Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Ausreichend Schlaf für mehr Manneskraft und Gesundheit – Auch zu lange zu schlafen ist ungesund!

Über das Thema Schlaf und seine Notwendigkeit gibt es wirklich eine Menge zu sagen. Bereits in 2 vorangegangenen Artikeln habe ich mich mit der Auswirkung von Schlafmangel auf das Immunsystem und die Hirnleistung befasst und konnte zweifelsfrei aufzeigen, dass Schlafmangel das dick werden fördert. Heute geht es darum, wie zu wenig Schlaf dem starken Geschlecht sogar an die Manneskraft geht und wie auch erhebliche gesundheitliche Marker durch ausreichend oder eben zu wenig Schlaf beeinflusst werden.

Schlaf macht aus Männern Schlappschwänze

Wieder einmal eine knallharte Aussage die sich aber tatsächlich wissenschaftlich untermauern lässt. Beobachtungsstudien weisen auf einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Erektionsstörungen hin. Der Grund hierfür ist ein ganz einfacher: Männer die zu wenig schlafen haben durchweg niedrigere Testosteronspiegel als Männer die ausreichend schlafen Wem es jetzt nicht um seine Libido oder seine Erektionsfähigkeit geht, sollte zumindest in Sachen sportliche Leistung jetzt hellhörig werden, da Testosteron ja mit als eines der muskelanabolsten Hormone unseres Körpers zählt.. Am Departement of Medicine an der Universität Chicago konnte man an 10 Studenten im durchschnittlichen Alter von 24 Jahren nachweisen, das der Testosteronspiegel in Testwochen mit einer durchschnittlichen Schlafdauer von maximal 5 Stunden pro Nacht um 15% niedriger ausfiel, als wenn eine Schlafdauer von 8 Stunden eingehalten wurde. Die jungen Probanden erreichten so einen Testosteronwert wie Sie ihn altersbedingt eigentlich erst in 10-15 Jahren aufweisen sollten. Der jeweils niedrigste Testosteronspiegel konnte nachmittags gemessen werden. Gerade hier waren die betroffenen Probanden auch besonders  müde und unkonzentriert. Beiläufige Messungen stellten übrigens in Zusammenhang mit den gesenkten Testosteronspiegeln auch Verluste an Muskelmasse, Libido und Knochendichte fest! Fazit Schlafmangel geht uns an das gerade für Männer so wichtige Testosteron und damit an die Manneskraft

Schlafmangel fördert Depressionen

Wenn Männer an Erektionsstörungen leiden, ist die Depression nicht mehr weit weg. Es existieren aber auch direkte Zusammenhänge zwischen Schlafstörungen und der Ausbildung von Depressionen. Depressive Menschen geben als Symptomatik in vielen Fällen Durchschlafstörungen und ein früh morgendliches Erwachen an. Mehrere Studien aus dem europäischen Raum stellen einen Zusammenhang zwischen Angstzuständen und Schlaflosigkeit fest. Begründet wird dies mit der Tatsache, dass sowohl Depressionen als auch Angstzustände oder Schlafstörungen aus einer Disregulation derselben Hormonsysteme entstehen können. Fazit Aus zu wenig oder schlechtem Schlaf und Depressionen kann ein gefährlicher Teufelskreis entstehen Interessant Für alle Feinde des katabolen Hormons hier eine sicher interessante Tatsache: Schon eine einzige durchwachte Nacht erhöht das Cortisolaufkommen im Blut um bis zu 50%!!

