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Das Trainingsprinzip des instinktiven Trainings

Vielen ist sicher Joe Weider bekannt. Der „Master Blaster“ wie er auch gerne genannt wird gilt als Begründer des Bodybuildingsports. Er war es, der 1946 die IFBB (International Federation of Bodybuilding & Fitness) gründete. Ihm haben wir ebenfalls das heute immer noch erfolgreiche Magazin Muscle&Fitness zu verdanken. Joe Weider war Geschäftsmann und Pionier, vielmehr aber Athlet mit Leib und Seele. Seine Lehrsätze und Eindrücke aus unzähligen Jahren die er dem Sport gewidmet hat kann man in Form der Weider-Trainingsprinzipien noch heute nachlesen und vielmehr natürlich auch heute noch Gewínn bringend umsetzen um eigene Erfolge damit zu generieren. Einer seiner Lehrsätze ist das Prinzip des instinktiven Trainings. Was es damit auf sich hat und ob es sinnvoll ist dieses Prinzip in seinen Trainingsalltag zu integrieren sehen wir heute.

Wie funktioniert das „instinktive Training“?

Das Prinzip des instinktiven Trainings befasst sich mittel- und langfristig mit dem Ansatz, sich niemals gänzlich auf ein Trainingssystem oder eine bestimmte Trainingsvariante einzuschwören. Je länger man teil des Fitness- und Bodybuildingsports  ist, desto wichtiger werden stetige Veränderungen in Richtung Trainings-Split, Übungsreihenfolge, Übungsauswahl, Pausenlänge und sonstiger Variablen derer man sich in Sachen Trainingsmethodik bedienen kann. Kurzfristig geht es beim instinktiven Training darum, derartige Veränderungen nicht nur im Rahmen von bestimmten Zyklen (beispielsweise Mesozyklen über 8 bis 12 Wochen) sondern sogar wenn nötig innerhalb eines Trainings oder von Workout zu Workout vor zu nehmen.  Letztlich entscheiden die Tagesform und/oder das Gefühl während des Trainings über den Verlauf. Lässt sich an einem Tag mit niedrigen Wiederholungen kein Blumentopf bei Höchstleistungen beim Bankdrücken gewinnen, steigt man an diesem Tag eben um und versucht sich bei den Folgesätzen an 20 und mehr Wiederholungen. Das Training findet so eben auf eine andere aber auch nicht weniger effektive Art und Weise statt. Fazit Das instinktive Training passt sich an die jeweilige Tagesform und die individuellen Gegebenheiten an und nicht umgekehrt. Erlaubt ist was gefällt, was einem Freunde und ein gutes Gefühl bereitet!

Vorteile des instinktiven Trainings

Für mich persönlich ist der instinktive Ansatz schon einige Jahre der Ansatz der Wahl. Ich liebe es, mich zwar an eine gewisse feste Wochenvorgabe zu halten, die Ausgestaltung einzelner Workouts aber der Tagesform zu überlassen. So entscheidet sich letztlich sogar teilweise erst 15 Minuten bevor  ich die Trainingsfläche betrete welche Muskelgruppen dran sind und in welcher Reihenfolge Sie trainiert werden. Abhängig von der Frequenz im Studio, besetzten Geräten, meiner verfügbaren Zeit und meiner Stimmung kann es dann durchaus vorkommen, dass ich mich mit Maximalkraftsätzen, einem Kraftausdauertraining, einem Workout mit exzentrisch betonten Sätzen oder sonst einer Variante quäle. Es spielt keine Rolle, Hauptsache ich quäle mich und Hauptsache die Wochenvorgabe an Einheiten pro Muskelgruppe wird absolviert Fazit Das instinktive Training wird nie mühselig, eintönig oder langweilig ausfallen! Man holt an jedem Tag aus sich heraus was der Tag und der Körper in der Lage sind her zu geben.

Nachteile des instinktiven Trainings

Instinktiv zu trainieren kann für denjenigen der sich selbst nicht gut genug kennt oder für denjenigen der über eine schlecht ausgeprägte Selbstdisziplin verfügt schnell zum Verhängnis werden. Genaue Vorgaben und Planungen sind für viele notwendig um eine Sache durch zu ziehen. Zu wissen was an einem bestimmten Tag gut ist und was nicht, erfordert Erfahrung aber auch eine gewisse Voraussicht. Man kann nicht Montag bis Donnerstag zu sich selbst sagen „heute bin ich nicht so gut drauf -  ich schiebe“ um dann von Freitag bis Sonntag das Training der ganzen Woche abzuleisten. Nur wenn die  notwendigen Voraussetzungen gegeben sind, wird man vom Ansatz des instinktiven Trainings profitieren können. Fazit Erfahrung, Disziplin und Voraussicht sind drei Attribute die als Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten nach dem instinktiven Ansatz gegeben sein müssen

Resümee

Das Prinzip des instinktiven Trainings ist sicher für viele erfahrene Sportlerinnen und Sportler ein wahrer Segen und ein Grant für fortwährenden Erfolg sowie andauernde Motivation trotz aller Strapazen die der übliche Alltag mit sich bringt. Manchmal ist weniger in Sachen Vorgaben mehr!
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