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Der Silvester-Alkohol Guide für Fitness Lifestyler

Es ist wieder einmal soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende hin zu und der Silvesterabend steht bevor. Meist setzt man sich für den 01. Januar eines neuen Jahres neue und gute Vorsätze. Silvester ist aber in der Regel der Tag bzw. der Abend, an dem noch einmal alle Vorsätze schön und mit Bravur über den Haufen geworfen werden. Vor allem in Bezug auf Alkohol. Hier wird nicht selten ordentlich gebechert. Auch bei den sonst so gesundheitsbewussten Fitness Athleten ist das nicht anders. Stellt sich nur die Frage, wie kann man seinen Fitness Lifestyle mit dem übermäßigen Genuss von Alkohol unter einen Hut bringen? Wir müssen Klartext reden: Große Mengen an Alkohol und ein FitnessFreak Lifestyle inkl. FitnessFreak Optik lassen sich auf Dauer nicht in Einklang bringen. Allerdings gibt es Wege und Möglichkeiten, Schadensbegrenzung für vereinzelte Anlässe, wie eben die jährliche Silvesterparty zu betreiben.

Alkohol - warum stellt er ein Problem dar?

Ich möchte an dieser Stelle darauf verzichten, auf gesundheitliche Eigenschaften einzugehen oder zu diskutieren, wie gesund oder ungesund welcher und welche Menge an Alkohol ist. Stattdessen beschränken wir uns hier auf den rein optischen Faktor. Wie kann man Alkoholkonsum auf einen Nenner bringen mit einer guten Optik. Dafür müssen wir uns die einzelnen Nährstoffe einmal ganz kurz und grob betrachten. Essen wir Kohlenhydrate kommt es zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels und daraufhin zu einer Insulinausschüttung. Das Insulin führt dazu, dass die Kohlenhydrate in den Glykogenspeichern der Muskeln und der Leber gespeichert wird. Insulin führt allerdings auch zu einer Unterdrückung der Fettfreisetzung. Bei Proteinen ist es ähnlich. Proteine wirken insulinogen. Genau genommen sind es einzelne Aminosäuren, die zu einer Anhebung des Insulinspiegels führen. Also können auch größere Mengen an Proteinen die Fettfreisetzung aus den Depots unterdrücken. Allerdings in der Regel weniger stark als bei Kohlenhydratkonsum. Bei Fetten ist es ein wenig anders. Fette haben keinen Einfluss auf den Insulinspiegel. Fettsäuren werden den ganzen Tage ins Fettgewebe eingelagert und es werden ebenfalls Fettsäuren freigesetzt. Es ist praktisch ein Wechselspiel. Wie viel eingelagert und wie viel davon freigesetzt und verbrannt werden zur Energiebereitstellung ist am Ende dann eine Sache der Kalorienbilanz. Alkohol ist auch ein Energieträger. Mit rund 7kcal etwa in der Mitte zwischen Kohlenhydraten und Proteinen und Fett. Das einzige Problem. Alkohol ist ein Zellgift und kann nicht gespeichert werden. Der Körper versucht den Alkohol eher möglichst schnell wieder zu neutralisieren. Denn wie gesagt, es handelt sich dabei um einen Giftstoff, den man schnell wieder losbekommen möchte. Also liegt die Priorität im Abbau des Alkohols. Alles andere wird nach hinten gestellt. Bedeutet, alle anderen Nährstoffe werden gespeichert und die Freisetzung von Depotenergie wird unterdrückt, um sich möglichst stark dem Alkohol widmen zu können. Alkohol selbst kann nicht in Körperfett umgewandelt werden, sondern muss verbrannt werden. Protein wird ebenfalls nur sehr schwer in Körperfett umgewandelt. Was wir nun also erreichen wollen ist, dass wir möglichst wenig Körperfett auf bauen, wenn wir viel Alkohol trinken. Den Fettabbau werden wir in jedem Fall negativ beeinträchtigen. Aber damit kann man ab und an einmal leben. Ein Neuaufbau von Körperfett hingegen bedeutet immer zusätzliche Arbeit. Denn schließlich müssen wir dieses Fett auch wieder abbauen. Also ist ein Stillstand (kein Fettabbau) definitiv besser als ein Rückschritt (Fettaufbau). Denn wir müssen im Hinterkopf behalten, solange wir noch Alkohol im Körper haben, werden alle weiteren zugeführten Energieträger bevorzugt im Körperfett gespeichert. Es ist also nicht alles wieder auf Null gesetzt wenn die Partynacht vorüber ist, sondern erst dann, wenn wir auch wirklich wieder Null-Promille haben.

Die praktische Umsetzung

Bei der Auswahl der alkoholischen Getränke macht es Sinn, möglichst kohlenhydratarme Drinks zu wählen. Cocktails mit hohem Alkoholanteil und Fruchtsäften oder zuckerreichen Limonaden sind hier besonders nachteilig. Auch Bier summiert sich beispielsweise in Sachen Kohlenhydraten mit zunehmender Menge. Ihr solltet unbedingt vermeiden, viel zu essen, wenn ihr Alkohol trinkt. Der obligatorische Party-Abschluss-Burger sollte also besser überdacht werden. Stattdessen lieber viel Protein und wenig Kohlenhydrate und Fett zu und nach dem Alkoholkonsum. Am Tag nach dem exzessiven Alkoholkonsum empfiehlt es sich, eine Art PSMF-Tag einzulegen. Also viel Protein und so wenig Fett und Kohlenhydrate wie möglich. Und vielleicht erst zum Abend hin wieder eine normale Mahlzeit mit moderater Größe, wenn der Großteil des Alkohols vom Körper abgebaut wurde. Auf diese Weise kann man eine Fetteinlagerung durch zu viel Kohlenhydraten und Fetten bei noch immer anwesendem Alkoholspiegel in Grenzen halten oder komplett verhindern.
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