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Die 4 wirklich SINNLOSESTEN Studioregeln!

Ob sinnlos oder sogar eine Behinderung fürs Training – diese 4 Studioregeln braucht wohl NIEMAND! In den meisten Studios gibt es ein paar grundsätzliche Regeln, manche sind sinnvoll, andere weniger. Wir möchten euch die wirklich sinnlosesten dieser Regeln zusammenfassen.

1. Tanktopverbot!

Das Tanktopverbot ist wirklich eines der sinnlosesten Verbote die es gibt. Denn so wirklich weiß niemand, warum man Tanktops in manchen Studios nicht anziehen darf. Meist geht es darum andere nicht mit „nackter Haut“ zu verschrecken, da Tanktops auch sehr unterschiedlich geschnitten sind oder es geht um das Thema Hygiene - beide Aspekte sind jedoch völlig sinnlos. Zum einen wird wohl kaum eine Frau in Tanktop, ohne etwas darunter zu tragen ins Studio gehen und alle Männer die ein Tanktop anhaben, werden wohl kaum jemanden mit ein bisschen Haut des Oberkörpers verschrecken. Im Schwimmbad laufen Männer ohnehin oben ohne durch die Gegend… Auf der anderen Seite steht das Hygieneargument, was ebenfalls nicht wirklich sinnvoll ist, denn für was gibt es eine sinnvolle Handtuchregel? Wer viel schwitzt, wird im Laufe der Zeit beim Training evtl. auch sein Shirt durchschwitzen. Das Tanktopverbot macht nicht nur wenig Sinn, sondern schränkt den Sportler auch ein. Unser Fazit für diese Regel: Totaler Quatsch - wenn vertraglich festgehalten, muss man sich jedoch daran halten!

2. Mehrmaliges Vergessen der Mitgliedskarte kann zum Ausschluss führen!

Es sollen Fitnessstudioketten geben, welche sehr komische Regeln bezüglich ihrer Mitgliedskarten und dem Vergessen dieser besitzen. So wird man schnell einmal nichts eigene Studio gelassen und darf wieder nach Hause gehen oder ähnliches. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie Fitnessstudios mit ihren Kunden umgehen, denn in anderen Branchen würde man sich so etwas niemals erlauben! Der Kunde ist König, sowas gibt es in diesem Segment schon lange nicht mehr und auch wenn er bezahlt, wird er leider in solchen Situationen gerne einmal schlecht behandelt. Unser Fazit: Auch diese Regel oder ähnliche, sind einfach nur kundenunfreundlich. Du solltest vor dem Abschluss eines Vertrages immer die Hausordnung checken und vertragliche Inhalte prüfen, damit du nichts eingehst, was du evtl. später bereust.

3. „LEISE“ trainieren!

Der größte Witz… Es soll wirklich Studios geben, in welchen man nicht zu „laut“ trainieren darf. Dies ist Vertraglich meist nicht explizit genannt, wird aber gerne unter gewissen Punkten zusammengefasst. Wer darauf angesprochen wird, kann jedoch meist das Recht für sich durchbringen, denn in den meisten Fällen ist dieser Punkt, wie schon erwähnt, nicht explizit im Vertrag aufgeführt und kann angefochten werden. Zum Glück scheint dieses Problem jedoch ein sehr seltenes zu sein! Die meisten Studios gehen bei größerer Lautstärke kulant mit den Trainierenden um, so wie es sich unserer Meinung nach auch gehört.

4. Hanteln und Equipment „angemessen“ benutzen!

Dieser Punkt ist im Gegensatz zu Punkt drei häufig ein wirkliches Problem! Was versteht man denn laut Verträgen unter einem „angemessenen“ Verhalten? Hanteln und Gewichte sind zum Training da. Doch soll es Studios geben, welche bei ihrer Ausstattung beispielsweise keinen Wert auf ordentliche Böden gelegt haben. Wer als Fortgeschrittener Athlet, Kreuzheben mit hohen Gewichten ausführt, wird schon einmal ordentlich Gewicht auf den Boden hämmern. Dabei sind Fitnessathleten ja meist noch zärtlich zu den Gewichten. Powerlifter kennen da noch weniger Gnade, denn dort geht es bei einem Maximalkrafttest mal richtig zur Sache. Schnell kommt ein Angestellter des Studios angewatschelt und möchte darauf hinweisen, dass der Boden nicht dafür gemacht sei, die Gewichte derart fallen zu lassen und auch andere Trainierende möchten einen solchen Krach nicht haben… WO SIND WIR DENN HIER, in einem Beautyshop? Wir gehen ins Studio um zu trainieren, wenn der Boden nicht dafür gemacht ist, für was ist er dann gemacht und auch die Gewichte, Stangen etc. sollten dafür gemacht sein… schnell wird sich auf einen ordentlichen Umgang mit dem Equipment berufen, welcher jedoch meist sehr schwammig in den Verträgen konstruiert wird und viel Interpretationsplatz lässt. Allerdings müsst ihr euch nicht an der Nase herumführen lassen, denn wenn ihr „richtig“ trainieren wollt, legt Scheiben oder Matten unter die Gewichte. Sollte es so weit gehen, dass ihr gezwungen werdet die Übung nicht mehr so auszuführen, kann dies „natürlich je nach Vertragsinhalt“ ein fristloser Kündigungsgrund für euch sein, falls ihr aus dem Vertrag wollt. Auf der anderen Seite könnt ihr euch auch einfach durch weiteres Ignorieren der Regeln selbst rausschmeißen. Sucht euch in diesem Zusammenhang lieber gleich ein ordentliches Studio und klärt Unstimmigkeiten im Vertrag etc. ab.

