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Bodybuilding im Wandel, Fitness-Models als neues Schönheitsideal?

Schaut man sich in viele Foren um, so werden die ehemaligen Schönheitsideale der massiven Bodybuilder immer etwas unbeliebter. Der Sport verliert nicht nur an Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, sondern ebenfalls die Teilnehmerzahlen von Wettkämpfen nehmen ab. Warum das so ist und was die Bodybuildingszene versucht dagegen zu unternehmen? Wir möchten dir dieses Thema etwas erläutern.

Vom Bodybuilder zum Fitnessmodel?

Der Bodybuildingsport wurde noch bis vor einigen Jahren immer attraktiver, denn junge Männer wünschen sich schon immer einen muskulösen Körper und haben oft ein Vorbild aus der Bodybuildingszene oder nicht? Seit den letzten Jahren hat es eine Spaltung der Gruppierungen gegeben. Das Bodybuidling und die Masse an Muskeln werden immer unattraktiver und Fitnessmodels rücken immer weiter in den Fokus. Dabei bleiben die ehemaligen Vorbilder als anerkannte Freaks im Gedächtnis, verlieren jedoch an Bedeutung. Warum ist das so? Grundsätzlich verändert sich unser Gesundheitsbewusstsein, nicht nur die Gastronomiebranche merkt das besonders stark, sondern auch die Wellnessbranche, welche immer weiter wächst. Die Bürger wollen gesunde Lebensmittel, einen gesundheitsbewussten Arbeitsplatz und eben auch ihren Körper fit halten. Sport ist schwer im Trend, allerdings sind an dieser Stelle klassische Bodybuilder und ihr Steroidkonsum nicht gerade ein strebenswertes Gesundheitsbild der Allgemeinheit. Einer der Gründe, warum es Athleten immer mehr auf die Ästhetik des Körpers ankommt, sind genau diese Ansätze und die neuen Vorbilder wie zum Beispiel Jeff Seid oder Lazar Angelov usw.. Solche Fitness-Models bringen sicher eine gewisse Muskelmasse mit, sind jedoch noch als natural Sportler zu betrachten, ob dies wirklich so ist, möchten wir nicht beurteilen, allerdings zeigt uns die naturale Bodybuildingszene, dass solche Körper ohne Hilfsmittel möglich sind.

Sind wir nicht alle Bodybuilder?

Sicher sind wir alle Bodybuilder, weshalb auch grundlegende Ernährungs- und Trainingsempfehlungen oft von der klassischen Szene oder vom allgemeinen Kraftsport aus kommen, allerdings muss man auch hier etwas aufpassen und unterscheiden. Der Stoffwechsel von Anabolikakonsumenten und dem Konsum von anderen Substanzen, verhält sich wesentlich anders, als der eines normalen Sportlers, weshalb auch oft zum Beispiel die Proteinaufnahmeempfehlungen wesentlich zu hoch suggeriert werden. Jeglicher Sportler der seinen Körper formen möchte ist wohl ein Bodybuilder, allerdings ist schon häufig dieses Wort mit einem gewissen Beigeschmack auszusprechen, weshalb viele heute schon immer das „natural“ gerne dazu sagen und betonen.

Gegenmaßnahmen der Wettkampfverbände

Die Wettkampfverbände des klassischen Bodybuildings sehen derzeit ihre Athleten schwinden. Besonders die Newcomer in den Klassen bleiben aus. Genau aus diesem Grund haben sich jetzt neue Klassen, wie beispielsweise die Mens Physique-Klasse bei den Männern oder die Bikini-Klasse bei den Frauen ergeben. Männer werden in Badeshorts präsentiert und Frauen werden nicht mehr nur nach Fitness und Muskelmasse bewertet. Die Verbände wollen so wieder für den Bodybuildingsport begeistern. Allerdings ist dieser Schritt für eingefleischte Bodybuilder oft eher eine Schande als eine Augenweide, doch für den Trend der Fitness-Models eine Anlaufstation auf die Bühne zu kommen.

Blick in die Zukunft

Ob der Trend weiter zu weniger Muskelmasse, jedoch definierter Form und Ästhetik anhält, ist sehr schwer zu sagen. In den nächsten Jahren sollte jedoch das klassische Bodybuilding, vor allem in Mittel-Europa vermehrt Fans verlieren, wenn nicht dagegen gelenkt wird und die natural Bodybuildingszene sowie der Fitness-Model-Bereich Gewinn machen. Die Trainingssysteme und Trends werden dafür immer weiter mit Naturverbundenheit und dem eigenen Körpergewicht arbeiten, allerdings ist hier zwischen Trend und Realität zu unterscheiden. Denn wenn man als naturaler Athlet und/oder Fitness-Model etwas aus dem klassischen Bodybuilding gelernt hat, dann sind es Trainingstechniken, Ausführung, die Ernährung und Co und ohne die alten Grundübungen sowie Ideen aus dieser Szene würde man den Körper heute nicht so perfekt formen können. Auch Nahrungsergänzungsmittel können teilweise sehr nützlich sein, werden jedoch allgemein auch wieder vorsichtiger kosnumiert.

Schlussfolgerung

Die Anfänge der Sporternährung, des Kraftsports  und auch des Bodybuildings haben die Grundlagen für die Fitness-Modelszene sowie die Gruppierungen der naturalen Verbände geschaffen. Der Trend geht ganz klar zu naturalen und gesundheitsbewussten Körpern, welche nicht mehr nur Muskelmasse aufweisen, sondern eine gewisse Ästhetik ausstrahlen sollen. Ob die Fans der Bodybuildingszene dies als Weicheiabkömmling der Szene belächeln, sollte dabei ohnehin egal sein. Ob Jedoch der Trend weiter in diese Richtung geht steht in den Sternen…
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  • Schön geschrieben

    Schön geschrieben!

    Natural/Ästhetik Bodybuilding im vormarsch! :)

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