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Fitnessarmbänder: Wirklich sinnvoll oder nur eine Spielerei?

Der Trackermarkt ist gerade am Explodieren und so versuchen nicht nur Hersteller aus dem Sportbereich Armbänder herzustellen, welche Messwerte festhalten können, sondern ebenso Firmen aus dem Multimedia und besonders dem Handymarkt. Was verbirgt sich hinter einem Fitnessband und lohnt es sich, ein solches zu kaufen? Wir möchten dir diese Frage gerne beantworten! Der Markt rund um Gesundheit, Sport und Fitness, hat in den letzten Jahren einen neuen Verbündeten erhalten, die Elektronikbranche von kleinen mobilen Geräten. Natürlich gab es auch schon früher Geräte wie Schrittzähler, Armbanduhren mit Pulsfunktion usw., allerdings hat dieser Markt seit Beginn der Smartphones und Apps immer mehr an Bedeutung gewonnen. Derzeit sind Armbänder mit vielerlei Messfunktionen und auch Smartwatches der Renner in der Trackerszene.

Was können die kleinen mobilen Messgeräte?

Am Arm anlegen und los geht’s! Die kleinen Armbänder messen meist sehr ähnliche Werte und sind in der Verbindung mit einer App über dem Smartphone, aber auch am Computer, einzulesen und auswertbar. Es gibt verschiedenste Modelle, wobei man doch bei allen häufig feststellen muss, dass sich die Entwicklung der Geräte noch am Anfang befindet. Gemessen werden häufig der Puls, die zurückgelegten Schritte, woraus ein Kalorienprofil erstellt werden kann und beispielsweise auch der Schlafrhythmus, was jedoch meist manuell eingestellt werden muss. Weitere Funktionen können die Darstellung der Uhrzeit sein oder auch eine Weckfunktion durch Vibrationsalarm und weitere Spielereien. Ebenfalls können mit den Apps noch verschiedenste Zusatzfunktionen erbracht werden, wie der Eintrag der Nährstoffaufnahme, über das Einscannen von Lebensmitteln usw.. Somit ist eine Kombination der Uhr mit Nährstofftagebüchern etc. möglich. Verbunden wird die Uhr entweder direkt über Bluetooth mit dem PC und Handy oder über einen USB-Stecker. Die Akkulaufzeiten sind hingegen sehr gut, jedoch auch sehr unterschiedlich. Manchen Geräten geht schon nach 2-3 Tagen der Saft aus, andere wiederum halten bis zu 10 Tage.

Das Problem der mobilen Armbandtracker!

Das wohl größte Problem fast aller Bänder ist, das die heutigen Generationen NICHT mit GPS ausgestattet sind. Das bedeutet, dass der Tracker nur über die Armbewegung wahrnimmt, wie viele Schritte zurückgelegt werden. Das dies natürlich nicht gerade genau ist, sollte klar sein. Natürlich kann so auch leicht geschummelt werden, wobei es fraglich ist, das Geld für ein solches Gerät auszugeben und sich dann selbst zu belügen. Allerdings können auch sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren etc. nicht aufgezeichnet werden, was die Nutzung der Geräte doch sehr einschränken kann. Natürlich ist die Unterscheidung von Sportarten usw., an sich sowieso sehr schwierig, denn Messungen von Herzfrequenzen, deren Auswertung mit Eingabesystemen oder Sauerstoffwerten etc., sollten noch in der Zukunft liegen. Alternativ kann man bei den Armbändern über Apps Aktivitäten usw. eintragen, um sich realen Werten anzunähern. Ein weiterer Minuspunkt für die Geräte ist der doch noch sehr hohe Preis. Die Armbänder bewegen sich meist im Bereich zwischen 120 bis über 200 Euro, was für ein solch kleines Gerät mit dieser Ausstattung doch sehr hoch ist.

Für den Fitnesssport ungeeignet?

Durch die Möglichkeit Apps mit zu nutzen und dort Werte einzutragen und vielerlei andere Auswertungen vorzunehmen, kann man sicherlich auch für den Fitnessbereich an brauchbarere Daten kommen, allerdings sind die Geräte allgemein nicht genügend ausgereift und zum jetzigen Zeitpunkt mehr für den Nicht-Sportler oder für Personen, welche Gewichtsmanagement betreiben wollen, gut geeignet. Bei Übergewichtigen kann ein solches Instrument sicher einen Ansporn, eine gewisse Motivation und auch einen Anreiz geben, um seinem Ziel näher zu kommen. Auch durch die Anzeigefähigkeit der meisten Bänder, kann immer wieder ein Blick auf das Armband geworfen werden, um so die Übersicht zu behalten, wie viel Schritte beispielsweise schon gemacht wurden. Diesen Effekt kann man jedoch auch durch einen einfachen Schrittzähler erreichen. In Zukunft wird sich der Bereich dieser Armbänder sicherlich sehr stark ausweiten und die Technologie voranschreiten. Dann werden diese Armbänder sicher nicht nur günstiger, sondern auch viele Funktionen erhalten und sicher auch GPS. Ebenfalls ist es gut möglich, dass auch Smartwatches die Thematik der Gesundheit und der Fitness weiter aufgreifen und Funktionen anbieten.

Fazit

Fitnessarmbänder sind zum jetzigen Zeitpunkt noch etwas unausgereift und teuer. Sicherlich kann man aber auch ein paar brauchbare Daten sammeln, sie als Uhr nutzen oder auch als Wecker – eine nette Spielerei. Wirklich effektives und genaues Datensammeln ist noch nicht möglich. Wer jedoch Fitnesstracker mag, die Armbänder stylisch und die Funktionen in seinem Alltag hilfreich findet, der kann natürlich auch zum jetzigen Zeitpunkt an einem solchen Armband Gefallen finden. Für Nichtsportler oder Übergewichtige, welche etwas für ihren Gesundheitszustand tun möchten, kann man die Armbänder ohnehin empfehlen, wenn man das nötige Kleingeld dafür übrig hat.
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  • Bis das Amiigo auf dem deutschen Markt erhältlich ist kann ich nur das Polar Loop mit Brustgurt empfehlen

    Bis das Amiigo auf dem deutschen Markt erhältlich ist kann ich nur das Polar Loop mit Brustgurt empfehlen.

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