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Muskelkater und was man dagegen tun kann

Wie entsteht Muskelkater?

In früheren Zeiten dachte man, dass Muskelkater durch eine Laktatanhäufung im Muskel entsteht, dies wurde jedoch schon anhand folgender Gründe wiederlegt: Nach 20 Minuten ist die Halbwertszeit von Milchsäure erreicht, deshalb müsste der Muskel schon nach kurzer Zeit schmerzen, die Schmerzen treten jedoch erst nach 12-24 Stunden auf. Auch der Laktatspiegel hat sich nach dieser Zeit schon längst wieder gesenkt. Auch spricht gegen die Laktattheorie, dass der Muskelkater nach ungewohnten Bewegungen auftritt, da in diesem Fall kaum Laktat gebildet wird. Die höchsten Laktatwerte wurden beim 200m und 400m Lauf gemessen, deshalb müssten Läufer die stärksten Muskelkater haben, dies ist jedoch nicht der Fall. Meistens wird Muskelkater im Krafttraining und bei ungewohnten Bewegungen verzeichnet. Elektromikroskopische Untersuchungen zeigen die typischen Mikrorisse und wiederlegen somit eindeutig die Laktathypothese. Muskelkater entsteht durch kleine Risse im Muskel, welche durch intensive Belastungen, meist exzentrische Kontraktionen auftreten. Diese Risse treten im Z-Gewebe des Muskels auf und es kommt zu leichten Entzündungen in diesem Bereich, zu Wassereinlagerungen und kleinen Ödemen. Die kleinen Ödeme drücken auf die Muskelfasern und verursachen zusammen mit den leichten Entzündungen den wahrgenommenen Schmerz. Muskelkater entsteht innerhalb der ersten 12-24h nach der intensiven Belastung.

Wann entsteht Muskelkater meist?

- Unkoordinierte Belastungen, welche die Muskelfasern überlastet - Durch epileptische Krämpfe - Ungewohnte Bewegungen bei trainierten Sportlern, diese können bei hoher Intensität schon bei kleinen Abweichungen von normalen Belastungsabläufen auftreten - Wenn es zu körperlicher Aktivität nach einer langen Pause kommt

Wie lindere ich den Muskelkater?

Einer der wohl bekanntesten Methoden sind Massagen und Dehnungsübungen, was jedoch schon lange ein nachgewiesener Mythos ist und bleibt. Massagen können sogar zur Verstärkung der Schäden und Beschwerden führen. Wirklich helfen tut alles, was den Muskel stärker durchbluten lässt und Wärme spendet. Die besten Methoden sind daher, den Muskel zu entspannen und zu wärmen, indem ein heißes Bad oder Dusche genommen wird oder ein Saunabesuch erfolgt. Eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und allen wichtigen Eiweißen fördert allgemein die Wundheilung und kann auch beim Muskelkater zu einer schnelleren Heilung führen. Am besten ist die Regeneration des Muskels durch eine entsprechende Ruhephase.

Der psychologische Effekt im Kraftsport

Kraftsportler, welche regelmäßig trainieren, haben trotz ihrer Intensiven Übungen oft keinen Muskelkater. Das hängt mit der schnellen Regeneration zusammen und dass der Muskel die Belastung kennt. Obwohl das Training härter wird, reicht der Reiz nicht aus, um dem Muskel eine Verletzung zuzufügen. Aus diesem Grund wissen erfahrene Kraftsportler, dass wenn ein Muskelkater auftritt, ein neuer Reiz gesetzt wurde oder er einen Muskel vorher beim Trainieren evtl. nicht richtig getroffen hatte und dieser jetzt durch eine neue Belastung zu stark beansprucht ist. Für den Sportler und besonders den Kraftsportler, kann der Muskelkater somit auch einen positiven Aspekt aufzeigen, indem er ihm zeigt, welche Muskeln nicht richtig in das Training miteinbezogen wurden oder an welcher Stelle Koordinations- und Technikübungen angebracht sind. Es sollte allerdings nicht vergessen werden, dass der Muskel verletzt ist und darauf geachtet werden sollte, diesen zu schonen und nicht direkt wieder neu zu belasten.

Wie verhindere ich Muskelkater?

Bei hartem Training ist es sehr schwer Muskelkater präventiv entgegen zu wirken. Durch den Reparaturmechanismus des Körpers, kann auch nach dem Muskelkater ein höheres Niveau an Muskelkraft aufgebracht werden, dafür ist jedoch der Muskelkater nicht unbedingt nötig. Auch Technikübungen und Koordinationsübungen können helfen, da sie ungewohnten Bewegungen vorbeugen, welche ebenfalls bei evtl. geringen Belastungen entstehen können und so das Überdehnen der Fasern verhindern. Die beste präventive Maßnahme ist trotz des Widerspruchs an sich, ein erlittener Muskelkater an einer Faser, denn diese Faser ist die Ausführung nach der Heilung gewohnt und wird so bei weiterführender Belastung nicht wieder so schnell verletzt werden. Wer dem Muskelkater ganz aus dem Weg gehen möchte, muss Gewichte sehr langsam steigern und vor allem bei ungewohnten Übungen die Intensität gering halten und die Ausführung und Koordination beachten. Muskelkater ist, ob man ihn gut heißt oder nicht, ein oft unumgänglicher Schmerz, welcher wohl jedem Trainierenden bekannt ist und bekannt bleiben wird.
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  • Wie könnt ihr sagen

    Wie könnt ihr sagen, was den Muskelkater schneller heilt, wenn ihr gar nicht sagen könnt, ob er nicht ebenso schnell geheilt wäre, hättet ihr euren Kirschsaft nicht getrunken...immerhin habt ihr ihn getrunken und hättet ihr ihn nicht getrunken, könntet ihr auch nicht sagen, ob er mit Kirschsaft schneller weg wäre...immer diese Wundermittelchen!!! -.-

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