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Lebensmittel oder Nahrungsergänzung – Womit deckt man seinen Bedarf an Mikronährstoffen besser?

Keine Sorge, dies ist kein Werbeartikel für die Nahrungsergänzungs-Branche und auch keine Ausführung die Euch dazu bringen soll, endlich mit dem supplementieren zu beginnen weil sich dahinter materialistische Zielsetzungen verstecken! Ich schreibe dies gleich zu Beginn meines Artikels, da man gerade bei solchen Vergleichen immer gerne so hingestellt wird. Wie man seinen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen am besten decken kann ist eine Diskussion ohne Ende und ohne klares Resultat! Contra Nahrungsergänzungen stehen Aussagen zu synthetischen Rohstoffen die einer schlechten Absorptionsquote unterliegen und eben in nicht natürlicher Form dem Körper zugeführt werden. Contra Versorgung über natürliche Lebensmittel steht zum einen ein dunkler Schatten der sich mit stetig sinkenden Mikronährstoffgehalten frischer Lebensmittel befasst und ein zweites Thema um das es heute gehen soll, nämlich um Verluste aus der Verarbeitung von Lebensmitteln. Es ist immer wieder interessant, wie sich Befürworter natürlicher Lebensmittel mit hohen Anteilen in bestimmten Vertretern brüsten, nie aber ein Wort darüber verlieren, dass man mit der Zubereitung all die großen Vorteile wieder zunichte machen kann. Wenn schon natürliche Lebensmittel dann richtig und mit echter Ausbeute!

DAS verlieren Lebensmittel durch Verarbeitung und Zubereitung

Das traurige Ergebnis des sog. „Report on Nutrient Losses and Gains Factors used in European Food Composition Databases” offenbart wie jeder einzelne von uns aus Vitamin- und Mineralstoffbomben über die jeweilige Zubereitung letztlich Lebensmittel verzehrt, deren Gehalt an Mikronährstoffen weitaus geringer ausfällt als auf Nährwerttabellen angegeben. Beigefügte Liste zeigt maximale Verlustwerte in Prozent und offenbart damit sicher für alle Leserinnen und Leser erschreckende Werte Einfrieren Anders als vielfach vermutet, sind Tiefkühlprodukte hinsichtlich deren Gehalts an Mikronährstoffen zunächst einmal keinesfalls signifikant schlechter zu bewerten. Studien zeigen im Gegenteil sogar, dass mit der Lagerdauer frischen Gemüses durch enzymatische und oxidative Abbauprozesse eine Menge Mikronährstoffe verloren gehen, während die Nährstoffe beim Tiefkühlprozess ebenso gut oder sogar besser erhalten bleiben. Wie beigefügte Liste zeigt, können sich durch einfrieren größere Verluste hauptsächlich bei Vitamin C ergeben, da es sich hier um ein sehr temperaturempfindliches Vitamin handelt. Trocknen Trocknen entzieht einem Lebensmittel die Flüssigkeit und erhöht so neben dem Brennwert pro 100g auch die Haltbarkeit. Während der Trocknungsvorgang für Mineralstoffe ungefährlich zu sein scheint, ergeben sich bei einigen Vitaminen wie Vitamin A, Alpha- und Beta-Karotin, Folsäure und Co. stärker ausgeprägte Verluste mit dem Spitzenreiter Vitamin C. Kochen Sein Gemüse zu kochen ist eigentlich ein Standard in Sachen Zubereitung. Wichtig zu wissen ist, dass dieser Verarbeitungsschritt sowohl bei Vitaminen als auch bei Mineralstoffen für signifikante Verluste sorgt, allen voran hier Folsäure aus der Kategorie der B-Vitamine. Koch und Abgießen Nochmals schlimmer gestaltet sich das Kochen mit zuviel Wasser und abschließendem Abgießen, da sich wasserlösliche Bestandteile hier aus dem Lebensmittel auslösen und mit dem Kochwasser schlichtweg weg geschüttet werden. Wiedererhitzen Einmal bereits gekochte Lebensmittel wieder zu erhitzen stellt für weitere Verluste an Mineralstoffen kein Problem dar, kann jedoch bei Vitaminen den Gehalt nochmals signifikant reduzieren.

Resümee

Natürliche Lebensmittel stellen sicher immer noch die zu bevorzugende Wahl dar, seinen Bedarf an Mikronährstoffen zu decken. Wer diese Meinung vertritt, muss sich jedoch dessen bewusst sein, dass jeder Verarbeitungsschritt mehr oder wenige starke Verluste hervorruft. Obst und Gemüse roh zu verzehren und auch auf tiefgekühlte Produkte zu setzen kann sich diesbezüglich im Alltag sicher auszahlen. Wer Gemüse nur aus der Kantine, der Mikrowelle oder aus dem Imbiss konsumiert, sollte sich ernste Gedanken machen ob diese Art der Versorgung funktioniert oder ob ein Umdenken angesagt ist, welches DANN auch in Richtung der richtigen Nahrungsergänzung gehen kann.

Quellen

http://www.langual.org/Download/RecipeCalculation/Bell%20et%20al%20-%20Report%20on%20Nutrient%20Losses%20and%20Gains%20Factors%20used%20in%20 European%20Food%20Composition%20Databases.pdf   http://de.scribd.com/doc/63964623/USDA-Table-of-Nutrient-Retention-Factors-Release-6-2007
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