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Der richtige Rhythmus entscheidet!

Für die besten Ergebnisse in Sachen Muskelaufbau, Fettabbau oder Leistungssteigerung machen sich FitnessFreaks eine Menge Gedanken über Themen wie die beste Ernährungsstrategie, das optimale Proteinpulver, den effektivsten Workout-Booster, das perfekte Trainingskonzept, geeignete  Trainingshilfen und Co. Etwas das viel oft ins Hintertreffen gerät ist das, was uns alle gleichermaßen angeht und manipuliert ohne das wir es bemerken. Die Rede ist vom Biorhythmus bzw. von der sog. zirkadianen Rhythmik. Was es damit auf sich hat und welch hinreichende Folgen es haben kann außerhalb seines vorgegebenen Biorhythmus zu leben erfahrt ihr heute.

Zirkadiane Rhythmik – Biorhythmus – Was ist das?

Jeder von uns muss sich den Jahreszeiten beugen, Wetter, Witterung, Temperatur, Sonnenstunden und Nachtstunden die sich je nach Jahreszeit stetig verändern. Beim Biorhythmus geht es uns hauptsächlich um den Einfluss den die Sonne auf uns nimmt. Nicht ohne Grund wachen wir jeden morgen „mit dem ersten Sonnenstrahl“ auf und nicht ohne Grund werden wir mit untergehender Sonne jeden Abend irgendwann müde. Auch wenn es verrückt klingt, ist die Bildung des Schlafhormons Melatonin  direkt von der Lichteinstrahlung auf Eure Kopfhaut abhängig. Herrscht Dunkelheit wird Melatonin verstärkt aus dem sog. Serotonin gebildet, wird es hell macht sich Melatonin wieder aus dem Staub. Über diesen Ablauf der sich innerhalb von 24 Stunden stetig wiederholt, stellt sich unsere innere Uhr und in diesem Zusammenhang funktionieren die Zeitachsen etlicher Hormone in unserem Körper. Bestes Beispiel Cortisol, welches dominant nur bis etwa Mittag auftritt und danach nur noch in geringen Mengen zirkuliert. Auch Testosteron unterliegt übrigens einen gewissen Tagesrhythmus, es ist nicht immer in derselben Konzentration im Blut nachweisbar! Fazit Die zirkadiane Rhythmik beeinflusst die innere Uhr eines jeden Menschen und schaltet sich damit in eine Vielzahl an Regelkreisläufen ein. Leben wir entgegen unseres Biorhythmus kann dies äußerst unschöne Folgen haben

Effect of a phase advance and phase delay of the 24-h cycle on energy metabolism, appetite, and related hormones

So laute der Titel einer Studie aus dem American Journal of Clinical Nutrition (2012) die sich mit einem möglichen Zusammenhang zwischen Störungen der zirkadianen Rhythmik und der Entstehung von Übergewicht befasst. 13 gesunde Erwachsene verbrachten zu diesem Zweck drei mal drei Tage in einer lichtangepassten Kammer und hatten keinerlei Kenntnis über die Zeit. Während die Probanden für die ersten drei Tage unter dem Lichteinfluss nach dem normalen 24 Stunden Zyklus (8 Stunden Schlaf) standen wurden die Phasen zwei und drei mit entweder einem Phasenvorschub oder einer Phasenverzögerung eingestellt der einmal zu einem Tag mit nur 21 Stunden (7 Stunden Schlaf) und einem Tag mit 27 Stunden (9 Stunden Schlaf) führte. Die Forscher beobachteten das Appetitverhalten, die Substratoxidation und untersuchten zudem das Blut der Probanden auf etliche Stoffwechselmarker.

Das Ergebnis

Während sich hinsichtlich der subjektiven Wahrnehmung des Appetits sowie des Energieverbrauchs innerhalb von 3 Tagen noch keine Änderungen ergaben, sorgte ein verschobener Biorhythmus bereits nach drei Tagen für einen Rückgang an GLP-1 und auch an Leptin, welche beide als Sättigungshormone im Körper auftreten. Ein verschobener Biorhythmus führte zudem zu einer Abflachung des Freisetzungsmusters bei Cortisol, einer signifikant erhöhten Insulinfreisetzung, einer stärkeren Verstoffwechslung von Kohlenhydraten und zu einem höheren Blutzuckeraufkommen. Auch der Proteinstoffwechsel wurde letztlich von der Verschiebung des 24-Stunden-Rhythmus verändert.

Resümee

Natürlich gibt es Situationen oder Verpflichtungen wie beispielsweise Schichtarbeit oder Fernreisen bei denen man es nicht vermeiden kann außerhalb des vorgegebenen Biorhythmus zu existieren. Alle anderen FitnessFreaks sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass wir unwillentlich und alle gleichermaßen vom Rhythmus des Planeten auf dem wir leben beeinflusst werden und dass ein Ausbruch aus dieser Taktung binnen kurzer Zeit Auswirkungen hat, die sich auch auf die Leistungsfähigkeit und Körperzusammensetzung auswirken können.

Quelle

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22914550
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