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Der „Vorher/Nacher-Schwindel“

Die Fitness-Branche boomt. Wenn etwas boomt, entstehen auch Möglichkeiten damit Geld zu verdienen. Neben seriösen Leuten die der Szene schon angehörten bevor Sie derart beliebt und begehrt war, werden jetzt auch immer mehr branchenfremde Personen aufmerksam die versuchen mit pauschalen Konzepten, Sensations-Versprechen und Co. das schnelle Geld zu verdienen. Ein äußerst beliebtes Mittel zur Bewerbung von Ernährungskonzepten oder Nahrungsergänzungen ist der „vorher-nacher“-Vergleich von Personen, die damit schon sichtbare Erfolge erzielen konnten. Das geschulte Auge erkennt sofort, ob ein derartiger Vergleich seriös ist und eine tatsächliche Veränderung darstellt, oder ob lediglich die Rahmenbedingungen der Aufnahme daran schuld sind das vermeintliche Erfolge sichtbar werden. Mit welchen Tricks die Werbebranche arbeitet um „vorher-nacher Vergleiche“ möglichst extrem aussehen zu lassen erfahrt ihr jetzt.

Eine möglichst schlechte „Vorher- Aufnahme“ anfertigen

Um den Unterschied zwischen vorher und nacher möglichst extrem wirken zu lassen muss man sich sowohl für die „Nacher-Aufnahme“ als auch die „Vorher-Aufnahme“ ins Extrem begeben. Für die „Vorher-Aufnahme“ bietet es sich an, ebenfalls eine gezielte Vorbereitung vorzunehmen. Schritt 1 ist dabei eine möglichst weiße, behaarte Haut. Beides schluckt Konturen auf einem Bild und sorgt generell für ein eher ungepflegtes, ungesundes Äußeres auf der Aufnahme. Bart, behaarte Arme, Beine und Brust sowie meiden des Solariums oder Sonnenlichts sind also im Vorfeld gern gesehen. Ein trauriges Gesicht und schlaffe nicht angespannte Muskeln sind für die „Vorher-Aufnahme“ Pflicht, ebenso wie flaches Schuhwerk bei Frauen. Schritt 2 ist die Haltung. Für eine möglichst schlechte „Vorher-Aufnahme“ sollte man sich im Bereich Schulter möglichst schmal machen, sich also nicht aufrichten sondern eher etwas nach vorne gekrümmt dastehen. Der Bauch muss natürlich herausgestreckt werden um einen höchstmöglichen Körperfettgehalt und ein möglichst großes Ungleichgewicht zwischen Brust und Bauch zu simulieren. Schritt 3 stellt die Beleuchtung dar. Der Profi weiß, dass ein fotografieren gegen das Licht, mit generell zuviel oder zu wenig Licht dafür sorgt, dass man 200% schlechter aussieht als man in Wirklichkeit ist. Wer die Lichtverhältnisse geschickt ausnutzt muss eigentlich für das „Nacher-Bild“ nur diese eine Sache verändern um eine immense Verbesserung aufzuzeigen, ohne das Sie wirklich stattgefunden hat. Fazit Richtig vorbereitet, lässt sich eine wirklich schlechte Ausgangssituation aufs Bild bringen. Sie stellt bereits die halbe Miete für einen extremen Vorher-Nacher-Vergleich dar

Eine möglichst gute „Nacher-Aufnahme“ anfertigen

Ohne jegliche Diät, Anstrengung im Sport und sogar ohne Photoshop lässt sich im zweiten Step mit ein paar Tricks eine grandiose „Nacher-Aufnahme“ anfertigen. Jetzt gilt es, alles für die „Vorher-Aufnahme“ schlecht gestellte auszumerzen, dazu gehört nun als erstes ein perfekt gebräunter, enthaarter Körper der im besten Falle sogar noch mit einem leichten Wasserstaub oder etwas Babyöl  überzogen ist. Die Haltung muss aufrecht und selbstbewusst sein, alle Muskeln werden angespannt, der Bauch wird bewusst eingezogen, die Hüfte wird dabei am besten sogar leicht gedreht und jetzt ist es an der Zeit ein siegessicheres Lächeln aufzusetzen. Die Lichtverhältnisse müssen so beschaffen sein, dass einige Schatten das große Ganze noch monströser zur Geltung bringen. Wer sich auskennt verwendet Streiflicht und Co. um derartige Aufnahmen aufzuwerten. Für alle Ladies heißt es jetzt mit High-Heels die Beinlänge künstlich aufzupeppen und natürlich auch etwas Schminke zum Einsatz zu bringen. Fazit Mit der richtigen Vorbereitung macht man auch aus allem das nicht glänzt Gold!

Resümee

Probiert es selbst aus und ihr werdet sehen, dass ihr es ebenso schaffen werdet, innerhalb kürzester Zeit eine immense Veränderung aufs Bild zu bringen, obwohl diese nie richtig stattgefunden hat, getreu dem dazu passenden Clip von Furious Pete den ich Euch hier noch mit dran hänge. Glaubt nicht alles was ihr seht!
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