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Kaloriendichte – Mit Volumen zum Sixpack

Hat jemand schon einmal etwas von der sog. Volumetrics-Diät gehört oder gelesen? Falls nein ist dies eigentlich relativ leicht erklärt. Es handelt sich dabei um ein Konzept zur Gewichtsreduzierung welches auf den Verzehr energiearmer Nahrungsmittel setzt. Begründerin dieses Konzepts ist die amerikanische Ernährungsforscherin Barbara Rolls. Sie behauptet herausgefunden zu haben, dass das Nahrungsvolumen die Sättigung beeinflusst. Mehr Volumen = Schnellere Sättigung = Gewichtsabnahme danke weniger Kalorien Was kann man von diesem Ansatz erwarten?

Kaloriendichte

Hinter dem Wort Kaloriendichte versteckt sich das Verhältnis von Kaloriengehalt zu einer bestimmten Grammangabe eines Lebensmittels. Die Unterschiede sind wahrlich immens und beziehen sich neben dem Gehalt an bestimmten Nährstoffen hauptsächlich auf den jeweiligen Wasseranteil eines Lebensmittels. Während eine Tomate pro 100g gerade mal 20kcal liefert, bringen es 100g Schinkenpizza auf 450kcal. Auch bei der Wahl der Verteilung an Makronährstoffen bestehen natürlich Unterschiede da 1g Kohlenhydrate und Protein 4,1kcl liefern, während das Gramm Fett mit stolzen 9,3kcal pro Gramm zu Buche schlägt. Wer sich gezielt an Lebensmittel mit niedriger Kaloriendichte, ergo hohem Wasseranteil und einem geringen Fettanteil hält, kann davon in Sachen Sättigung mit Sicherheit profitieren wenn eine Kalorienreduzierung zum Abbau von Körperfett angesagt ist. Eine weitere in der Volumetrics-Diät gerne angewandte Strategie ist der Einsatz größerer Mengen Wasser, denn auch Wasser sorgt erst einmal für „Volumen“ und damit Sättigung. Andersherum sollten Hardgainer natürlich eher Abstand von Lebensmitteln mit niedriger Kaloriendichte nehmen, da diese nur unnötig für Sättigung sorgen würden ohne viel Brennwert zu liefern. Hier sollten dann eher Lebensmittel wie Haferflocken oder Nüsse gewählt werden die 300 und mehr Kalorien pro 100g enthalten. Fazit Mit der Kaloriendichte zu arbeiten kann für beide Zielsetzungen, also Masseaufbau und Körperfettabbau von Vorteil sein

Chemorezeptoren – Der Knackpunkt

Wer schon einmal versucht hat, seinen Körper mit viel Wasser auszutricksen hat sicher bemerkt, dass es ganz so einfach nicht geht und diese Art Sättigung: a)      keine richtige Sättigung darstellt b)      nicht von langer Dauer ist Der Grund hierfür liegt in einer zweigeteilten Sensorik über welche unser Verdauungstrakt Sättigungssignale aussendet. Die sog. Mechanorezeptoren schicken Sättigungssignale nach dem Dehnungsgrad der Magenwand aus. Vollständige und lang anhaltende Sättigung ist aber erst zu erwarten wenn auch die sog. Chemorezeptoren ansprechen. Sie nehmen den kalorischen Gehalt der Nahrung wahr. Erst wenn beide Rezeptor-Typen ansprechen werden „echte“ und „andauernde“ Sättigungssignale ausgegeben Das wir über eine derartige Sensorik verfügen ist natürlich aus evolutionärer Sicht eine absolute Notwendigkeit, denn mit Hunger und Sättigung werden in unserem Körper eine Menge weiterer Vorgänge angestoßen die uns letztlich damals am Leben erhalten sollten. Wir haben heute zumindest in zivilisierten Ländern derartige Probleme nicht mehr, die evolutionäre Anlage der Mechano- und Chemorezeptoren ist dennoch weiterhin aktiv und lässt sich eben nicht so leicht übers Ohr hauen. Fazit Vollständige Sättigung resultiert immer aus dem richtigen Gemisch von Volumen und kalorischem Gehalt der verzehrten Lebensmittel

Resümee

Der Ansatz der Volumetrics-Diät, Lebensmittel nach deren Kaloriendichte zu kategorisieren ist sicher hilfreich. Mit mehr Volumen kann kurzfristig eine gewisse (wenn auch nicht vollständige) Art von Sättigung erreichen. Ein weiterer Benefit der sich aus volumenreichen Lebensmitteln ergibt ist der, dass man länger mit dem Essen beschäftigt ist. Auch dies spielt in Reduktionsdiäten unter psychologischen Gesichtspunkten eine Rolle. Wer an Masseaufbau interessiert ist, sollte seine Lebensmittelauswahl eher in die andere Richtung treffen und Lebensmittel mit einer hohen Kaloriendichte wählen. Den Stein der Weisen stellt die Volumetrics-Diät dennoch nicht dar, da damit nur ein Teil unseres Sättigungsempfindens manipuliert werden kann. Quellen http://de.wikipedia.org/wiki/Volumetrics-Di%C3%A4t
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