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Burger-Lieferservice beim KING – Eine Verzweiflungstat?

Fast Food ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. 47 Millionen Menschen essen täglich Burger, Pommes und Co. Der Fast-Food Riese Burger King hat sich in den letzten Monaten nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Negative Schlagzeilen zu Ekel-Filialen, Niederlassungsschließungen und Co. drücken derzeit extrem auf das Image. Die neueste Meldung ist nun der Start eines Burger-Lieferservice. Verzweiflungstat oder eine ernst gemeinte neue Verkaufsstrategie? Der heutige Artikel lässt das 2014 des KING einmal Revue passieren.

RTL Undercover bei Burger King

Bereits im April 2014 wurden in mehreren Burger King Filialen eines bestimmten Franchisenehmers unzumutbare Arbeits- und Hygienebedingungen festgestellt. Interne Vorschriften verpflichteten Mitarbeiter dazu, abgelaufene Ware umzuetikettieren und weiterhin als frische Ware zu verkaufen. Das Aushängeschild, nämlich frisch gegrilltes Fleisch, wurde teilweise über Stunden warm gehaltenen, Salate deren MHD abgelaufen war wurde großzügig weiter verkauft, Küchen waren voller Bakterien, Mitarbeiter reinigten erst Toiletten und bereiteten danach wieder in derselben Kleidung Lebensmittel zu und und und, um hier nur einige der skandalträchtigen Zustände zu beschreiben, die unter der Leitung eines Franchisenehmers mit insgesamt 91 Burger King Filialen in Deutschland Alltag waren. Für den Endverbraucher nur indirekt von Bedeutung, dennoch aber interessant sind weitere Ungereimtheiten wie ein Gehalt von 1500 Euro als Einstieg für leitende Angestellte oder keinerlei Sonderzahlung wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld trotz schriftlicher Zusage der Firmenleitung. Fazit Skandalöse Zustände bei etlichen Burger King Filialen mit einem einzigen Ziel: Kostenminimierung – Gewinnmaximierung

Burger King Geschäftsführung reagiert

Die Reaktion auf den Skandal-Bericht war eine relativ eindeutige. Rauswurf des Franchisenehmers und Schließung betroffener Burger-King-Filialen in Hinblick auf alle oben genannten Verstöße und Zustände. Die Presseabteilung von Burger King ließ verlauten: „…veranlassen eine sofortige Schließung jedes Restaurants, das nicht unseren strengen Lebensmittelsicherheits- und Gesundheitsstandards entspricht, und zwar so lange, bis das Restaurant wieder vollständig unsere hohen Standards erfüllt. Erst dann werden die Restaurants wieder für die Gäste geöffnet“ Fazit Burger King feuert Geschäftsführer und schließt etliche betroffene Häuser. Inzwischen kann man überall wieder Burger und Co erwerben

Zentrale gibt Antworten auf unangenehme Fragen vor

Neben der öffentlichen Reaktion und Stellungnahme erhalten alle noch bestehenden und weiter geöffneten Häuser ausgehend von der Zentrale genaue Instruktionen in Form eines Aushangs wie Sie künftig auf unangenehme Fragen in Verbindung mit den „Ekel-Vorwürfen“ zu reagieren haben. Interessant für mich war an dieser Stelle vor allem dieser Passus: „Esst Ihr selbst bei Euch im Restaurant“ „Natürlich – (fast) jeden Tag“ Fazit Burger King überlässt nichts dem Zufall – Wer nachfragt erhält eine standardisierte Antwort

Mit Lieferservice aus der Krise?

Neueste Pressemeldungen lassen nun verkünden, dass Hamburger, Pommes und Co bei Burger King ab sofort auch „zum Liefern“ bequem von zuhause bestellt werden können. Einzelne Filialen in Berlin, Gera, Mannheim, Chemnitz, Zwickau, Singen und Dresden wurden als Pilot-Filialen bestimmt und bieten den Service nun wochentags von 11 bis 22 Uhr und an Wochenenden von 11 bis 23 Uhr für alle Gäste an, die via Roller, Auto oder E-Bike innerhalb von acht Minuten erreicht werden können. Sollte der Test ein Erfolg sein, werden die Radien des Lieferservice und natürlich die beteiligten Häuser ausgeweitet.

Resümee

2014 war wahrlich nicht das Jahr des „KINGs“. Ob es dem Image tatsächlich geschadet hat, oder ob nach wie vor Burger und Co wie vor dem Skandal verkauft werden lässt sich nur schwierig bestimmen ohne Umsatzzahlen vorliegen zu haben. Für FitnessFreaks ist prinzipiell wichtig zu wissen dass zumindest das Fleisch aus Fast Foot Restaurtants wie MC Donalds oder Burger King (sofern frisch und noch haltbar) hinsichtlich der Qualität absolut vertretbar ist, während aberwitzige Angebote wie das „Sport Menü“ von Mc Donalds natürlich meilenweit am Thema vorbei gehen. Wir dürfen gespannt sein, wie es mit der neuen Idee von Burger King weitergeht und ob sich ein Burger-Lieferservice etablieren wird. Würdet ihr Burger via Lieferservice ordern?
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