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Mister Olympia 2013, Fitnessfreaks berichtet!

Letztes Wochenende vom 26-29 September 2013 war es wieder soweit, das Olympia Weekend in Las Vegas war wohl einer der spektakulärsten Olympiaveranstaltungen der letzten Jahre. Es wurde um jeden Platz gekämpft und die Monster auf der Bühne zeigten wie hart sie für eine Platzierung gearbeitet haben. Wir möchten dir den Verlauf des Wochenendes präsentieren, diesen etwas analysieren und auch von  einer großen deutschen Überraschung aus Las Vegas berichten. Jedes Jahr lädt Joe Weiders Mister Olympia IFBB-Veranstaltung in Las Vegas wieder unzählige  Bodybuilding-Fans zum Staunen ein, um das breite und immer weiter ausgebaute Athletenfeld, die Starterklassen und auch das Veranstaltungspensum zu erleben. Der Sieg des Mister Olympias, ist die höchste Auszeichnung, die ein Bodybuilder erhalten kann und wird in der offenen Männerklasse mit 250000$ Preisgeld gewürdigt. Auch dieses Jahr war die komplette Veranstaltung und vor allem die schweren Jungs, wieder ein Riesenspektakel und versprach durch seinen großen Hype im Vorfeld, einer der besten Olympias aller Zeiten zu werden.

Vor der Veranstaltung

Im Vorfeld des Mister Olympias 2013 wurden wieder viele Spekulationen aus allen Bereichen der Bodybuildingszene getätigt. Neben dem zweifach amtierenden Mister Olympia Phil Heath, standen drei weitere Athleten besonders stark in der Öffentlichkeit. Zum einen Kai Greene, welcher sich letztes Jahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Phil lieferte und wohl der Publikumsliebling war und ist. Auf der anderen Seite stand Mamdouh Elssbiay, welcher die vergangene New York Pro gewann und dort vor allem durch seine extreme Rückenbreite und seine massiven Beine, einen wahren Hype um seine erste Olympiateilnahme auslöste. Als dritten und sehr hoch gehandelten Vertreter ging dann noch der ehemalige Mister Olympia Jay Cutler ins Rennen, welcher nach einem Jahr Pause wieder hungrig auf sein mögliches zweites Titel-Comeback war. Auch andere versprachen eine klasse Form vorweisen zu können und so sollte der diesjährige Mister Olympia eine sehr knappe und spannende Veranstaltung werden.

Die Vorentscheidung der schweren Jungs

Am Freitagmorgen war es dann soweit, gegen 6:30 Uhr unserer Zeit begann die Vorwahl, in welcher die Jury 50% der möglichen Punkte vergeben können. Wer an dieser Stelle überzeugt, hat im Finale einen Tag später einen großen Vorteil. Das Auftreten der Athleten und die Vergleiche zeigten einige Überraschungen! Phil Heath glänzte wieder auf ganzer Linie und stand schon an diesem Tag fast als Mister Olympia fest. Kai Greene enttäuschte etwas durch eine fehlende Härte, die jedoch trotzdem für einen vorzeitigen Platz 2 reichte. Mamdouh Elssbiay wurde an diesem Tag nicht in die Top 6 gestellt, was eigentlich zu erwarten war, jedoch durch den eigentlichen Hype seine Fans etwas enttäuschte. Jay Cutler wirkte wesentlich flacher und nicht so muskulös, wie man es von seinen früheren Aufritten gewohnt war. Die Überraschung des Vorentscheides war Dennis Wolf! Der deutsche Athlet überzeugte trotz seiner Größe mit einem sehr guten Komplettpaket und einer starken Härte, wobei er dieses Mal wirklich prall auf der Bühne erschien. Er reihte sich an diesem Tag mit Shawn Roden auf Platz 3 ein, wurde jedoch von vielen Experten sogar auf Platz 2 vor Kai Greene gesehen. Das Finale sollte also spannend bleiben, wobei der erste Platz schon fast feststand.

