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Instant-Motivation: 7 Methoden, die Lust aufs Training machen

Es gibt ein Sprichwort, welches sinngemäß heißt: Erfolg ist nur eine Frage der Zeit!Unabhängig davon welchen Lebensbereich ihr euch auswählt und genauer betrachtet, lässt sich dieses Prinzip erblicken. Fehlschläge und Tiefphasen sind im echten Leben Gang und Gebe – niemand kann bei allem, was er anfängt oder tut immer nur Erfolg haben. Der einzige Unterschied, der zwischen einem Gewinner- und einem Verlierertypen besteht, ist die Tatsache, dass sich der Gewinner trotz dieser Niederschläge und negativen Phasen nicht entmutigt lassen hat und sich nie zu schade war, noch einmal anzusetzen und es zu riskieren. Die Frage, die sich daraus ergibt ist folgende: Wie willst du jemanden besiegen, der nicht aufgibt? Die Antwort lautet: Gar nicht.

Der Ort der Magie: Das Gym

Beim Kraftsport, Muskelaufbau und Bodybuilding ist es so ähnlich. Nicht jedes Workout kann grandios sein und nicht jede Einheit wie geplant von statten laufen. Manchmal muss man flexibel sein oder sich zurückhalten (etwas bei einer Verletzung). Doch das wichtigste und worauf es am meisten ankommt ist die Tatsache, dass man langfristig dabei bleibt und nicht aufgibt. Jeder von uns hat die Pflicht am Ort der Magie aufzutauchen und ab da an geht der ganze Prozess meist seinen eigenen Weg. Was genau meine ich damit? Eric „E.T.“ Thomas, ein bekannter Motivationskünstler, der bei Nike beschäftigt ist, spricht von „miracle territory“ und meint damit lediglich, dass es darauf ankommt zu erscheinen.
  • Wenn ihr einen Abschluss an der Uni haben wollt, dann besteht das oberste Ziel darin, die Vorlesungen zu besuchen.
  • Wenn ihr einen Job haben wollt, dann besteht das oberste Ziel darin, sich zu bewerben und ggf. auf eine Jobbörse zu gehen.
  • Wenn ihr einen trainierten und fitten Körper haben wollt, dann besteht das oberste Ziel darin, überhaupt erst in Studio zu gehen.
Wenn ihr euch erst auf dem „mircle territory“ befindet – dem Ort, an dem die Magie passiert – dann könnt ihr nicht versagen. Dann (und nur dann) ist es nur noch eine Frage der Zeit bis ihr alle anderen überholt habt. Der Gedanke ist ganz simpel: Wenn ihr schon im Studio seid, könnt ihr genauso gut trainieren. Wenn ihr trainiert, könnt ihr genauso gut intensiv am Eisen arbeiten – und wenn ihr das tut, dann habt ihr die Hälfte des Weges geschafft. Aus diesem Grund ist der Erfolg beim Kraftsport und Muskelaufbau (und der Fettreduktion) in signifikantem Ausmaß von eurer Motivation abhängig. Der Körper mag willig sein, doch wenn der Geist schwach ist, dann werden sämtliche guten Vorsätze über Bord geworfen. Wenn ihr ernsthaft verhindern wollt, dass ihr euch selbst bei eurer Entwicklung sabotieren wollt, dann müsst ihr nur eines im Kopf behalten: Das ZIEL besteht darin, sich zum „mircale territory“ zu bewegen – zum Ort der Magie. Wenn ihr diesen Schritt, so schwer er euch auch fallen mag, geschafft habt, dann ist die größte Hürde aus dem Weg – wie heißt es so schön: Das schlechteste Workout ist jenes, welches nie stattgefunden hat. Im Folgenden möchte ich euch daher 7 Methoden / Vorgehensweisen aufzeigen, die euch dabei helfen sollen euer Tagemotivationstief zu überwinden und die Lust fürs Training neu zu entfachen.

Methode #1: Bewegung und Aktivierung des Kreislaufs

Der Feind der Trainingsmotivation ist Gemütlichkeit und die Komfort-Zone. Wenn ihr erst zu Hause versackt seid, es euch bequem gemacht habt oder gar lange Zeit vor dem Bildschirm verbringt, dann stellt sich relativ schnell Lethargie, Unlust und Müdigkeit ein. Dies gilt umso mehr, wenn ihr euch gerade in einer Diät befindet. Nichts macht uns bewegungsfauler, als Energiemangel und Mutter Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, wenn sie unsere Lust auf Bewegung einschränkt, wenn die Nahrungszufuhr alles andere als üppig ausfällt. (Stichwort: Konservierung der Energie) Um aus diesem Lethargie-Loch zu kommen, ist es von besonderer Wichtigkeit das ihr euch anfangt zu bewegen. Steht auf, springt herum, macht ein paar Liegestütze oder gar einen Spaziergang – die zusätzliche Bewegung bringt nicht nur euren Kreislauf in Schwung, sondern sorgt auch dafür, dass der Körper seine Energiereserven mobilisiert und euch damit auf bevorstehende Herausforderungen vorbereitet. Sind Körper und Geist erst geweckt, bleibt nur eines zu tun: Tasche packen, Mp3-Player aufdrehen und Kopfhörer ins Ohr – auf geht’s zum Ort der Magie!

