Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Diese Hormon Mythen solltest du schleunigst vergessen!

Hormone sind maßgeblich an der Steuerung unseres Stoffwechsels beteiligt. Sie wirken als Botenstoffe und vermitteln sozusagen Informationen und veranlassen Reaktion. Ganz einfach und banal ausgedrückt. Nehmen wir beispielsweise das Insulin. Insulin wird immer dann ausgeschüttet wenn wir eine Mahlzeit mit Kohlenhydraten und/oder Protein konsumieren. Im Falle der kohlenhydrathaltigen Mahlzeit hat das Insulin dann die Aufgabe, bestimmte Transportproteine in die Zellmembranen spezifischer Zellen einzubauen, damit der sich nun im Blut befindliche Zucker aus genau diesem entfernen lässt. Denn ein hoher Blutzuckerspiegel außerhalb des physiologischen Bereichs ist gesundheitlich nicht wünschenswert. Einige Hormone sind dabei für FitnessFreaks mit der Zielsetzung den Körperfettanteil zu reduzieren und den „Lean Mass“ Anteil des Körpers zu erhöhen, besonders interessant. Hierzu gehören Hormone wie etwa das angesprochene Insulin, Testosteron aber auch das Wachstumshormon. Doch nur weil einige Hormone besondere Wirkungen entfalten können, sollte man sie nicht immer in den Fokus unserer Bemühungen stellen. Denn oftmals ist hier außer viel heißer Luft nicht viel dahinter. Wir haben die einzelnen Hormone einmal genauer gecheckt für euch.

Hormon 1: Insulin

Bleiben wir also zunächst einmal beim Inuslin. Denn Insulin kann nicht nur den oben bereits beschriebenen Vorgang. Es aktiviert auch den anabolen mTor-Signalweg. Und mTor ist mit zuständig zur Stimulierung der Muskelproteinsynthese. Macht also theoretisch Sinn, sich nach dem Training direkt mit jeder Menge schnell verdaulicher Kohlenhydrate im Post-Workout-Shake zu überschwemmen, um einen möglichst hohen Insulinausstoß zu erreichen. Doch praktisch ist die Sache dann doch etwas anders. Denn hier unterscheidet sich diese gegenüber der Theorie. Es klingt zwar verlockend die anabole Wirkung des Insulins zu nutzen und es ist auch so, dass Insulin den ganzen im weiteren vorgestellten Prozess optimieren kann, doch worum es eigentlich geht ist die Stimulierung der Proteinsynthese und das wiederum erreicht man über das Vorhandensein von Aminosäuren. Genau genommen über das Vorhandensein essentieller Aminosäuren. Viel wichtiger als die Kohlenhydrate nach dem Training sind demnach die Proteinbausteine. Eine Mischung essentieller Aminosäuren oder ein schnell verdauliches und schnell verfügbares Protein wäre hier effektiver und wichtiger einzustufen in der Prioritätenliste.

Hormon 2: Wachstumshormon

Das Wachstumshormon ist ein weiteres wichtiges Hormon, welches wichtig für die Energiebereitstellung ist und ebenfalls, über die Stimulierung des IGF-1, eine Steigerung der Proteinsynthesenaktivität bewirken kann. Bestimmte Trainingsprogramme legen genau deshalb ihren Fokus auf die Steigerung der Wachstumshormonausschüttung. Das Versprechen lautet dann häufig, dass es sich um besonders anabole Trainingsreize handeln soll oder um diverse „Fatburner Workouts“. Was dabei jedoch häufig vergessen wird ist die Tatsache, dass sich kurzfristige Veränderungen des hormonellen Millieus praktisch kaum bis gar keinen direkten Einfluss auf die Trainingsanpassungen haben. Sinnvoller wäre es daher in jedem Fall, den Fokus nicht auf die hormonellen Reaktionen beim Training zu achten, sondern auf die stetige Progression der Trainingsgewichte.

Hormon 3: Das Schilddrüsenhormon

Hier handelt es sich eigentlich nicht um „das Schilddrüsenhormon“ sondern vielmehr um „die Schilddrüsenhormone“. Allerdings ist es nur die aktivierte freie Form des T3, die wirklich auch in größerem Ausmaß das bewirkt, was wir eigentlich erreichen wollen. Nämlich eine Steigerung der Stoffwechselrate. Daher werden oftmals auch kohlenhydratreiche Refeeds eingeplant. Die Stoffwechselrate soll „gepusht“ werden. Das funktioniert jedoch auch nur auf dem Papier. Denn durch Kohlenhydratrefeeds kann es zwar tatsächlich zu einer Steigerung der T3 Werte kommen, allerdings reichen kurzfristige Refeeds bei einer sonst dauerhaft unterkalorischen Ernährung nur sehr selten aus, um einen nennenswerten Effekt zu erreichen. Sinnvoller sind hier demnach Diätpausen du Phasen während denen man bewusst kohlenhydrat- und energiereich isst.
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!