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Fitness-Youtubestars vs. Bodybuilding-Legenden!

Die Fibo 2015 hat das gezeigt, was viele schon wussten, der Fitnesstrend zur Gesundheit und einer ästhetischen muskulösen Figur umgreift immer weiter die Gesellschaft und erobert so die Fitnessszene. Anlaufpunkt für viele Anfänger sind dabei zeitgemäß Youtubestars aus der Fitnessbranche sowie Blogs und Internetseiten mit Informationen. Doch wie kommt es dazu, dass Legenden des Bodybuildings auf der Fibo teilweise wesentlich weniger Fans haben, als Fitnessyoutuber? Wir möchten dir einen neutralen Blick auf dieses Phänomen geben und warum es nach der diesjährigen FIBO überhaupt so einen Hype darum gibt!

Bodybuilding Legenden und die Zeit

Bodybuilding Legenden trainieren bereits seit Jahrzehnten. Sie lieben ihren Sport und verbinden mit diesem auch selbst die Anfänge des Bodybuildings. Schwere Jungs, mit 130 kg, die sich immer wieder auf die Bühne quälen, um sich mit den anderen zu messen und Unmengen von Gewichten beim Training verwenden. Doch wo haben diese ihren Standpunkt in der Gesellschaft und Fitnessszene heute? Extreme Bodybuilder besitzen häufig nur eine Randgruppe an Fans in der Gesellschaft, denn sie sind ein „Extrem“. Viele Menschen sehen diese Athleten als „Monster“ an, sozusagen als völlig übertrieben und einer der ersten Gedanken ist sofort der Begriff „Anabolika“. Dieses Bild vertritt die Fitnessszene nicht. Viele Fitnesssportler schauen hoch zu diesen großartigen Athleten und die angesprochene Randgruppe der Fans liebt ihre „Monster“ – eine große Familie sozusagen! Doch auch hier fällt schnell auf, dass viele ein Identifizierungsproblem mit den extrem schweren und muskulösen Bodybuildern haben. Sie schauen auf die Profis und könnten sich niemals vorstellen, ein solcher Muskelberg zu sein. Viele in der Szene finden Pro-Bodybuilder und Legenden zwar interessant, können die unglaublichen Leistungen nachvollziehen und verfolgen evtl. sogar Wettkämpfe, doch sehen sie nicht als Vorbilder an. Hinzu kommt das oft etwas „altmodische" Denken von Bodybuildern, welche das „extreme“ Image nicht gerade verändert, sondern unterstreicht. Viele Athleten sind sehr sympathisch und sind richtige „Typen“, mit denen man sich gerne unterhält, doch gehen sie schon lange nicht mehr mit der Zeit, was die Selbstvermarktung angeht und nur die Darstellung über den Sponsor ist hier nicht ausreichend.

Fitnessyoutuber werden zu Stars

Youtube besitzt eine unglaubliche Macht auf jeglichen Gebieten in unserer Gesellschaft. Die Einschaltquoten der Fernsehsender fallen in den letzten Jahren stark, denn Heranwachsende schauen kaum noch Fernsehen. Da bewiesenermaßen Bilder und besonders bewegte Bilder als Informationsquelle immer schon den höchsten Besucherstamm hatten, was psycholgisch auch leicht zu erklären ist und Youtube so groß geworden ist, dass es zu jeder Thematik Informationen gibt, nutzen junge Menschen dieses Medium vorzugsweise. Die Youtube-Gemeinde wächst ständig und so auch angebotene Informationen im Fitnessbereich. Durch den großen Hype der Fitness- und Gesundheitsszene der letzten Jahre, wird dieser Hype rund um Youtube nochmal gesteigert. Fitnessyoutuber, die „Typen“ sind und sich gut verkaufen können polarisieren und können bereits nach wenigen Monaten eine große Fanbase aufbauen. Diese Fanbase fühlt sich extrem nah mit dem Youtuber verbunden, denn neben Tipps und Unterhaltung zeigen diese Menschen meist auch einen Teil aus ihrem Leben, durch beispielsweise Vlogs Posts in sozialen Netzwerken usw.. Mit wachsender Fanbase steigt die Reichweite dieser Fitnessyoutuber extrem schnell und mit Einbezug von social Media und anderen Internetpräsenzen, wird so eine Fanbase und eine Reichweite aufgebaut, die früher ohne große Kapitalaufwendungen niemals möglich gewesen wäre. Fitnessyoutuber werden zu Stars und haben hundertausende Abonnenten, Fallower und Likes! Dabei müssen und wollen sie gar nicht so aussehen wie die Profis-Bodybuilder, denn die Zielgruppe ist nicht die des extrem Bodybuilding. Durch diese Darstellung, mit welcher sich ein Fan identifizieren kann, kann der Fitnessyoutuber zum Star und Vorbild für viele werden. Dabei sagt niemand, dass die Leistung von Bodybuilding-Legenden und Profis nicht den nötigen Respekt bekommt oder die Leistungen nicht anerkannt werden.

