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Die Droge Kraftsport und der Fitnesslifestyle!

Viele Nicht-Sportler können den ganzen Hype um den Fitnesslifestyle eines Athleten, der täglich in sein Training geht und seine Ernährung kontrolliert nicht nachvollziehen. Dabei sind die positiven Auswirkungen von Sport auf den Körper schon lange bekannt und Untersuchungen weisen immer wieder auf die Wichtigkeit von Bewegung hin. Aber Sport kann auch anders und dem Betroffenen eine Last sein, denn Sportsucht und der Adoniskomplex sind kein Zufallsprodukt unserer heutigen Zeit, werden jedoch in letzter Zeit viel zu extrem dargestellt. Wer den Fitness-lifestyle lebt, der liebt ihn auch! Ein solcher Athlet kann sich ohne Sport im Alltag und eine gewisse Form seines Körpers nicht mehr vorstellen. Warum auch, er ernährt sich und lebt gesünder, als ein Großteil der Bevölkerung. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich nach Sicht von „Experten“ viele Sportler schon in einer Sportsucht. Obwohl der Kraftsport mit dem gewissen Lifestyle sicher zu dem Leistungssport gehört, wird oft so viel Herzblut in die Kontrolle über das Leben genommen, dass diese auch sicherlich negative Auswirkungen haben können. Wir möchten dich daran erinnern, dass der Kraftsport ein Hobby von dir ist, welches du so viel und so intensiv ausführen solltest, wie du es möchtest, allerdings solltest du die Realität nicht aus den Augen verlieren.

Wann spricht man von einer Sportsucht?

Die Diagnose Sportsucht fällt meist sehr spät aus oder die Krankheit wird nicht erkannt. Darunter fällt auch das heutige Problem des Adonis Komplex, der den Körper in einem verzehrten Bild darstellt. Ähnlich wie Magersüchtige, welche sich immer zu dick finden, ist es hier die Muskelmasse, welche einfach nie genug sein kann. Auch Diagnosen gestalten sich sehr schwierig und können ein langwieriger psychologischer Prozess sein. Von Sportsucht allgemein spricht man, wenn das Verhalten, in Bezug auf Sport, nicht mehr richtig kontrolliert werden kann. Der Sport steht im Vordergrund und dafür werden im schlimmsten Falle nicht nur soziale Kontakte und dessen Leben, sondern auch Verpflichtungen usw. vernachlässigt. Aus diesem Grund möchten wir diese Thematiken auch nicht herunterspielen, allerdings sollte das Thema von den Medien und in Beraterkreisen nicht zu sehr aufgespielt werden, denn nicht die ganze Fitnessbranche und alle Leistungssportler leiden gleich an psychischen Problemen.

Warum wir dem Ganzen nicht ganz so kritisch gegenüber stehen

Wichtig ist der eigentliche Umgang mit deinem Körper und das Unterscheiden von Hobby und Verpflichtungen und dessen Auseinandersetzung mit der Realität. Die meisten werden diese Zusammenhänge grundlegend verstehen. Das jedoch Suchtzeichen wie bei einer Droge wirklich auftreten können, sollte manchen von euch bekannt vorkommen. Trainingsausfälle führen zu schlechter Laune, welche sogar das Umfeld wahrnehmen kann. Es können Entzugserscheinungen  auftreten, wie zum Beispiel das Ansteigen der körperlichen Krankheitsanfälligkeit, welche bei längerem Trainingsausfall nachgewiesen wurde. Im Krankheitsfall und dessen Trainingsausfall wird der Blick in den Spiegel immer häufiger ausgeübt und bei Stagnation von Leistung, können Depressionen auftreten. Freunde oder soziale Geschehnisse stehen hinter dem Sport, ja sogar der Partner kann teilweise dahinter platziert werden. Doch sollten diese Anzeichen nicht für Vorsicht sorgen? Im Extremfall sicherlich ja und wir hoffen das wir diese Leute zum Nachdenken bewegen können, um den Sport in ihrem Leben richtig platzieren und ihren Körper richtig bewerten zu können. Auf der anderen, nicht extremen Seite natürlich nicht, denn dies ist einfach eine Frage der Prioritätensetzung und dem Verständnis der Realität und des Hobbys. Wer das Ganze noch als Hobby ansieht und die wichtigen Dinge des Lebens nicht vernachlässigt und Pflichten auch als Pflichten anerkennt, der sollte doch ebenfalls seinen Ausgleich, Spaß und seinem Hobby nachgehen dürfen, ohne von den Kritikern und „Experten“ gleich als Suchtgefährdeter oder realitätsferne Person betrachtet zu werden. Die Frage ist doch, ob diese Personen die Liebe zum Sport überhaupt nachvollziehen und das Urteil oder eine Diagnose geben können. Auch wird auf Schulungen und Kongressen immer mehr über den Adonis Komplex und Sportsucht gesprochen, oft im Zusammenhang mit der vorhandenen Ernährung, dabei bekommen die anwesenden Berater/innen eine vollkommen falsche Sicht vermittelt, da viele von ihnen noch nicht einmal selbst Sport treiben und deshalb den Umfang und die Zusammenhänge nicht verstehen, was schnell zu falschen Diagnosen führen sollte und so Sportlern nicht gerade hilft. Wenn der Athlet die Realität noch selbst erkennt und versteht, dann ist vor allem der Kraftsport gepaart mit dem gewissen Fitnesslifestyle, wohl einer der gesündesten Lebenseinstellungen und Verhalten, die unsere Zeit zu bieten hat, weshalb die Experten sich lieber auf größere Probleme konzentrieren sollten! Viele vergessen auch, dass jeder Mensch nach Glücksmomenten durch die Ausschüttung von Glückshormonen strebt, dabei kann auch der Sport ein großes Plus an Glück bieten und auch so die Lebensqualität anheben.

Fazit

Wenn du dich selbst fit fühlst und ehrlich sagen kannst, dass dein Sport dir wichtig ist, du jedoch nicht dein Leben aus den Augen verlierst, solltest du dir nicht zu viele Gedanken über solche Problematiken machen. Allerdings hoffen wir auch, dass wirklich betroffene Personen in sich hinein horchen und vielleicht wirklich eine negative psychische Veränderung feststellen können und zum Nachdenken angeregt werden. Solange du den Sport nicht professionell betreibst oder grundlegend dein Arbeitsalltag aus Sport und Ernährung besteht, sollten auch andere Themen, wie beispielsweise Verpflichtungen, soziale Kontakte, Familie, Partnerschaft usw. lebensbestimmend für dich sein. Denn mit der richtigen Einstellung zur Realität  kann vor allem der Kraftsport und der Fitnesslifestyle eine Leidenschaft sein, die einem sehr viel zurück gibt und das Leben in positive Bahnen lenken kann.
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