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Gynäkomastie – Wenn Männern Brüste wachsen

Männer mit Brüsten wie Frauen – Eine abwegige und trotzdem keinesfalls seltene Erscheinung die nicht nur (wenn gleich sicher gehäuft) bei fettleibigen Männern und Steroidanwendern auftritt. Im heutigen Artikel möchte ich das Thema Gynäkomastie aufgreifen obwohl oder vielleicht gerade weil es  sicherlich für viele ein Tabu ist, darüber zu sprechen, da es für viele Betroffene eine starke psychische Belastung darstellt.

Was ist Gynäkomastie?

Unter Gynäkomastie versteht man eine Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann. Die Veränderungen können einseitig aber auch beidseitig auftreten und gehen vom Drüsenkörper aus. Eine wichtige Unterscheidung trennt die „echte“ von der „falschen“ Gynäkomastie. Bei der echten Gynäkomastie kommt es zu einer tatsächlichen Vermehrung von Drüsengewebe im Drüsenkörper. Bei der falschen Gynäkomastie lagert sich Fettgewebe i im Drüsenkörper ein.  Sie tritt sehr häufig in Verbindung mit Adipositas auf, wenn der Körper mit den eigentlichen Fettdepots nicht mehr zu Recht kommt und Fett somit auch an untypischeren Stellen ablagert. Gerade bei Adipositas kommt es oftmals auch zu Mischformen aus echter und falscher Gynäkomastie. Interessant ist die Tatsache das 40-75% der männlichen Bevölkerung im Laufe Ihres Lebens mit unterschiedlichen Ausprägungen einer Gynäkomastie zu kämpfen haben. Fazit Bei einer Gynäkomastie muss klar zwischen einer echten und einer falschen Form unterschieden werden.

Welche Ursachen gibt es?

Physiologisch Gynäkomastie tritt zum einen völlig physiologisch auf, beispielsweise bei Neugeborenen über den verstärkten Einfluss weiblicher Hormone aus der Muttermilch oder in der Pubertät wo es vorrübergehend endogen zur vermehrten Bildung von Östrogen kommen kann. Da Fettmasse im Körper des Mannes für die Umwandlung von Testosteron in Östrogen verantwortlich ist, bedeutet ein höheres Aufkommen an Fettmasse gleichzeitig ein höheres Gynäkomastie-Risiko. Zu beobachten ist dies physiologisch mit dem Altern und dann in Zusammenhang mit zugleich abnehmenden Mengen endogenen Testosterons. Krankhaft Oben genannte Umwandlung von Testosteron zu Östrogen läuft natürlich gerade bei Adipositas verstärkt ab und führt so zu den oben bereits angesprochenen Mischvarianten zwischen echter und falscher Gynäkomastie bei der sich Fett- und Drüsengewebe gleichermaßen in der Brust festsetzen. Testosteronmangel, Östrogenüberschuss sowie Leberinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Alkoholmissbrauch, Defekte am Androgenrezeptor aber natürlich auch Kastration können ebenfalls zur krankhaften Ausbildung einer Gynäkomastie führen. Letztlich fördern auch einige Medikamente wie Omeprazol (ein Protonenpumpenhemmer bei Magengeschwüren), Cimetidin (ein Medikament gegen Sodbrennen), Spironolacton (ein Diuretikum) oder Antiandrogene (Testosteronsenkende Medikamente) eine Gynäkomastie. Doping Ein großes Thema ist Gynäkomastie auch bei allen dopenden Sportlern und hier ganz besonders bei denen, die sich auf die Zufuhr androgener Steroide einlassen. In der Szene ist die Rede von sog. Bitch-Tits. Mit jeder Injektion gelangt ein deutlicher Testosteronüberschuss in den Körper. Er reagiert hierauf mit einer Mehrkonvertierung von Testosteron in Östrogen über den Vorgang der Aromatase und schon erhöht sich das Risiko einer Gynäkomastie, welches zwar individuell stark unterschiedlich ausfällt, dennoch aber proportional zur Erhöhung der Dosis oben genannter Substanzen ansteigt.

Was kann man tun?

