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Flexible Dieting: Ice Cream for ripped abs? (I)

Das Thema „if fit fits your macros“ (IIFYM) ist ja derzeit aktueller denn je und scheint alle bisher gängigen Ernährungsgrundlagen aufzuheben. 5-6 kleine Mahlzeiten? Egal! Kein Zucker? Blödsinn! Das Einzige das zählt ist das Einhalten der Nährstoffmengen in Gramm. Also das Erfüllen einer Vorgabe der Makronährstoffe. Wer also 250g Kohlenhydrate pro Tag essen darf, könnte dies auch in Form von 250g Zucker tun. Die 75g Fett die man zuführen darf sind dann auch in Form von reinem Sonnenblumenöl möglich und die 180g Protein einfach in Form von Gelatine - und alles ist gut! Wirklich? Ich bevorzuge den Begriff „Flexible Dieting“ im Gegensatz zu IIFYM. Denn ja, grundsätzlich kommt es in erster Linie am Ende des Tages auf die Kalorienmenge an und das Erfüllen der Makronährstoffe, aber scheinbar steckt doch noch ein wenig mehr dahinter und es sind nicht nur ausschließlich die Makros und Kalorien. Flexible Dieting bedeutet für mich flexibel mit seiner Ernährung zu sein und nicht zu versuchen, so viel Junk Food wie möglich in seine Makros zu integrieren. In dieser Artikelserie würde ich gerne etwas genauer auf diese Thematik eingehen.

Was Flexible Dieting nicht ist!

Zunächst wollen wir noch einmal erörtern, was Flexible Dieting nicht sein sollte. Und zwar, wie bereits angesprochen, zu versuchen so viel Junk Food wie möglich für seine Makros passend zu machen. Es geht nicht darum, nur Eis zu essen, Schokolade, Pizza und Gummibärchen und alle grundlegenden Dinge einer gesunden Ernährung zu vergessen. Denn das darf nie vergessen werden, selbst wenn der Junk Food Ansatz für die Ästhetik funktionieren sollte, so ist das noch immer keine gesundheitsförderliche Ernährungsweise. Und sollte die Gesundheit nicht an erster Stelle stehen?

Was Flexible Dieting ist!

Flexible Dieting bedeutet flexibel mit seiner Ernährung umzugehen. Flexibel zu sein in seiner Diätführung im Gesamten und nicht nur in der Nahrungsmittelasuwahl. Flexibel zu sein wann man ist, welches die größte Mahlzeit des Tages ist, welche Makronährstoffzusammensetzung pro Mahlzeit eingehalten wird usw. Kurzum, der Verzicht auf starre Diätschemen. Natürlich kann das auch beinhalten, dass man sich mal ein Stück Pizza gönnt, wenn man darauf Appetit hat oder dass man mal mit der Familie oder dem Freund oder der Freundin ein Eis essen gehen kann, selbst wann man sich in Mitten seiner Sommerdiät oder gar einer Wettkampfvorbereitung befindet. Alles ist möglich. Aber der Grundgedanke des Flexible Dietings bleibt weiterhin eine hochwertige Ernährung mit „ein wenig Spaß an Ernährungssünden“.

Die Prioritätenliste des Flexible Dietings

Im Abschnitt zuvor habe ich die „Ernährungssünden“ angesprochen. Einige Anwender des IIFYM-Konzeptes sind der Auffassung so viel wie möglich dieser Diätsünden in ihre Makros unterbekommen zu müssen und die restlichen Kalorien mit „sauberen“ Nahrungsmitteln auffüllen zu müssen. Doch das ist genau der falsche Ansatz. Andersherum wäre ratsamer. Zunächst kommt es darauf an, die richtige Kalorienmenge herauszufinden für die jeweilige Zielsetzung. Im zweiten Teil dieser Artikelserie werden wir uns damit beschäftigen. Wer Abnehmen möchte und Fett verlieren will muss eine negative Energiebilanz haben, wer sein Gewicht halten möchte sollte eine ausgeglichene Energiebilanz aufweisen und wer aufbauen will muss überkalorisch unterwegs sein. Als nächstes geht es darum sicherzustellen, den Bedarf an essentiellen Nährstoffen zu decken. Das bedeutet, die richtige Menge an Proteinen, sicherzustellen, dass man ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe in der täglichen Ernährung hat und dass ausreichend essentielle Fettsäuren vorhanden sind. Sind all diese Voraussetzungen gegeben, dann hat man schon einmal eine solide Basis. Abgesehen von den essentiellen Fettsäuren sollten alle anderen Faktoren über die natürliche Ernährung gedeckt werden. Und alle Werte die jetzt noch fehlen um die Makros zu erreichen, können flexibel und auch ab und an mit einer kleinen Sünde aufgefüllt werden.
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