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Der Do-it-Yourself Fat-Burner: Kleines Budget, effektive Wirkung

Koffein ist mein tagtägliches Benzin – so viel möchte ich an dieser Stelle einmal zugeben. Koffein ist auch gleichzeitig eine der potentesten (und weit verbreitetsten) Stimulanzien auf der Welt und … ein potenter, natürlicher Fat-Burner, wie ich hier bereits dargestellt habe. (Ein Großteil seiner Wirkung beruht auf der verbesserten Katecholaminausschüttung und indirekten Effekten, wie einer gesteigerten Aktivität). Doch das bedeutet noch lange nicht, dass Koffein die einzige interessante Substanz ist, die man für seine (fettverbrennenden) Zwecke einspannen kann. Mit dem heutigen Artikel möchte ich euch einen günstigen und effizienten Fat-Burner der Marke Eigenbau vorstellen. Die dafür in Frage kommenden Zutaten sind heutzutage günstig zu bekommen, ihre Wirkung über Studien bestens belegt und daher selbst für Skeptiker, die keinen zweistelligen Betrag für vermeintliche Wunderpräparate ausgeben wollen, einen näheren Blick wert.

Fettverbrennende Substanzen, Effektivität und Nebenwirkungen

Es gibt eine ganze Menge Substanzen dort draußen, die für unsere Zwecke – die Reduktion des Körperfetts – die nennenswerten Eigenschaften besitzen. Die meisten davon gehören zu den Stimulanzien oder zu Substanzen, die die Aufnahme bestimmter Makromoleküle blockieren. Das Problem: Viele dieser patentierten Pharmaka kommen mit nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen daher, die nicht immer ganz ungefährlich sind. Epinephrin (Adrenalin) und Yohimbine gehören zu den wirkungsvollsten Fat-Burnern, die man relativ schnell überdosieren kann – weshalb sie auch in Deutschland nicht verkehrsfähig sind und (zu Recht) auf dem Index stehen. 5-HTP, Koffein und Grüntee-Extrakte (EGCG) und Chili-Extrakte (Capsaicin) zählen zu den vielversprechendsten Substanzen (und Stimulanzien). Sie sind weit verbreitet, gut zu dosieren und ausgiebig erforscht, was sie zu einer sicheren Wette werden lässt. Andere dagegen halten der wissenschaftlichen Analyse nicht stand und dienen der Industrie, um sich eine goldene Nase beim Kunden zu verdienen. Zu den fadenscheinigen Mitteln gehören Himbeer-Ketone, CLA (mit potenten, aber leider teils widersprüchlichen Ergebnissen) und Mangostane (neben einigen anderen). [1] Doch seid beruhigt: Wir werden uns hier keinen dubiosen Zaubertrank mixen. Stattdessen verlassen wir uns auf alt-bewährte Dinge, die weiter oben schon erwähnt wurden (und teilweise von meinen Kollegen auf Fitnessfreaks.com diskutiert wurden). Das Motto: Billig, funktional, effektiv.