Für eine Reduzierung sowohl der echten als auch der falschen Gynäkomastie sollte die erste Maßnahme eine Reduzierung des Körperfettgehalts darstellen. Weniger überschüssiges Depotfett und eine geringere Umwandlung von Testosteron in Östrogen ausgehend von den Adipozyten werden die Situation in vielen Fällen verbessern. Eine reduzierte Aufnahme von Alkohol und natürlich das Absetzen sämtlicher androgener Substanzen zu Dopingzwecken stellen weitere Maßnahmen dar. Wichtig Ohne hier zu tief in die Dopingthematik einzusteigen sei an dieser Stelle nur kurz angemerkt, dass die gleichzeitige Aufnahme von androgenen Steroiden und Antiöstrogenen zur Vermeidung einer Gynäkomastie mit zu den schwachsinnigsten Dingen gehört die leider in der Praxis betrieben werden Auch medikamentös gibt es Möglichkeiten die Rückbildung zumindest einer echten Gynäkomastie herbeizuführen. Letztlich kann man sich auch eines operativen Eingriffs bedienen um sich von überschüssigem Drüsengewebe zu befreien.

Resümee

Wer unfreiwillig an Gynäkomastie leidet hat es mit Sicherheit nicht leicht. Mit dem nötigen Basiswissen und möglicherweise ärztlicher Hilfe muss es aber nicht dabei bleiben.  Die ersten Maßnahmen kann man in vielen Fällen auch ohne Medikamente und operative Eingriffe auf eigene Faust treffen. Traut Euch und handelt!  
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  • Ich habe dies mit vielen

    Ich habe dies mit vielen ,,negativen" Brusttraining hinbekommen. Meine Brustwarzen ,,wanderten" nach unten. Dazu fleißig Schrägbank um oben aufzubauen. Wolla..mit dem richtigen Fleiß, ganz leicht. Zumindest bei mir. Hat aber 2 Jahre gedauert..

  • Mit anderen Worten

    Mit anderen Worten:
    - Reduzierung des Körperfettgehalts (Sport)
    - Alkohol meiden
    - Doping meiden (selbstverständlich)
    - Medikamentös behandeln
    - Operativ entfernen..

    Bei mir hatte nur der letzte Punkt Erfolg.. :-(

  • Leide leider auch unter diesem Problem

    Leide leider auch unter diesem Problem. Nun meine frage : Ist es sehr teuer es operativ entfernen zu lassen ? Habe mal gehört das es die Krankenkasse übernimmt aber kann mir das nicht vorstellen.

  • Ich habs grade machen lassen und hat aus meinem Portemonnaie satte 3600 gekostet Krankekasse wollen oft erst ma nen pschychologen einschalten etc und das wegquatschen

    Ich habs grade machen lassen und hat aus meinem Portemonnaie satte 3600 gekostet
    Krankekasse wollen oft erst ma nen pschychologen einschalten etc und das wegquatschen.

  • Das übernimmt durchaus die Krankenkasse

    Das übernimmt durchaus die Krankenkasse, da hier oft auch eine psychologische Belastung einhergeht, welcher Mann hat schon gern "Titten". Ebenfalls kann es zu Haltungsschäden kommen, indem der Betroffene versucht seine Brust nicht rauszustrecken, nimmt er oft eine gebückte Haltung ein

  • Bei mir war es wie bei Boeby

    Bei mir war es wie bei Boeby,
    habe alles versucht! Körperfett bis auf unter 9 runterbekommen! Der Body stimmte zwar, aber die Brust blieb!
    Schluss endlich hab ich mich nach sehr guter Beratung für eine OP entschieden. Was bis heute zu einer meiner besten Entscheidungen im Leben gehört! OP, 2 Tage Beobachtung, 4 Wochen eine enge Weste unterm Hemd tragen (Sieht niemand!) Und nach knapp 3-4 Monaten sieht man nicht´s mehr! Also im Winter unters Messer, im Sommer mit neuem Selbstbewusstsein am Strand! Ich kann es jedem nur empfehlen! Die Kosten lagen bei etwa 3000 € was wirklich jeden Cent wert ist!

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