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Mit dieser Maßnahme wird Dir deine Diät bedeutend leichter fallen

Was macht Diät halten so verdammt schwierig? Eigentlich sollte es ja kein Problem sein, mal einige Wochen nur eine bestimmte Menge Kohlenhydrate zu verzehren, fehlende Kalorien durch Körperfett abdecken zu lassen und bei der Lebensmittelauswahl konsequent zu sein. Derjenige der schon frühzeitig versucht uns hier einen Strich durch die Rechnung zu machen ist unser Körper selbst. Wir werden unzufrieden, die Stimmung schwankt und dann auf einmal dieses unbändige Verlangen nach Kohlenhydraten. Woher das alles kommt lässt sich erklären und immer wenn etwas erklärbar ist, sollte es auch Strategien geben dies zu vermeiden, weshalb sich der heutige Artikel genau mit einer solchen Strategie befasst.

Weniger Leptin und Tryptophan dank Reduktionsdiäten

Aus Studien wie der aus dem European Journal of Nutrition weiß man um eine direkte Auswirkung von Diätmaßnahmen auf das Aufkommen an Leptin (einem Sättigungshormon aus den Fettzellen) und Tryptophan. Während der Einfluss auf Leptin eine bekannte Tatsache darstellt, der man im Rahmen einer Reduktionsdiät gerne mit regelmäßigen kohlenhydratreichen Refeeds entgegentritt, ist der Zusammenhang Diät und Tryptophan noch weit weniger bekannt. In Verbindung mit stark kalorienreduzierten Diäten kam es in oben genannter Studie zu einer Reduzierung des Tryptophanaufkommens um 21% (600kcal/Tag) bzw. 16% (1200kcal/Tag). Die Frage die sich an dieser Stelle stellt ist, was Tryptophan eigentlich in unserem Körper macht und wie es sich auf den Diätverlauf auswirkt. Fazit Reduktionsdiäten sorgen für ein reduziertes Aufkommen an Leptin und Tryptophan

Tryptophan – Die Muttersubstanz von Serotonin

Bei Tryptophan handelt es sich um eine essentielle Aminosäure, d.h. wir müssen Sie für eine ausreichende Versorgung regelmäßig über die Nahrung aufnehmen. In unserem Körper fungiert Tryptophan mitunter als die Muttersubstanz für Serotonin, einem Botenstoff der im Volksmund als „Glückshormon“ bezeichnet wird. Serotonin ist verantwortlich für eine ausgeglichene Stimmungslage und steuert mitunter das Sättigungsempfinden. Nehmen wir über die Nahrung Tryptophan auf, gelangt dieses über die sog. Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn und fördert damit die Neubildung von Serotonin. Wer sich nun die Frage stellt, warum wir nicht gleich serotoninhaltige Lebensmittel aufnehmen um den Serotoninspiegel im Gehirn anzuheben muss wissen, dass Serotonin aus dem Blut den Übertritt ins Gehirn nicht schafft, es wird an der Blut-Hirn-Schranke abgeblockt. Aus einer Studie ist bekannt, dass ein akuter Tryptophanmangel mit einem erhöhten Aufkommen an Hungergefühlen verbunden ist. Getestet wurde dies an 38 weiblichen Probanden. Der Grund für ein spezifisches Verlangen an Kohlenhydraten in einer Diät begründet sich in dem durch sie ausgelösten Insulinausstoß. Insulin vereinfacht Aminosäuren wie Tryptophan den Übertritt über die Blut-Hirn-Schranke, aus diesem Grund verlangt unser Körper genau danach. Fazit Weniger Tryptophan ist gleichbedeutend mit weniger Serotonin, einem Botenstoff der für Ausgeglichenheit und Sättigung sorgt. Ein Mangel kann zu Stimmungsschwankungen und einem vermehrten Verlangen nach Kohlenhydraten in der Diät führen

Ist eine Supplementierung mit Tryptophan die Lösung?

Möglicherweise ja, dies bestätigt zumindest eine weitere Studie aus dem American Journal of Clinical Nutrition die sich mit dem Einfluss einer Supplementierung mit 5-HTP (einem Tryptophanabkömmling und direktem Serotininvorläufer) befasste. 20 übergewichtige Probanden erhielten täglich entweder 900mg 5-HTP oder ein Placebo über zwei Mal sechs Wochen verabreicht. In der ersten Periode wurde den Probanden keinerlei Diätvorgabe gestellt, Periode zwei gab eine Diät mit 1200 kcal vor. Während beider Perioden nahmen die Probanden der 5-HTP-Gruppe deutlich mehr Gewicht ab. Sie aßen weniger Kohlenhydrate und fühlten sich satter.

Resümee

Tryptophan könnte in der Tat eine Möglichkeit für jeden Diätenden sein, sich das Leben etwas leichter zu machen. Die Sonderform 5-HTP verspricht im Vergleich zur freien Aminosäure Tryptophan möglicherweise einen zusätzlichen Vorteil mitunter da es an der Blut-Hirn-Schranke nicht mit anderen Aminosäuren um den Übertritt kämpfen muss. Probiert es aus!
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