Schlafmangel beeinträchtigt das Herz-Kreislaufsystem und die Sterblichkeit

Die Auswirkungen auf die Körperzusammensetzung, die Hirnleistungsfähigkeit, das Testosteron- und Cortisolaufkommen und die Immunabwehr sind anscheinend noch nicht genug. Untersuchungen zeigen zudem ein signifikant erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen infolge von Schlafmangel. Sterblichkeit erhöht! Derartige Erkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen überhaupt und sorgen so mitunter dafür, dass Personen mit Schlafstörungen ein um 12% erhöhtes Sterblichkeitsrisiko an den Tag legen. Die einzigen die diesen Wert noch toppen sind Langschläfer …ja richtig gelesen… wer ZU lange schläft (und damit sind regelmäßig mehr als 9 Stunden pro Nacht gemeint) erhöht damit sein Sterblichkeitsrisiko sogar um 30%. Ergo – Auch ZU lange schlafen ist ungesund!! Vorsicht vor Herzinfarkt! An der Universität Neapel wurden insgesamt 15 Langzeitbeobachtungsstudien mit insgesamt 474.684 Teilnehmern ausgewertet und zusammengefasst. Im Ergebnis konnte bei einer Schlafdauer von weniger als 5-6 Stunden ein um 48% erhöhtes Herzinfarktrisiko nachgewiesen werden. Auch hier können Langschläfer mit den negativen Veränderungen des Risikos wieder mithalten. Bei mehr als 8-9 Stunden durchschnittlich pro Nacht stiegt das Risiko einer koronaren Herzkrankheit um 38%, das Risiko eines Hirninfarktes sogar um 65%, im Vergleich zu „Normalschläfern“ so bestätigt es eine italienische Metaanalyse. Hinsichtlich der Ursachen ist man sich noch nicht einig. Vermutet werden durch Stresshormone ausgelöste Steigerungen des Blutdrucks eine erhöhte Neigung zu Entzündungsreaktionen als Folge des Schlafmangels. Fazit Schlafmangel erhöht das Risiko auf die häufigsten Todesursachen, ausgehend vom Herzen! Interessanter Weise bedeutet auch zu lange zu schlafen ein erhebliches Risiko

Resümee

Heute haben wir wieder wirklich eindrucksvolle und eindeutige Fakten zum Thema Schlafmangel kennen gelernt die nun wirklich auch die letzten Zweifler dazu animieren sollte, das Thema Schlaf Ernst zu nehmen. Auch in jungen Jahren ist schlaf wichtig, wichtig zur Regeneration, zum Erhalt der Leistungsfähigkeit, der Männlichkeit und letztlich auch der Gesundheit in vielerlei Hinsicht.
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • Hey

    Hey,
    gerade bin ich auf diese Seite gestoßen, habe ein paar Artikel gelesen und finde es alles sehr interessant!
    Bei diesem Artikel muss ich aber nochmal nachfragen, wenn nicht sogar widersprechen:

    Welche Studien belegen eindeutig, dass Schlaf (ob nun zu wenig oder zu viel) zum Beispiel die Sterblichkeit erhöht? Meines Wissens gibt es nur Korrelationsstudien dazu und das ist ein gewaltiger Unterschied! Es sind ja keine Probanden ihr Leben lang zufällig in eine Gruppe mit wenig oder viel Schlaf eingeteilt worden wie in einer experimentellen Studie.

    Solche Korrelationsstudien können doch schon aus rein statistischen Gründen nur aussagen, dass wenig oder viel Schlaf mit zum Beispiel erhöhter Sterblichkeit EINHERGEHT. Und NICHT dass es direkt dazu führt. Es könnte zum Beispiel auch sein, dass (jetzt einfach mal aus der Luft gegriffen) Arbeitslose deutlich mehr schlafen. Da sie gleichzeitig zum Beispiel weniger Geld zur Verfügung haben, schlechtere Ernährung, variabler Tagesrhythmus etc. könnten auch all diese Faktoren zu einer höheren Sterblichkeit führen und nicht der Schlafüberschuss selbst.

    Ich finde, dass das in diesem Artikel missverständlich geschrieben ist und wissenschaftliche Forschungsergebnisse nicht richtig interpretiert.

    Trotzdem werde ich eure Seite verfolgen, es sind unglaublich viele nützliche Infos zu finden, die mir auf meinem Weg weiterhelfen werden :)

Newsletter bestellen und informiert sein!