Ich baue mir einen Fat-Burner und packe dafür ein …

Bei der Zusammenstellung der Zutaten könnt ihr entweder auf die (viel günstigeren) handelsüblichen Lebensmittel zurückgreifen oder ihr sucht im Netz nach günstigen Bezugsquellen (für die Substanzen in Reinform bzw. Extraktform) Folgendes benötigt ihr für euren persönlichen Fat-Burner:
  • - Grüner Tee (entweder als Teebeutel oder –blätter bzw. Grüntee-Extrakt (EGCG))
  • - Kaffee / Kaffeebohnen (entweder als normaler Kaffee oder Koffeintabletten/-pulver ; Tabs sind leichter zu dosieren!)
  • - Chilis (entweder als Chiliflocken oder Cayenne Pfeffer aus dem Streuer, wie man es auch bei Kaufland und Co. bekommt oder ihr greift auf einen Capsaicin-Extrakt (z.B. PureCap) zurück; Hardcore-Variante: Eine üble konzentrierte Sauce mit XXX Scoville (bleibt sparsam!))
  • - Zimt (entweder als Zimtstange oder als Pulver; bevorzugt Ceylon- vor Cassia-Zimt (wegen der Kumaringefahr) oder greift gleich zu einem Zimt-Extrakt).
Vorab sei gesagt, dass das Zeug nicht unbedingt gut schmecken soll (und wird), aber ihr sollt es ja auch nicht wie Wasser trinken. Je nach Zutatenform müsst ihr überlegen, wie ihr das ganze am Sinnvollsten kombiniert. Habt ihr alles in Extrakt- und Pulverform, dann könnt ihr es mit möglichst wenig Flüssigkeit mischen und nach Belieben (1-2x am Tag z.B. morgens und pre-workout) runterstürzen. Haltet eventuell eine Diet-Coke bereit um den üblen Geschmack / das Brennen auszukontern. Wenn ihr Kaffee und Grünen Tee habt, könnt ihr zwar beides mischen, aber lecker wird es natürlich nicht. Chili und Cayenne-Pfeffer bzw. Capsaicin-Extrakt lassen sich gut in Flüssigkeiten mischen. Einmal durchrühren und weg damit. Wenn ihr Zimstangen verwendet, müsst ihr alles vorher anrühren und die Zimtstange ggf. einen Tag in dem Becher ruhen lassen. Zimt und Zimt-Extrakte sind keine direkten Fat-Burner, eignen sich jedoch hervorragend zur Blutzuckerkontrolle (man bezeichnet solche Substanzen auch als „glucose disposable agents“). [2] Zu Zimt und Cayenne-Pfeffer habe ich hier bereits ein paar klärende Worte, hier auf FF.com, verloren. (Geriebenen Ingwer oder Ingwer-Pulver könntet ihr als Kirsche auf der Sahne ebenfalls nutzen).

Mix it:Die Dosierung

Das gute an einem Self-Made-Burner ist die Tatsache, dass ihr die Zutaten selbst dosieren könnt. Die meisten von euch dürften bereits mit Koffein und Grünem Tee experimentiert haben und somit auf gewisse Erfahrungswerte zurückgreifen können. Bei Chilis (ob als Cayenne, in Flockenform oder gar als scharfe Sauce) müsst ihr euch selbst herantasten. (Hinweis: Wenn es brennt, ihr zu schwitzen beginnt und eure Nase frei wird, seid ihr auf der richtigen Spur!) Wenn ihr die Substanzen als Extrakte, Kapseln oder in Reinform kauft, werdet ihr häufig Einnahmeempfehlungen vorliegen haben. Im Zweifelsfall haltet ihr euch daran und steigert die Dosis, wenn ihr es gut vertragt und euch die Dosis als zu gering erscheint. Nachfolgend ein paar „Startorientierungspunkte.“ (Verliert euch nicht zu sehr in Details. Eine Grammwaage braucht ihr oftmals nicht, so kann man z.B. bei Tee und Kaffee in Teebeuteln und Kaffeetassen rechnen und sich über das Herantasten an die optimale (tolerable) Dosis heranwagen.)

Anfangsdosierungen

  • Koffein: 1 Tasse Filterkaffee an (~50-115mg Koffein pro Tasse) oder 200mg Koffein Tabletten aus der Apotheke bzw. in Pulverform.
  • Grüner Tee: 1-2 Teebeutel in der Tasse ziehen lassen (~50 mg Koffein pro Beutel); Blätter sind oftmals stärker je länger man sie ziehen lässt. Bei Grüntee-Extrakt solltet ihr mit 50mg reinem Extrakt loslegen und euch langsam steigern. (Auf nüchternem Magen kann es zu Übelkeit kommen – sicheres Indiz dafür, dass ihr zu EGCG-Respondern gehört [1])
  • Chilis: Je nach Form mit einem halben Teelöffel anfangen. Bei Saucen extra auf die Einnahmeempfehlung achten. Der Punkt ist folgender: Ihr müsst die Chilis nicht in die Brühe geben, sondern könnt auch eurer Essen über den Tag verteilt würzen.
  • Zimt: Lasst die Zimtstange über Nacht im Kaffee/Tee ruhen und stellt das Getränk in den Kühlschrank. Alternativ könnt ihr es bei Pulverform in die Flüssigkeit einrühren. Startet bei 1 Teelöffel; 4-6 Gramm pro Tag! Versucht den Zimt am besten nicht pur zu essen (googled Cinnamon Magic Dragon, wenn ihr wissen wollt, weshalb!). Wenn ihr Zimt-Extrakt verwendet, solltet ihr 200mg pro Gabe anpeilen.
  • Merke: Ihr müsst nicht alles zusammenmischen, sondern könnt die Dinge auch einzeln oder über den Tag verteilt aufnehmen.

Abschließende Worte

Let it burn!
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