Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Frühstücks-Cerealien – DIE Werbelüge schlechthin!

Orientiert man sich an der Werbung besteht das Non-Plus-Ultra in Sachen Frühstück aus einem Glas Fruchtsaft oder Obst und einer großen Schale Cerealien mit Milch. Cerealien ist das „Unwort“ der letzten Jahre in Sachen Frühstück. Es klingt irgendwie gesund und suggeriert die Aufnahme eines sinnvollen, nahrhaften Frühstücks. Lasst uns doch heute einmal hinter die Kulissen der Werbebranche in Sachen Frühstücks-Cerealien blicken du uns einen sehr beliebten Vertreter unter die Lupe nehmen – die Cornflakes!

Was sind Cerealien

Bei Cerealien oder Frühstücks-Cerealien handelt es sich um den Oberbegriff für Produkte aus Getreide die mit Milch, Wasser oder auch Fruchtsaft aufgegossen verzehrt werden. Sie ergeben eine Art Frühstücksbrei. Traditionell werden Haferflocken oder eben Müsli auf diese Art und Weise verzehrt. Über den Begriff Cerealien haben sich in den letzten Jahren jedoch eine Menge weiterer Produkte auf dem Markt etabliert. Fazit Cerealien ist nichts weiter als der Überbegriff für Frühstücksflocken. In dem Begriff steckt keinerlei Aussage zur Qualität der so bezeichneten Lebensmittel

Wie informiert uns die Werbebranche zu Cerealien?

Der Internetauftritt einer der namhaftesten Firmen in Sachen Cerealien stellt für seine Besucher natürlich Ausführungen zum Thema Ernährung bereit, denn man will sich heut zu Tage ja nicht nur mit Geschmack und Preis sondern immer auch mit einem gewissen gesundheitlichen Aspekt bei den Leuten profilieren So heißt es, dass Frühstücken von besonders großer Bedeutung sei und dass nur ein ausgelassenes Frühstück bereits zu einer Lücke bei der Versorgung einer Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen führt. Über den Zuckergehalt von Cerealien wird berichtet, dass dieser nur 5% der täglichen Zuckerzufuhr eines Kindes oder Erwachsenen ausmacht und daher nicht weiter ins Gewicht fällt. Im gleichen Kapitel ist die Rede von 2 Teelöffeln (also mindestens 10g) Zucker pro 30g des Produkts. Eine verwendete Darstellung zeigt den Zuckergehalt anderer potentieller Lebensmittel die ebenfalls gerne morgens verzehrt werden und zeigt auf wie weit unten sich hier doch Cerealien einreihen würden. Fazit Ohne ein Cerealien-Frühstück startet man schlecht in den Tag. Mit einem Cerealien-Frühstück nimmt eine im Vergleich relativ zuckerarme Mahlzeit auf die Lücken in der Versorgung mit Mikronährstoffen und Ballaststoffen schließt

Cornflakes mit und ohne Zucker, mit und ohne Schokolade

Angriff ist die beste Verteidigung! Statt den hohen Gehalt an Kohlenhydraten und Zucker zu verschweigen, geht die Lebensmittelbranche in die Vollen und stellt das ganze Thema zu deren Gunsten offensiv dar. So  kann man die eine oder andere Tatsache geschickt verdrehen. Fest steht, dass Cerealien aller Art hochkalorische Nahrungsmittel darstellen. Am Beispiel der Cornflakes ergibt die Analyse einen Kaloriengehalt von etwa 375kcal  pro 100g. Sehr geringe Mengen an Fett, eine im Vergleich zu anderen Lebensmitteln geringe Menge an Ballaststoffen im Bereich von 2-4g pro 100g (der Tagesbedarf liegt bei bis zu 50g) und eine hohe Menge an Kohlenhydraten, ganz besonders an Stärke (50-75g pro 100g) sowie Zucker (10-15g pro 100g) sorgen für eine hohe glykämische Bewertung im Bereich von 83 Zählern sowie eine hohe glykämische Last im Bereich von 66 Zählern. Werbeversprechen zu einem signifikanten Beitrag bei der Versorgung mit Vitaminen sind völlig aus der Luft gegriffen! Bis auf Niacin ist der Gehalt an Vitaminen in unserem Beispiel der Cornflakes zu vernachlässigen! Fazit Selbst reine Cornflakes als äußerst beliebte Cerealien sind in Sachen „Vollwertigkeit“ alles andere als zu empfehlen und können definitiv nicht als „leichtes“ Frühstück bezeichnet werden

30g – ein sehr kleines Frühstück

Ein kleiner Test: Geht morgen früh einmal ans Regal, holt eine Schale aus dem Schrank, stellt Sie auf die Waage und gebt 30g Cornflakes hinein. Wer mir jetzt sagen kann, dass diese Menge der eines gewöhnlichen Frühstücks entspricht stellt sicher die Ausnahme dar! Die Realität ist doch eher, dass wir wesentlich mehr als nur 30g Cerealien verzehren wenn daraus unser Frühstück besteht. Klar ist, dass bei einer dermaßen hohen Kalorienmenge und einem dermaßen hohen Zuckergehalt die angenommene Portionsgröße des Herstellers immer möglichst klein gehalten werden muss, denn Sie ist es ja, die auf der Verpackung mit der kalorischen Bewertung mitunter angedruckt wird. Fazit 30g Cerealien stellen wirklich das denkbar kleinste Frühstück überhaupt dar und selbst dies liefert ohne Milch um die 170kcal mit um die 30g Kohlenhydraten und ca. 10g Zucker

Die wecken den Tiger in Dir!

…. Ja aber den prädiabetischen Tiger! Fest steht, dass ein regelmäßiges Cerealien-Frühstück mit Beispielen wie Cornflakes mit und ohne Zuckerguss, Schoko-Pops oder Froot-Loops für einen morgendlich drastischen Anstieg des Blutzuckers und damit des Insulinspiegels sorgen wird. Da unsere Zellen morgens einer höheren Insulinresistenz unterliegen als tagsüber wird hier nochmal mehr Insulin notwendig um den Zucker aus dem Frühstück in die Zellen zu drücken. Effektiv entsteht eine Situation die Diabetes Typ IIb gerade zu herausfordert. „Energie“ für den Tag heißt dann wohl eher „Energie für eine halbe Stunde“ da die drastische Blutzuckerkurve nach etwa 30 Minuten auch für einen starken Insulin-PEAK sorgen wird der das Blut in Null Komma Nichts vom Zucker befreit. Dieser Vorgang ebnet den Weg für schnell entstehenden Heißhunger. Fazit Cornflakes und Co gehen meilenweit an einem gesunden Frühstück vorbei

Resümee

Wer glaubt, sich oder seinen Kindern mit Cerealien wie Cornflakes und Co bereits zum Frühstück etwas Gutes zu tun sollte sich ganz schnell eines besseren belehren lassen. Für mich eine der größten Werbelügen überhaupt
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • Lieber Herr Gugg

    Lieber Herr Gugg,

    was sagen Sie zu Dinkelflakes bzw allgemein zu Dinkelbrot am morgen ?
    (langkettige Glykogenketten -> Sättigungsgefühl durch längere Verdauungszeit und durch mitgelieferte Ballaststoffe + Mineralstoffe)

    Aus eigener Erfahung kann ich das langanhaltende Sättigungsgefühl nur bestätigen.

    Liebe Grüße

Newsletter bestellen und informiert sein!