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Calcium und Vitamin D für richtig „harte“ Kerle?

Harte Kerle werden im heutigen Artikel auf zwei unterschiedliche Arten definiert. Zum einen wären da die wirklich Hartgesottenen unter Euch, die im Training wirklich Vollgas geben und an ihre Grenzen gehen. Mit Fug und Recht kann man Sie als „harte“ Kerle bezeichnen. Natürlich benötigen solche Sportlerinnen und Sportler auch Unterstützung von anderen „harten“ Kerlen, nämlich denen, die zwingend notwendig sind um alle sportlichen Anforderungen überhaupt ausführen zu können. Die Rede ist von den Knochen und damit dem gewichtigsten Teil unseres passiven Bewegungssystems. Während wir wissen, dass Krafttraining und andere schwere Belastungen den Knochenstoffwechsel antreiben und für mehr Knochendichte sorgen (hierfür verantwortlich sind hauptsächlich die im Rahmen des Trainings entstehenden Scherkräfte), herrscht Uneinigkeit darüber, ob es denn nun sinnvoll erscheint, zusätzlich zu seiner sonstigen Ernährung mit Ergänzungen wie Vitamin D und/oder Calcium zu supplementieren. Der heutige Artikel stelle eine relativ neue Studie vor, die sich genau mit dieser Thematik befasst.

Calcium und Vitamin D – Nur im Duett wirksam!

Wenn man davon spricht „genug Calcium für die Knochen aufzunehmen“ sollte es eigentlich heißen „genug Calcium und Vitamin D für die Knochen aufzunehmen“, da beide nur im Duett wirklich den Calciumstatus unserer Knochen vermögen zu stabilisieren. Vitamin D zählt eigentlich zu den fettlöslichen Vitaminen, fungiert im Körper aber eher als eine Art Hormon, da es in genau ein solches mit dem Namen 1,25-Dihydroxy-Vitamin D (1,25D) umgewandelt wird. In dieser Form ist es an etlichen Vorgängen beteiligt. Wir sind in der Lage 1,25-D selbst zu bilden und zwar auf endokrinem, parakrinem und autokrinem Wege. Ein Großteil des im Körper zirkulierenden 1,25-D wird dennoch über den Weg der Eigensynthese aus Sonnenlicht und Cholesterin in bzw. über die Haut gebildet. Diese Tatsache verleiht Vitamin D auch seinen Spitznamen als „Sonnenvitamin“. Nur 5-10% unserer Versorgung mit Vitamin D findet über die Nahrung statt, hier hauptsächlich über tierische Quellen wie Innereien, Leber, Fisch oder auch Milchprodukte. Pflanzliches Vitamin D (D2) hat den Nachteil im Körper erst in sog. Vitamin D3 umgebaut werden zu müssen, ein Vorgang der leider sehr ineffektiv von Statten geht. Seine Wirkung vermittelt 1,25-D übrigens wie ein richtiges Hormon über Rezeptoren die sich an den unterschiedlichsten Organen, Drüsen und Geweben unseres Körpers befinden. Auch unsere Knochen besitzen spezifische Rezeptoren für 1,25-D und werden somit von seinem Aufkommen beeinflusst, genauer gesagt ist für die Einlagerung von Calcium in unsere Knochen sowie den Calciumhaushalt generell Vitamin D sogar zwingend notwendig, da es mitunter die Aufnahme von Calcium aus dem Dünndarm stimuliert, aber auch die Rückresorption von Calcium im Rahmen der Nierentätigkeit fördert. Ohne es zu verallgemeinern geht man heutzutage davon aus, dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung mit Vitamin D unterversorgt ist. Der Gründe hierfür sind zum einen zu wenige Sonnenstunden, ein ungünstiger Längen/Breitengrad und natürlich zu wenig Zeit an der Sonne. Fazit All diese Gegebenheiten und der offensichtlich unmittelbare Zusammenhang zwischen dem Calciumstatus der Knochen und der Vitamin-D-Versorgung werfen nun die Frage auf, ob man gerade als Sportler von einer entsprechenden Ergänzung bestehend aus Vitamin D und Calcium profitieren kann

Calcium and vitamin D supplementation maintains parathyroid hormone and improves bone density during initial military training

Unter diesem Titel testeten Forscher den Einfluss einer Ergänzung bestehend aus 2000mg Calcium und 1000 iE Vitamin D pro Tag über neun Wochen an insgesamt 156 männlichen und 87 weiblichen Soldaten im Rahmen der militärischen Grundausbildung mit jeder Menge sportlicher Aktivität unter Höchstbelastung. Gemessen wurden die Werte bei Parathormon (trifft eine Aussage über den Vitamin D- und Calciumstoffwechsel), Vitamin D sowie die Knochendichte, das Osteoprotegrin/RANKL-Verhältnis und sonstige Blutmarker die auf die Knochengesundheit hinweisen. Im Ergebnis verbesserten sich im Vergleich zur Kontrollgruppe eine Reihe von knochenspezifischen Blutmarkern sowie die Kalzium-, Vitamin- und Parathormonwerte. Es kam außerdem zu einer Steigerung der Knochenmineraldichte und der Knochendicke.

Resümee

Jeder Sportler sollte darauf bedacht sein, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Calcium zu gewährleisten. Mit steigender Stoffwechselaktivität in unseren Knochen finden auch verstärkt Ab- und Aufbauvorgänge statt, die es gerade unter hoher Belastung gilt abzufangen. Eine gezielte Ergänzung mit Calcium und Vitamin D könnte in diesen Fällen in der Tat hilfreich sein.
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