Service-Line +49 322 210 956-22 / Mo.-Fr. 07:00 - 17:00
ab EUR 40 versandkostenfrei für DE

Gleichzeitiger Muskelaufbau und Fettabbau – Wer will das nicht!?

„10kg fettfreier Muskelaufbau in 3 Monaten“ oder „Bauen Sie dauerhaft gleichzeitig Muskeln auf und Fett ab“….zwei der Werbeslogans bei denen ich jedes Mal eine Gänsehaut bekomme wenn ich Sie lesen muss. Wer über einen nur kleinen Einblick in unseren Metabolismus, unseren Organismus und die in unserem Körper stattfindenden Vorgänge verfügt, wird sich von derartigen Bauernfängereien nicht locken lassen. Leider stellt der Teil der Trainierenden die wirklich über genug Wissen verfügen um „Gutes“ von „Bösem“ zu unterscheiden nur einen kleinen Bruchteil dar, weshalb wir es uns  bei fitnessfreaks.com zur Aufgabe machen, Euch liebe Leserinnen und Leser mit eben diesen seriösen Informationen zu versorgen. Heute möchte ich Euch einen kleinen Einblick in die Voraussetzungen für Muskelaufbau geben und damit die Frage beantworten ob es möglich dauerhaft fettfrei Muskeln auf zu bauen oder noch besser gleichzeitig Muskeln auf und Fett ab zu bauen. Selbst im Rahmen  meines eigenen Ernährungskonzepts HBN (Human Based Nutrition) wage ich es nicht meinen Leserinnen und Lesern einen derartigen Erfolg in Aussicht zu stellen.

Hyperkalorisch – Bedarfsübergreifende Versorgung als Voraussetzung für Muskelaufbau

Wer eine Menge Muskeln aufbauen möchte muss seinen Körper auch mit einer Menge an Nährstoffen versorgen. Bevor es an die Frage geht, welche Nährstoffe das sind und in welcher Gewichtung diese ein zu nehmen sind, geht es generell erst einmal darum, sich mindestens isokalorisch (bedarfsgerecht) besser noch leicht hyperkalorisch (über Bedarf) zu ernähren. Der Grund hierfür ist relativ einfach zu beschreiben, er erklärt sich über die Priorisierung unseres Körpers wenn es um die Verteilung von Energie, sprich Nahrungskalorien geht. Leider (oder Gott sei Dank je nachdem wie man es sieht) ist die Priorität Muskeln aufzubauen für unseren Körper eher zweitrangig. An erster Stelle steht das Überleben und in diesem Zusammenhang die Versorgung aller lebenswichtiger Systeme mit Energie zu welchen neben der Organfunktion und dem Erhalt einer stabilen Körpertemperatur die Versorgung sog. glucoseabhängiger Systeme zählt zu denen auch unser Gehirn gehört. Muskelaufbau ist dann an der Reihe wenn all das problemlos gewährleistet werden kann und DANN noch energetische Reserven vorhanden sind. Fazit Muskelaufbau ist für unseren Körper schlichtweg nicht wichtig genug um ihn auch während einer Unterversorgung nennenswert zu fördern. Energetischer Überschuss ist die Voraussetzung für Muskel-Anabolismus

Hypokalorisch – Muskelkatabolie durch zu wenige Kalorien

Ernähren wir uns unter Bedarf, hat unser Körper kein Problem damit, aus Muskeln Glucose herzustellen. Der dafür verantwortliche Vorgang nennt sich Gluconeogenese. Natürlich verbrennen wir auch Körperfett wenn wir uns unter Bedarf ernähren. Auf den Punkt bringen lässt sich die gesamte vorherrschende Situation in dem man Sie als „katabol“ also abbauend bezeichnet. Muskel-AUFBAU ist wie der Name schon sagt ein „anaboler“ Vorgang, der sich in dieser Situation nur schwer bewerkstelligen lässt und sich mit den Vorgängen beißt die in einer hypokalorischen Situation eben vorherrschen. Besser gestalten sich die Voraussetzungen wenn wir uns, wie oben genannt, mindestens bedarfsgerecht und besser noch leicht über Bedarf ernähren. Im Rahmen eines solchen Versorgungsstatus dominiert gesamtheitlich eher ein anaboles Umfeld in welchem auch die Voraussetzungen für Muskelaufbau besser gegeben sind. Fazit Nicht einmal Muskeltraining signalisiert unserem Körper ausreichend Signale um Muskelaufbau zu fördern. Im hypokalorischen Zustand können wir damit in Zusammenhang mit der richtigen Nährstoffaufnahme höchstens Muskelkatabolie vermeiden oder versuchen ein zu dämmen

Resümee

Um die Unsinnigkeit von Werbeaussagen wie den beiden oben genannten zu belegen, bedarf es wahrlich nicht vieler Worte. Während sich gleichzeitiger Muskelaufbau und Fettabbau in bestimmten Situationen für kurze Zeit durch Ernährungsoptimierung durchaus gewährleisten lässt, wird dies dauerhaft nicht gelingen, weshalb man sich hier immer für eine der beiden Zielsetzungen entscheiden muss.
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Newsletter bestellen und informiert sein!