Methode #2: Das Kaufmannsprinzip – Die Zahlen lügen nicht

In der Kaufmannsschule hat man mir eines beigebracht: Die subjektive Wahrnehmung täuscht uns ganz gerne, aber die nackten Zahlen lügen nicht. Aus diesem Grund empfehlen viele Trainer und Experten das Führen eines Trainings- und Ernährungslogs. Schreibt alles auf, macht Fotos, wiegt euch und messt eure Umfänge. Schreibt eure kurz-, mittel- und langfristigen Ziele auf und checkt regelmäßig, ob ihr euch eurem Teilziel nähert oder davon weiter entfernt. Wenn ihr euer gesammelte Material vor einem Workout reviewt, euch selbst im Spiegel anschaut und die Reichweite eurer Ziele abschätzt, dann stehen die Chancen groß, dass ihr euch auf das Wesentliche besinnt und euch davon inspirieren lassen könnt. Keine Lust aufs Training? Ein Blick in den Spiegel verrät euch knallhart, weshalb ihr das Ganze macht. Oder vielleicht hattet ihr euch eigentlich vorgenommen eine neue Bestleistung beim Kreuzheben aufzustellen. Wenn das letzte Workout gut gelaufen ist und die Aussicht auf einen neuen PR besteht, dann wird dies auch euren Ehrgeiz und eure Ambitionen wecken - dann gibt es kein Zögern und kein Halten mehr. Ihr wollt das sich die Zahlen auf dem Papier verbessern? Dann müsst ihr etwas dafür tun – so einfach ist das!

Methode #3: Pack die Trainingstasche!

Ich weiß gar nicht, wie oft mir dieser Ratschlag schon aus der Patsche geholfen hat. Gerade dann, wenn der Tag stressig war und ich gerade nach Hause gekommen bin (und eigentlich schlafen oder ausruhen möchte), kann es helfen, wenn man den Verstand einfach ausknippst und anfängt, seine Sportklamotten zusammenzupacken. Während ihr in eurem Kopf vielleicht noch nach Ausreden und Gründen sucht, um das Workout ausfallen zu lassen, fängt euer Körper wie eine automatisierte Maschine an das Zeug in die Tasche zu stopfen, den PWO-Shake vorzubereiten und den ganzen Kram, den ihr fürs Training benötigt, zusammenzusuchen. Lacht euren lustlosen Verstand aus, der euch mit rationalem Brimborium noch versucht umzustimmen, aber tut das genaue Gegenteil von dem! Zieht euch um, schlüpft in die Trainingsklamotten und jagt euch den Booster rein, wenn ihr denn einen nutzen solltet. Und während der Kopf noch vehement Widerstand leistet, zieht ihr die Tür hinter euch zu und macht euch auf den Weg ins Studio. No excuse.

Methode #4: Einfach mal schauen, was geht

Die vierte Methode geht ein wenig in die gleiche Richtung wie #3. Unlust und Null-Bock-Stimmung können ein hervorragendes Training im Keim ersticken, noch bevor dieses überhaupt die Gelegenheit hatte stattzufinden. Vielleicht fühlt ihr euch müde und schlapp, vielleicht ist der Muskelkater noch zu stark oder die Verlockung vor dem Fernseher zu groß, weil in einer Stunde ein Film anfängt, den ihr unbedingt sehen wollt. Diese Methodik wird auch das „Zero-Intentions-Workout“ genannt, weil ihr euch trotz fehlender Lust und mit dem Versprechen eines „kurzen Workouts“ ins Studio schleift. Einige der besten Workouts habe ich gefeiert, nachdem ich trotz fehlender Motivation ins Studio gefahren bin. Ich wollte nur etwas für meine Fitness tun, die Pumpe zum Schlagen bringen und vielleicht eine Muskelgruppe locker trainieren – am Ende entwickelte sich das Ganze mehr als oft zu einem ausgewachsenen Workout, mit dem ich selbst nicht gerechnet habe. Nehmt euch vor locker zu trainieren und euch einfach nur für paar Minuten zu bewegen. Im schlimmsten Fall habt ihr die Durchblutung eures Körpers ein wenig gefördert und paar Kalorien verbrannt. Im besten Fall springt der Funke über, eure Lebensgeister erwachen und ihr könnt euch beim Training kaum noch bremsen.

