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Die Dopingfalle - Ein hoher Preis für den schnellen Erfolg

Ich denke wir brauchen es nicht schön reden, der Einsatz von Anabolika und sonstigen Dopingsubstanzen ist allgegenwärtig. Ihr alle kennt mir Sicherheit etliche Trainingskameraden oder auch Kameradinnen die für den schnellen Erfolg regelmäßig zu Testosteron, Wachstumshormon, Ephedrin, Clenbuterol und Co greifen, einmal um möglichst schnell Muskeln auf zu bauen und dann natürlich auch um den Körperfettgehalt möglichst auf einem niedrigen Level zu halten. Doping dominiert längst nicht mehr nur die Wettkampfszene und wer denkt, dass nur Bodybuilder dopen sollte aufwachen und sich umsehen. Die Zahl derer die dopen und in ihrem Leben niemals auf einer Wettkampfbühne stehen werden ist weitaus höher als die kleine Zahl dopender aktiver Wettkampfsportler. Natürlich ist die Teilnahme an Wettkämpfen aller Art keine wirkliche Rechtfertigung für Doping wenngleich man andererseits hier natürlich einem gewissen Zwang unterliegt den unsere Leistungsgesellschaft ganz besonders im Sport mit sich bringt. Egal ob Wettkampfsportler oder Hobbyathlet heißt es für jedermann und jede Frau neben den anabolen und lipolytischen Effekten von Dopingsubstanzen auch die bittere Pille an Nebenwirkungen zu schlucken. Wie bitter diese Pille sein kann möchte ich Euch etwas näher bringen, heute aber nicht mit dem was man typischerweise vermuten würde wie Akne, Gynäkomastie und Co sondern durchaus noch weitgreifendere Einschnitten die sich beim exzessiven Dopingeinsatz ergeben können.

Hirnzellen ade, kaputtes Herz und kaputte Leber

Neben offensichtlichen Nebenwirkungen wie unreiner, fettiger Haut oder Haarausfall fördern anabole Steroide eine Reihe unschöner Begleiterscheinungen die sich wenn überhaupt erst mittelfristig zeigen können. Die Yale Universität in New Haven stellte (wenn auch nur in vitro an im Labor gezüchteten Nervenzellen) fest, dass ein erhöhter Testosteronspiegel für eine vermehrte Apoptose sorgt. Man versteht darunter den programmierten Zelltod der hier zu einem verstärkten Verlust von Hirnzellen führte. Natürlich wird von anabolen Steroiden nicht nur die Skelettmuskulatur beeinflusst, nein auch die Herzmuskulatur wächst mit, hier aber leider sehr ungleichmäßig so dass es zur sog. linksventrikulären Hypertrophie kommen kann. Im Klartext bedeutet dies, dass die linke Herzhälfte stärker wird, während die rechte Herzhälfte sich muskulär nicht in gleicher Art und Weise adaptiert. Die Folge sind mögliche Herzrhythmusstörungen und ein erhöhtes Herzinfarktrisiko. Die Leber ist das Organ das es letztlich besonders bei oralen Steroiden am härtesten trifft, da Sie für die Metabolisierung verantwortlich ist, Sie baut exogene Steroide also unter unterschiedlich hohem Aufwand und mit unterschiedlich hoher Belastung ab. Verfärbt sich der Urin einmal gelb-rot ist es möglicherweise schon zu spät. Fazit Wir dürfen nicht denken das wir mit anabolen Steroiden Substanzen einnehmen die NUR am Skelettmuskel wirken und darum auch nur diese beeinflussen. In Wahrheit bringen wir damit eine Menge Regelkreisläufe durcheinander und belasten unsere Organe immens.

Anabolika und die Psyche

Auch hierzu denkt man als aller erstes an den aggressiven und sexsüchtigen Bodybuilder. In Wahrheit sind es gerade Doper die während oder nach aktiver Zeit mit enormen psychischen Problemen zu kämpfen haben zu denen mitunter Depressionen aber auch Konzentrationsschwierigkeiten zählen, dies bestätigt die University of Gothenburg. Wenngleich der direkte Zusammenhang noch unklar ist, konsumieren gerade dopende Sportler häufig auch andere Drogen. Vorstellbar ist eine stark verschobene Hemmschwelle bei der Zufuhr exogener Substanzen aller Art und eine gewisse Gleichgültigkeit die sich gegenüber Nebenwirkungen einstellt. Fazit Muskulös und leistungsstark nach außen, stark depressiv hinter verschlossenen Türen – leider wird ein solcher Zusammenhang immer häufiger offensichtlich

Resümee

Die Entscheidung ob man dopt oder nicht obliegt jedem selbst. Hier bei FitnessFreaks machen  wir uns zur Aufgabe Aufklärungsarbeit zu leisten um Euch bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Tabuthemen tot schweigen ist mit Sicherheit der einfachere weg – nicht aber der Bessere

Quelle

Br J Sports Med  2013;47:965-969   doi:10.1136/bjsports-2012-091340
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