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Diese legale Ergänzung löst die Muskelaufbaubremse!

Manchmal bedarf es keiner revolutionärer neuer Erfindungen! Es genügt, sich mit bestehenden Möglichkeiten einfach neu zu befassen und genau das ist mit einer „Ergänzung“ geschehen die ich Euch heute vorstellen möchte. Ich bin mir sicher der ein oder andere kennt Sie schon hatte Sie aber nie mit den gezeigten Effekten aus aktuellen Studien in Verbindung gebracht.

Tryptophan – Eine essentielle Aminosäure

Wie gesagt ist die heute vorgestellte Ergänzung nicht ganz unbekannt. Ihr kennt Tryptophan als essentielle Aminosäure was bedeutet, dass sie für uns alle lebensnotwendig ist und dass wir uns hinsichtlich einer ausreichenden Versorgung an die Aufnahme über die Nahrung halten müssen, da unser Körper nicht oder nicht ausreichend in der Lage ist sie selbst bilden.  Zu guten Nahrungsmitteln für die Tryptophanversorgung zählen Emmentaler, Parmesan, Sojabohnen, Cashewkerne, Haferflocken, Hühnchenbrust, Erbsen, Lachs oder Hühnereier. Die Wirkung von Tryptophan wird als stimmungsaufhellend beschrieben. Dies resultiert aus der Tatsache, dass es direkt die Bildung von Serotonin beeinflusst, welches vielen als Glückshormon bekannt sein dürfte. Im Gegensatz zu Serotonin selbst (welches wir auch über die Nahrung aufnehmen) schafft Tryptophan den Übertritt vom Blut ins Gehirn und kann so die Serotoninbildung direkt beeinflussen. Wenngleich eine Zulassung zur Behandlung bis zum heutigen Tage fehlt, wird Tryptophan in der Praxis schon lange Zeit als mildes Antidepressivum gegen Depressionen eingesetzt. Fazit Tryptophan – eine essentielle Aminosäure die bei Depressionen helfen kann

Tryptophan – Ein Diäthelfer

Eine weniger bekannte Eigenschaft von Tryptophan ist die als Diäthelfer. Wie wir aus Studien wissen, sorgen Reduktionsdiäten für einen Rückgang an Hormonen wie Leptin die sich in die Steuerung von Hunger und Sättigung einschalten aber auch an Tryptophan. Eine im European Journal of Nutrition vorgestellte Studie stellte mit einer Kalorienreduzierung um 600kcal/Tag 16% weniger Tryptophan und mit einem Defizit von 1200kcal/Tag 21% weniger Tryptophan fest. In diesem Zusammenhang konnte eine weitere Studie an 38 Probandinnen einen akuten Tryptophanmangel als Auslöser für Heißhungerattacken und ein Verlangen nach Kohlenhydraten dingfest machen. In einer dritten Studie konnte letztlich an übergewichtigen Männern festgestellt werden, dass es mit Verabreichung von 900mg 5-HTP (eine Tryptophan-Sonderform) zu einer deutlicheren Gewichtsreduzierung und einer ungesteuert niedrigeren Kohlenhydrataufnahme im Vergleich  einer Kontrollgruppe kam, die kein Tryptophan erhielt. Fazit Tryptophan erleichtert den Verlauf einer Diät indem es Heißhungerattacken vermag effektiv zu unterbinden

Tryptophan – Anabole Aminosäure

Neben den genannten Eigenschaften deuten neuere Hinweise zudem darauf hin, dass wir von Tryptophan auch in Sachen Muskelaufbau profitieren können. Zunächst einmal stellt die Studie von Musumeci et al eindrucksvoll dar, dass sich ein Mangel an Tryptophan direkt auf das Aufkommen wichtiger Hormone wie GH (Wachstumshormon) und auch von Schilddrüsenhormon (TSH, T4 und T3) auswirkt. Alle genannten Marker sind für Muskelaufbau von großer Bedeutung. In einer Studie von Dukes et al verabreichte man Versuchstieren einmal eine proteinmoderate Ernährung (18%) oder proteinarme Diäten (8%) mit entweder unterschiedlichen Mengen der nicht-proteinogenen Aminosäure Kynurenin oder Tryptophan. Im Ergebnis stellten die Forscher in der Low-Protein-Tryptophan-Gruppe die höchste Konzentration an Leptin, aber auch das höchste Aufkommen an IGF-1 sowie an Follistatin fest. IGF-1 ist uns allen als Wachstumsfaktor bekannt. Bei Follistatin handelt es sich um einen Regulator von Myostatin, der Muskelwachstumsbremse unseres Körpers. Je mehr Follistatin, desto besser kann die Bildung von Myostatin gehemmt werden. Letztlich zeigte sich speziell in der Tryptophangruppe zudem eine erhöhte Aktivität von Zellen die für die Bildung von Sattelitenzellen verantwortlich sind. Es handelt sich dabei um Zellen die direkt an der Regeneration unserer Muskelfasern beteiligt sind.

Resümee

Die Kernaussage des heutigen Artikels ist, dass jeder FitnessFreak einen Mangel an Tryptophan tunlichst vermeiden sollte. Besonders im Kaloriendefizit oder wenn eine proteinarme Diät eingehalten wird besteht hier ein größeres Risiko. Tryptophan beeinflusst anabole Hormone, den Appetit und eine Reihe weiterer wichtiger Signalgeber in unserem Körper die mit Muskelaufbau zu tun haben. Die aktuelle Forschung zeigt, dass Leucin für Sportler bei weitem nicht die einzige interessante Aminosäure darstellt, darum kümmert Euch zudem um eine aquädate Versorgung mit Tryptophan.
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