Haben die Profis wirklich etwas verpasst?

Eine große Diskussion besteht gerade darin, ob ein Profibodybuilder nicht zeitgerecht agiert, besonders die öffentliche Darstellung wird hinterfragt. Verständlich, denn wenn Legende aus dem Bodybuildingbereich kaum Fans an der FIBO vor sich stehen hat, allerdings Youtubestars, die gerade einmal 1/10 der Zeit im Fitnessgeschäft verbingen und keine Titel besitzen, unglaubliche Schlangen an Fans vor sich haben, kann man schon einmal als Athlet ins Grübeln kommen. Doch ist die Sichtweise der Profis immer richtig?

Die Reflektion der Profi-Bodybuilder

Viele Profis und Medien berichten ähnlich. Der Profi wird als nicht zeitgemäß eingestuft, der evtl. seine Fans etwas näher an sich heranlassen sollte und moderne Vermaktungsstrategien benutzen muss, dann würde es auch mit den Fans klappen. Wir sehen dies etwas anders. Die Profi-Bodybuilder wurden auf früheren FIBOS nicht viel weniger besucht, als auf dieser 2015. Der Hype ist also relativ gleich geblieben und sicher werden ihre treuen Fans auch nicht abgesprungen sein. Geändert hat sich allerdings die Besucherzahl und der Hype um die Fitnessyoutuber. Diese bekommen mehr Aufmerksamkeit und machen einen Großteil der neuen Fans der Szene aus. Genauso wie Fitnessmodels, sind sie jetzt die Anlaufstation der meisten Fans auf der Fibo. Denn wie oben genannt, sehen die Fans in ihnen einfach ein erreichbares Ziel, eine gewisse Nähe und Personen, die ihnen evtl. geholfen haben, ihre Ziele zu stecken oder zu erreichen. Sie erhalten viele Einblicke dieser Stars, direkten Bezug zum Training, der Ernährung und dem Lifestyle. Der allgemeine Trend unterstützt dieses Phänomen, fördert es und baut es weiter aus. Ob Profi-Bodybuilder allerdings ähnlich Reichweite aufbauen könnten, wie es Fitnessyoutuber tun, glauben wir nicht, denn dazu haben sie einen schwierigen Stand in der Gesellschaft und dem Fitnesstrend – dies heißt nicht, dass sie ihr Image oder die Fanzahl nicht verbessern könnten. Dabei sei einmal hingestellt, ob Fitnessyouter auch immer das im Trend liegende Gesundheitssymbol darstellen, doch eines ist für den Fan und Konsumenten ganz klar – sie sehen ganz simpel gesagt einfach natürlich aus.

Unser Fazit!

Die FIBO hat ganz klar gezeigt, in welche Richtung die Fitnessszene sich derzeit bewegt, was auch die Fitness- und Gesundheitstrends der Industrie widerspiegelt. Fitnessyoutuber und Fitnessmodels werden weiterhin als Vorbildfunktion zählen, da sich die heranwachsende Generation und der normale Bürger wesentlich besser mit diesen identifizieren kann, als mit den schweren Jungs aus dem Profi-Bodybuilding. Fitnessyoutuber und Fitnessmodels sind sozusagen gesellschaftstauglicher und erreichen somit einen Großteil der Fitnessinteressierten. Die Profis und Legenden des Bodybuildings werden auch für die jungen Leute den nötigen Respekt erhalten, den sie verdienen, doch evtl. nicht die Aufmerksamkeit, die sich die Profis wünschen. Dabei könnten die Profis durch eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit einiges mehr erreichen, was einige wenige von ihnen unter Beweis stellen. Das sie jedoch niemals an ein extremes Wachstum mit dem Fitnesstrend herankommen werden, sollte ihnen selbst klar sein, denn sie waren schon immer eine Randgruppe. Sie sollten sich klar machen, dass ein 15 Jähriger heute nicht mehr in ein Bodybuilding Magazin schaut, wie es früher einmal war und sagt – so möchte ich einmal aussehen. Der Fitnessinteressent schaut in ein Fitnessmagazin oder auf Youtube und besitzt einen anderen Blickwinkel sowie Ideale als damals, die ebenfalls von Trends geprägt werden, wie es schon immer war. Prinzipiell sollte jeder die Ziele verfolgen, die er möchte und Vorbilder haben, die zu seinem Ziel passen. Daher gibt es NIE die "wahre" Gruppierung für die sich gerne manche halten! Denke immer daran, WIR sind eine große Familie im Fitness- und Kraftsport, egal ob wir aktuelle Trends verfolgen oder klassisches Bodybuilding, Powerlifting oder was auch immer betreiben!
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