Methode #5: Die Kunst der Visualisierung

Setzt euch für 90-120 Sekunden in eine aufrechte Position und schließt die Augen. Visualisiert euren Wunschkörper und stellt euch vor, wie ihr damit aussehen würdet. Stellt euch vor, wie ihr trainiert und wie sich die Muskeln in perfekter Harmonie zur Übung bewegen. Geht die Übungen, die heute eigentlich auf dem Plan stünden, im Geiste durch und versucht jede Faser eures Körpers aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu visualisieren und zu spüren. …und jetzt stellt euch vor, dass ihr all das haben könntet. Das einzige, was euch von eurem Traumkörper abhält, sind die Ausreden, die ihr zwischen euer Training und euch schaltet. Natürlich könnt ihr hin und wieder eine Einheit auslassen, aber bedenkt: Dies heißt, dass es eine Einheit mehr benötigen wird, ehe ihr euer Traumziel erreichen werdet. Diese Arbeit muss getan werden, so wie jeder einzelne Ziegel verputzt werden muss, wenn ihr eine stabile Mauer aufbauen wollt. Ihr könnt die Ziegel heute oder morgen in Position bringen – das ist dem Ziegel egal. Aber es gibt keinen Ausweg und keine Abkürzung, welche euch die Arbeit abnimmt. Wenn ihr das erst begriffen habt und euer Geist bereits lechzt, dann besteht gar kein Zweifel mehr, dass ihr euren Hintern ins Studio bewegen solltet!

Methode #6: Das Koffein-Nickerchen

Hierfür ist es notwendig, dass ihr nicht zu den übelsten Kaffee- und Koffeinjunkies gehört, denn ansonsten kann die beabsichtigte Wirkung ausbleiben. Normaler Kaffee oder Espresso gilt seit jeher als der beste (und zuverlässigste) Booster im „Breitensport.“ Macht euch eine gute Tasse mit dem schwarzen Tod bereit, trinkt sie aus und legt euch dann für einen Power-Nap (20-30 Minuten) hin. Schließt die Augen und döst ein wenig vor euch her (Das Stellen eines Weckers mag hier sinnvoll sein). Da das Koffein erst einige Zeit braucht, um in Aktion zu treten (~40 Minuten), erwacht ihr nun ausgeruht. Zusätzlich sorgt das Koffein für den nötigen Wachmacher-Effekt, der sämtliche Müdigkeit aus den Knochen verbannen sollte. Zögert nicht, packt die Tasche und auf ins Studio!

Methode #7: Just do it!

Der Slogan des Sportbekleidungsherstellers Nike dürfte jedem ein Begriff sein. Gerade wenn Lust und Laune fehlen und man sich nicht zum Training motivieren kann, sollte man ohne groß darüber nachzudenken ins Gym fahren. Ausreden zählen nicht und bringen euch nicht nach vorne. Profis werden deswegen Profis genannt, weil sie so trainieren, als wäre es ihr Job – selbst wenn er es gar nicht ist. Dazu gehört, dass man nicht nur dann trainiert, wenn es einem gerade Freude bereitet, sondern auch wenn man eigentlich gar keinen Bock drauf hat. Es ist noch niemals vorgekommen, dass sich hinterher ein Athlet darüber beschwert hat, dass er nicht doch lieber zu Hause hätte bleiben sollen. Gerade wenn man über mehrere Wochen durchpowert, ist man hinterher doch froh, dass man sich dazu gezwungen hat. Wie ich bereits gesagt habe: Die Arbeit geht nicht weg und durch das Ausblenden verschwindet sie nicht. Wenn nicht trainiert wird, besteht auch keine Aussicht darauf, dass sich auch nur irgendetwas zum Besseren wendet. Wenn man etwas haben will, dann muss man es sich eben holen. Schaltet den Kopf ab und lasst den Körper die Führung übernehmen. Seid ihr erst einmal im Gym, dann könnt ihr genauso gut dem Eisen einen Besuch abstatten!

Abschließende Worte

Jeder entwickelt im Verlauf seiner Trainingskarriere seine eigenen Rituale, Praktiken und Methoden, mit denen er den Erfolg am Eisen sicherstellen kann. Wenn ihr genau wisst, dass ihr nach der Arbeit keine Kraft mehr zum Training habt, dann plant ihr das Workout eben in den frühen Morgenstunden oder fahrt direkt ins Studio. Wenn ihr genau wisst, dass ihr es nicht ertragen könnt, wenn Süßigkeiten und Chips im Hause sind, weil ihr sie dann tütenweise aufesst, dann kauft ihr sie am besten auch gar nicht. Mit der Motivation und dem Erfolg beim Kraftsport ist es genauso. Die Herausforderung besteht darin dort aufzutauchen, wo die „Magie“ geschieht – ob man will oder nicht, denn die Alternative dazu ist sehr ernüchternd: Alles bleibt gleich und es dauert einen Tag länger, ehe man sein Ziel erreicht. Lasst es nicht soweit kommen und findet Mittel um Wege, die gar nichts anderes zulassen als den Erfolg. Es liegt nur an euch.
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  • So ist es

    So ist es, habe bisher auch die besten Workouts im Zustand völliger (subjektiver) Müdig- und Lustlosigkeit abliefern können.
    Vielleicht ist es gerade dieser Zustand, der einen antreibt, trotz Null-Bock-Stimmung ins Studio gefahren zu sein. Dann kann man auch alles aus sich heraus holen.

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