Das Finale

Die Spannung stieg in der Halle an, als die schweren Jungs nach den 212ern wieder auf die Bühne liefen. Nach den vorherigen einzelnen Küren der Profis, wurden wieder die Vergleiche und der Posedown durchgeführt. Jedes Jahr wieder ein atemberaubendes Erlebnis live in Las Vegas. Schnell war klar, dass Phil im Finale nicht ganz so gut wie am Vortag aussah, allerdings immer noch atemberaubend. Kai hatte sich jedoch etwas bei seiner Härte verbessert. Der Wasserfilm, welcher am Tag zuvor noch etwas die Sicht auf den wohl „freakigsten Rücken“ bedeckte, schien nicht mehr vorhanden. Auch Dennis machte wieder eine super Form und gewann ebenfalls in fast allen Posen gegen seinen Hauptkontrahenten Shawn Roden. Im letzten Vergleich zwischen Phil, Kai und Dennis, wurde es dann nochmal für Phil etwas knapp, welcher einige Posen an Kai verlieren sollte. Dennis hatte ebenfalls seine starken Posen und wurde von manchen Experten sogar auf den zweiten Platz gestuft. Somit waren die ersten drei Plätze sehr eng in der Bewertung und das Finale durch einen Posedown, in welchem die Profis durch die ganze Halle der 10000 Fans liefen, neben dem letzten Vergleich ein gelungener Abschluss vor der eigentlichen Bekanntgabe der Ergebnisse. Das Endergebnis der offenen Klasse des Mister Olympias 2013: 1. Phil Heath 2. Kai Greene 3. Dennis Wolf 4. Shawn Rhoden 5. Dexter Jackson 6. Jay Cutler 7. Roelly Winklaar 8. Mamdouh Elssbiay 9. Branch Warren 10. Lionel Beyeke Wir freuen uns natürlich besonders für Dennis Wolf, welcher somit der beste deutsche Athlet aller Zeiten ist und er sein persönliches Ziel der Top 3 erreichen konnte. Die Bewertungen der diesjährigen Mister Olympia Veranstaltung waren in der offenen Männerklasse ausgesprochen fair, was wegen dem „US-Bonus“ im Bodybuilding leider nicht immer der Fall ist. Vor allem Branch Warren, welcher letztes Jahr noch vor Denis Wolf die Arnold Classic gewonnen hatte, wurde mit dem 9ten Platz in seine Grenzen gewiesen. Durch eine emotionale Rede des Siegers Phil Heath endete der diesjährige Mister Olympia 2013.

Unser Fazit der Olympiaveranstaltung 2013

Wir gratulieren allen Teilnehmern aller Klassen des diesjährigen Mister Olympias und hoffen auch im nächsten Jahr wieder ein so spannendes und aufregendes Spektakel zu erleben. Wer ein Fan der Bodybuilding-Szene ist, sollte sich unbedingt einmal die „Freaks“ live auf der Bühne ansehen und nach Las Vegas fliegen oder mindestens den Livestream aus Deutschland nutzen. In zwei Wochen finden die Arnold Classic Europe in Madrid statt, dort werden auch die Top 3 des Mister Olympias teilnehmen. Wer Phil, Kay oder Dennis live sehen möchte, bekommt dort noch einmal relativ günstig die Chance dazu. Wir gratulieren nochmals den Gewinnern der diesjährigen Olympia-Veranstaltung 2013: Phil Heath zum Mister Olympia Iris Kyle zur Ms Olympia Flex Lewis zum Sieg in der 212 Klasse Mark Anthony zum Sieg in der Männer Physikklasse Dana Lynn Bailey zum Sieg in der Frauen Physikklasse Adela Garcia zum Sieg in der Fitnessklasse Ashley Kaltwasser zum Sieg in der Bikiniklasse und Nicole Wilkins zum Sieg in der Figureklasse
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