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Mit dem richtigen Protein zu weniger Körperfett

Die gängigen Vorteile einer hohen Proteinzufuhr in der Diät sind vielen bekannt. Sei es der thermische Effekt des Proteins, die sättigenden Eigenschaften oder der Erhalt von fettfreier Masse der sich mit mehr Protein im Diätplan nachweislich besser bewerkstelligen lässt. Erstgenannte Eigenschaften unterstützen Euch in der Diät, indem sie entweder dazu beitragen den Stoffwechsel anzuregen oder indem sie dafür, dass ihr die Nahrungsaufnahme instinktiv einschränkt. Letztere Eigenschaft schützt wertvoll antrainierte Muskulatur vor dem Abbau und ist aus diesem Grund für alle Sportlerinnen und Sportler von ganz besonderer Bedeutung. Wenn man sich mit Protein auseinandersetzt geht es dabei aber zudem um weit wesentlichere Punkte, immerhin dienen Sie als Funktions – oder Strukturbestandteile, werden oxidiert oder über die Gluconeogenese zu Glucose umgebaut. Forscher sind sich einig, dass im Rahmen einer Reduktionsdiät Vorteile von einer Proteinzufuhr im Bereich von 2 – 2,5 Gramm pro kg Körpergewicht zu erwarten sind, raten aber davon ab Übermengen an Protein zu verzehren. [1]  Neben der reinen Aufnahmemenge spielt letztlich immer auch die Qualität von Nahrungsprotein eine Rolle, weshalb sich der heutige Artikel genau damit befasst, nämlich mit der Wahl der besten Proteinquelle

Mit der Wahl des richtigen Proteins zum Diäterfolg

Eine Forschergruppe rund um Loenneke et al. wiesen in ihrer Untersuchung darauf hin, dass die Qualität des Proteins mit dem viszeralen Fettgewebe korreliert. Mit einer höheren Qualität des Proteins kann man viszeralem Fettgewebe besser entgegenwirken. Interessant ist vor allem, dass nicht die biologische Wertigkeit als Referenz herangezogen wurde um ein Protein als qualitativ hochwertig einzustufen, sondern das Verhältnis der EAA zum Gesamtprotein. [4] Fazit Wer bis dato nur auf seine Gesamtproteinzufuhr geachtet hat sollte immer im Hinterkopf behalten, dass es bei Protein auch starke qualitative Unterschiede gibt. Achtet darauf, dass ihr genügend EAA in einer Mahlzeit verzehrt. In Studien werden mit 6g gute Resultate erzielt. Besonders Vegetarier müssen den Anteil essentieller Aminosäuren in ihrer Ernährung im Auge behalten

Warum EAA?

EAA sind essentielle Aminosäuren, d.h. unser Körper ist nicht in der Lage sie aus anderen Aminosäuren herzustellen. Anders als bei autotrophen Organismen wie Pflanzen ist eine Aufnahme über die Nahrung zwingend notwendig um zu überleben. Zu den essentiellen Aminosäuren gehören Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. EAA haben sich aus Sportlersicht bereits in mehreren Untersuchungen bewährt. Laut Wolfe sind EAA alleine in der Lage die Proteinsynthese rund um das Training anzuheben. Nicht essentielle Aminosäuren werden gar nicht gebraucht.  [2] Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch eine Forschergruppe der Unversität Stirling. [3] EAA erhöhen nach dem Training die Nettoprotein – und Stickstoffbilanz an. [5] Beides wichtige Faktoren um muskelaufbauende Prozesse zu stimulieren. EAA schlagen sich ebenfalls im Vergleich zum Whey Protein sehr gut. 15 Gramm EAA führen im Vergleich zu 15 Gramm Whey Protein zu einer stärkeren Muskelproteinsynthese. [7] Fazit EAA sind lebensnotwendig und haben auch aus sportlicher Sicht interessante Eigenschaften. In Zuge einer immer lauter werden Kritik zum Dauereinsatz von Whey Protein und BCAA gehört gut abgestimmten EAA-Ergänzungen die Zukunft. Auch Personen die mit einer hohen Proteinaufnahme Schwierigkeiten haben können von EAA profitieren ebenso wie die wachsende Gruppe der Vegetarier

Quellen

[1] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16779921 [2] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11897897 [3] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24552374?dopt=Abstract [4] http://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/1743-7075-9-5 [5] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12217881 [6] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15539275 [7] http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16310330
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