Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Die Tücken der Sensationspresse um Milchprodukte – Schluss mit Halbwahrheiten

Wenn es eine Lebensmittelgruppe gibt, um die kontroverse Diskussionen an der Tagesordnung sind, ist es die der Milchprodukte. Komischerweise gibt es zwei fest Lager, es herrscht Schwarz/Weiß-Denken. Die Gruppe der Befürworter sieht in Milchprodukten einen tollen Lieferanten von hochwertigem Protein, einer Menge Kalorien und einem reichhaltigen Angebot an Mikronährstoffen. Die Gruppe der Gegner sieht in Milchprodukten den Dickmacher, den Verbreiter von Krankheiten der inzwischen sogar die Entstehung von Krebs fördern soll, für eine aufgeschwemmte Optik verantwortlich ist und der letztlich Mineralstoffe wie Calcium nicht liefert sondern Sie dem Körper sogar entzieht. Wer mich kennt weiß, dass ich mich keiner der beiden Gruppen zuordne. Ich befürworte den Einsatz und die Aufnahme von Milchprodukten und setzte diese auch bereitwillig für mich selbst und viele meiner Schützlinge ein, bin mir aber auch dessen bewusst, dass nicht jeder Mensch gleichermaßen mit Milchprodukten zu Recht kommt. Während ich für mich ein äußerst positives Biofeedback mit meinen täglichen 300g Quark verbinde, würde der andere aufgrund von Unverträglichkeitsreaktionen mit 300g den ganzen Tag auf der Toilette verbringen. Das man gerade beim Thema Milchprodukte kein Schwarz/Weiss-Denken haben darf werde ich Euch heute an einem aktuellen Beispiel aufzeigen.

„Milch von der Kuh ist nicht gesund“

So lautet die Schlagzeile der deutschen Wirtschaftsnachrichten die sich in Ihrem Artikel dazu auf eine Studie der renommierten Harvard-University stützen. Sie beobachteten insgesamt 75.000 Frauen über 12 Jahre hinsichtlich des Einflusses von Milchprodukten auf die Knochengesundheit und fanden heraus, das ein häufiger, regelmäßiger Konsum von Milchprodukten die Knochen der Probandinnen nicht widerstandsfähiger sondern brüchiger macht!! Eine erschaudernde Nachricht die damit begründet wird, dass der hohe Säuregehalt der Milchprodukte und die damit verbundene Übersäuerung des Köpers dazu geführt haben, dass den Knochen das in Milchprodukten enthaltene Calcium nicht zugeführt wurde, sondern im Gegenteil sogar Calcium entzogen wurde um die Übersäuerung zu beheben. Fazit Milchprodukte fungieren als Säurebildner im Körper und sorgen dafür, dass sich die Knochengesundheit anders als erwartet sogar verschlechtert!

Nur die halbe Wahrheit

Nun denken sich viele von Euch wie ich als Autor dieses Artikels gegen eine solch gewichtige Studie nun noch etwas vor zu bringe habe, aber ich sage Euch, wenn man aufhört den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen wird ganz schnell deutlich, dass es sich hierbei um eine durchaus interessante Studie handelt, die jedoch nichts darüber aussagt, wie sich Milchprodukte diesbezüglich für Euch auswirken müssen. Der Grund ist folgender Zum einen trifft die Studie keinerlei Aussage darüber, wie viele der Probandinnen ausreichend mit Vitamin D versorgt waren. Vitamin D fungiert im Körper eigentlich als Hormon und ist notwendig, um Calcium den Übertritt in den Knochen zu ermöglichen, darum haben Knochenzellen auch Vitamin-D-Rezeptoren! Die Chance, sich hierzulande mit Vitamin-D unterzuversorgen ist ein Vielfaches höher als ausreichende Versorgung zu gewährleisten. Nur wenn der Vitamin-D-Status bekannt ist, kann also eine wirkliche Aussage getroffen werden, WARUM Calcium aus z.B. Milchprodukten nicht im Knochen landet Zum zweiten bezieht sich die Studie auf die säurebildende Eigenschaft von Milchprodukten die auch nicht bestreitbar ist, die man aber auch bei so ziemlich allen andren Proteinträgern vorfindet, da im Rahmen des Proteinstoffwechsels nun mal Säuren entstehen. Der Ausgleich des Säure-Basenhaushalts ist nicht nur ein Thema wenn es um das Osteoporose-Risiko geht, sondern ist auch wichtig für die Eigenschaft des Bindegewebes, die Arbeit von Enzymen und damit sogar für die Leistungsfähigkeit im Sport. Der kluge Sportler ist sich dieser Tatsache bewusst und sorgt für Ausgleich des Säurebasen-Haushaltes in dem er ganz einfach ebenso viele Basenbildner aufnimmt die im Rahmen der gesamten Ernährung wieder für Ausgleich sorgen. X-Säurebildner +  X-Basenbildner = Neutraler ph-Wert = kein negativer Einfluss auf die Knochengesundheit durch anfallende Säuren im Rahmen des Proteinstoffwechsels durch Milchprodukte

Resümee

Es ist wirklich so einfach, dennoch lassen sich so unglaublich viele Menschen von der lästigen Sensationspresse vieler Medien beeinflussen und blenden. Die FitnessFreaks-Community weiß es nach dem heutigen Artikel besser. Ich hoffe wirklich ihr tragt diesen kleinen Artikel hinaus und sorgt so dafür, dass der Halbwahrheit um gefährliche Milchprodukte damit ein Ende bereitet wird. Es ist immer das gesamte Ernährungsverhalten das für bestimmte Probleme und Missstände verantwortlich ist, niemals aber nur eine Lebensmittelgruppe!
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • du kannst das säure-basen-verhältnis durch obst

    du kannst das säure-basen-verhältnis durch obst/gemüse ausgleichen

  • Hallo an Alle

    Hallo an Alle,

    der Artikel hat genau das bewirkt was er sollte, er hat für Aufmerksamkeit gesorgt.

    In der Tat ist es gar nicht so schwer für Ausgleich beim SB-Haushalt zu sorgen.

    Hier mal ein hilfreicher Link:
    http://www.peak.ag/blog/saure-basen-haushalt-%E2%80%93-was-geschieht-wenn-unser-korper-%E2%80%9Esauer%E2%80%9C-ist-%E2%80%93-teil-2

    Grüße
    Holger Gugg

Newsletter bestellen und informiert sein!