leistungssprung machen können. Dies ist eigentlich positiv, doch kann es schnell zu Verletzungen kommen, wenn Bänder und Sehnen die plötzliche Belastung nicht verkraften, ebenso wie die Regeneration evtl. nicht mit der „neuen“ und „extremen“ Belastung sofort zurecht kommt. Auch wenn es „nur“ Creatin ist, solltest du die ersten Male deinen Körper beobachten und schauen, wie du darauf reagierst!

Fazit!

Wir hoffen, dass wir einigen von euch die Augen öffnen konnten, denn leider werden diese Mythen von vielen Athleten noch als „richtig“ angesehen. Selbst wenn für dich diese Aussagen schon lange keinen Sinn ergeben, gibt es viele Anfänger, welche über diese Tipps froh sein werden. In diesem Sinne gutes Training und viel Erfolg!
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