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Frühstücken für mehr Muskeln und weniger Fett?

Frühstück ja oder nein – diese Frage stellte sich die Fitness-Szene in den letzten Jahren schon etliche Male. Vor allem in Zuge von Intermittend Fasting war es einige Zeit lang „Mode“ nicht zu frühstücken, da längere Fastenperioden vermeintliche Vorteile für Sportlerinnen und Sportler versprachen. Der Trend des langen Fastens für mehr Muskelmasse und weniger Körperfett ist inzwischen wieder vorbei, da nach wie vor zu viele Verweise darauf hindeuten, dass es auf längere Sicht besser ist zu frühstücken. Ich habe heute eine interessante Studie für Euch, die sich mit dem Einfluss von Frühstück auf den Blutzucker- und den Insulinspiegel befasst. Was man daraus alles lesen kann und wie sich daraus auch Rückschlüsse für Sportler ziehen lassen seht ihr jetzt.

Was für Kinder gut ist kann für Erwachsene nicht schlecht sein

So kann man das Ergebnis einer neuen Studie der St. Georges University of London wohl am ehesten überschreiben. Während es schon etliche Verweise darauf gibt, dass Erwachsene die nicht frühstücken eher an Adipositas (krankhafte Fettleibigkeit) und Diabetes (Zuckerkrankheit) erkranken, wurde das Risikoverhalten bei Kindern noch weit weniger untersucht. Dr. Angela Donin befragte aus diesem Grund in ihrer Querschnittsstudie 4116 Grundschulkinder im Alter von 9-10 Jahren in Hinblick auf deren Frühstücksverhalten, also wie oft Sie pro Woche frühstücken und was dabei auf den Tisch kommt. Begleitende Blutuntersuchungen bestimmten Risikomarker für Diabetes wie den bekannten Langzeitblutzucker (HbA1c), den Nüchtern-Insulinwert und die vorherrschende Insulinresistenz. Im Ergebnis traten bei den Kindern ohne Frühstück signifikant höhere Nüchtern-Insulinwerte, leicht erhöhte Glucose- und Langzeitblutzuckerwerte sowie eine ausgeprägtere Insulinresistenz auf als bei denjenigen mit Frühstück. Der HbA1c-Wert gibt übrigens an, wie sich das Blutzuckeraufkommen über die letzten vier bis zwölf Wochen dargestellt hat und ist damit eine durchaus relevante Bestimmungsgröße zu Beurteilung einer zumindest mittelfristigen Blutzuckersituation. Alle ausgewerteten Vorteile die für ein Frühstück sprechen blieben auch nach Einbeziehung sonstiger Faktoren wie der körperlichen Aktivität oder dem Körperfettgehalt signifikant. Sehr interessant ist abschließend noch die Tatsache, dass nicht ein stark zuckerhaltiges Frühstück mit einem starken Einfluss auf das Insulinaufkommen, sondern ein eher ballaststoffreiches, zuckerarmes Frühstück die besten  Werte hervorbrachte. Fazit Wer nicht frühstückt tut sich in Sachen Adipositas- und Diabetesprophylaxe nichts Gutes, egal ob Kind, Pubertierender oder Erwachsener

Frühstück auch für FitnessFreaks

Natürlich ist diese Aussage als solche eigentlich schon ausreichend um Sie als wertvollen Tipp an alle FitnessFreaks heraus zu geben. Man kann jedoch noch etwas mehr aus dieser Untersuchung herauslesen. Ein niedrigeres Aufkommen an Blutzucker und vor allem Insulin wird jedem figurbefußten Menschen entgegenkommen, da es gerade Insulin ist, welches einen stark anti-lipolytischen Effekt an unsere Fettzellen vermittelt. Auf gut deutsch heißt das: Weniger Insulin = bessere Fettverbrennung Besonders für Muskelzellen bedeutet es einen riesen Vorteil wenn der Grad der Insulinresistenz niedrig ausfällt, da so nur wenig Insulin notwendig ist, um eine anabole Signalkaskade auszulösen. Morgens etwas zu essen kann zudem für viele die sich mit dem Zunehmen schwer tun eine wichtige zusätzliche Aufnahmequelle für Kalorien sein die man nicht missen sollte. Fazit Ein geringeres Risikopotential für Adipositas und Diabetes, eine effektivere Fettverbrennung und eine gute Basis für Muskelaufbau, DAS alles kann man sich davon versprechen richtig zu frühstücken.

Resümee

Wieder einmal schließt sich der Kreis mit einem klaren Konsens zur Frage ob oder ob nicht mit einem klaren JA zu Frühstück

Quelle

http://www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1001703
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