Fazit

Es gibt noch weitere sinnlose Regeln, welche den Spaß am Training irgendwie stören können. Wir empfehlen dir daher immer bei Abschluss des Vertrages alles genau zu lesen und abzuklären. Sei dir bewusst, auf was du dich einlassen und wie du trainieren möchtest, sodass dir das Studio auch etwas bieten kann. Denke immer daran, du bist der Kunde und hast ebenfalls genügend Rechte. Lass dich also nicht für „dumm“ verkaufen - halte dich jedoch an die Regeln, welche vertraglich abgeschlossen wurden. Viele Regeln wie Handtuchnutzung, Gewichte wegräumen, Hygiene in den Umkleiden usw., sind sehr wichtig und sollten auch eingehalten werden.
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  • Artikel widerspricht sich selbst

    Artikel widerspricht sich selbst, aber nun denn:

    TankTop Verbot:

    Wie soll das bitteschön die Sportler einschränken? Hygiene wird sehr wohl besser + hat man diese möchtegern Bodybuilder im Griff, so dass die nicht wie die grössten Hohlköpfe ihre "Muskeln" zeigen müssen.

    Karte vergessen:

    Man kann Mitglieder nicht identifizieren und kontrollieren zudem wird oft mit diesen Karten trainiert (an einigen Maschinen schiebt man die ein für die Speicherung)

    Leise tranieren:

    Wie im Test genannt, sowieso tolerant und meist wird nur auf Geschreie oder laute Gespräche einer Gruppe (, die wirklich störend sind) aufmerksam gemacht.

    Equipment:

    Man ist im Studio um Gewichte sinnvoll zu nutzen und nicht um sich zu überlasten! Zudem sollen die Geräte langfrisitig genutzt werden können ohne das jeder Trottel, der seine Übungen aus YouTube hat - statt mal einen Trainer zu fragen - die Gewichte grundlos oder weil er sie eben nicht stemmen kann auf den Boden zu werfen. Sinnvoll und effektiv kann man auch mit richtigem Umgang trainieren

    Artikel gibt für mich somit keinen Sinn, da die Regeln sehr wohl einen Sinn ergeben und das publizieren sowieso keinen Effekt hat, ausser ein falsches Bild zu spiegeln.

    Grüsse
    Fitnesstrainier

  • Daumen hoch

    Daumen hoch, was mein Vorredner geschrieben hat. Ich unterstreiche die Regeln, da ich selbst Studiobetreiber eines Fitnessstudios bin. Die besondere Betonung liegt auf "Fitness". Wer sich jedoch eher zu aufgepumpten Bodybuildern aus Zeiten der 70er hingezogen fühlt, der mag die Regeln sinnlos finden.

    M. E. gibt es nichts schlimmeres, als hirnlose Gold's Gym Spaghetti-Träger, die laut schreiend ihre Hanteln durch die Gegend schmeißen. Grottig!

    Was die Karte betrifft: wie soll ich sonst wissen, ob das Mitglied die letzten Beiträge gezahlt hat? Ausnahme okay, sofern er sich vorn anmeldet. Einfach durchgehen nach dem Motto "passt schon" ist wirtschaftliches No-go.

    Gruss
    Fitnessstudio-Betreiber

  • Auch wenn beide Vorredner sinnvolle Punkte dargelegt haben

    Auch wenn beide Vorredner sinnvolle Punkte dargelegt haben, muss ich sagen, dass das Tanktop Verbot ein ko-kriterium für mich wäre. Ich neige mit T-shirts dazu, das mir schnell sehr warm wird, das überhaupt nicht erträglich ist auf Dauer.
    Mitgliederkarte vergessen + Anmeldung am Empfang sollte jedoch drin sein. Mein Fitnessstudio hat es gleich doppelt gelöst, so dass man im System ein Bild der Mitglieder hat + Daten, wie Beiträge etc.
    Dann der Punkt mit dem Equipment. Ich hab bis jetzt zum Glück nur 1 Studio bis jetzt gehabt, in dem Handeln, Scheiben etc einfach überall rumgeflogen sind. Das kann und darf nicht sein. Allerdings sollte jedes FS seinen Kunden die Wahl lassen wie Sie trainieren. Das Wort Fitness hat einen riesigen Geltungsbereich und ist somit Auslegungssache. Meinen Kunden zu verbieten +200Kilo Kreuzheben, +150Kilo Bankdrücken, +200Kilo Squats oder gar +500Kilo Beinpressen zu machen ist nicht okay und völlig am Sinn eines Fitnessstudio vorbei.
    Ich habe bewusst diese Übungen + Gewichte genommen weil es genau diese sind, die die meisten machen und wohl auch stören.

    Jeder Studiobetreiber der ein Problem darin sieht, sollte ein Women and Senior-only Fitnessstudio eröffnen.

  • Ein guter Artikel wie ich finde

    Ein guter Artikel wie ich finde, bis auf Punkt 2. Wenn man ein großes Studio mit zahlreichen Mitgliedern hat oder zu einer Kette gehört könnte es ja passieren, dass jemand dort trainieren geht ohne die Mitgliedsbeiträge zu bezahlen. Natürlich sollte man erst einmal ALLE die das Studio betreten freundlich behandeln und nicht raus werfen, wenn er mal seine Karte vergisst. Zu Punkt 4, ich kenne auch das Problem, wenn man auf Maximalkraft trainiert und keine kraft mit leisem Ablegen vergeuden will oder die Gewichte fallen lassen muss um Verletzungen zu vermeiden.

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