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Natural aber effektiv – Die Wirkung dieser Ergänzung wird mit der von Anabolika verglichen

Ja ich weiß, das was in der Überschrift steht wurde euch schon oft versprochen, gehalten wurde es jedoch nie und NEIN es handelt sich nicht um die Vorstellung von freiem HMB wie es derzeit von einer namhaften Supplement-Firma als wahnsinnig effektiv beworben wird. Was ich Euch heute vorstelle ist auch keine direkte Kaufempfehlung, sondern eine Substanz die der eine oder andere von Euch sicher schon kennt, die es aber aufgrund aktueller Studien wieder in den Fokus der interessanten Ergänzungen schafft und es darum verdient, dass wir sie im Auge behalten. Es geht um Ecdysteron und insbesondere um neueste Empfehlungen, dies dank seines anabolen Potenzials auf die Dopingliste zu setzen.

Ecdysteron - Ein Überblick

Bei Ecdysteron handelt es sich um ein natürliches Hormon aus der Gruppe der Ecdysteroide. Ecdysteroide kommen bei vielen Häutungstieren wie Reptilien, Schlangen und Echsen, aber auch bei Spinnen, Krebsen und Insekten vor. Die Wirkung von Ecdysteroiden geht bei Tieren von Ecdysteron-Rezeptoren aus, sie beeinflussen hier Vorgänge wie die Häutung, die Metamorphose und auch die Fortpflanzung. Auch einige Pflanzen enthalten Ecdysteroide, die dort als Schutz vor Fresssenden dienen. Menschen verfügen nachweislich NICHT über  Ecdysteron-Rezeptoren, weshalb sich natürlich die Frage auftut, wie wir davon profitieren können – offensichtlich können wir, die Frage ist nur wie und wie stark!

Ecdysteron – Wirkung beim Menschen?

Ausgehend vom Eingangskapitel stellt sich als erstes die Frage wie es möglich sein soll, dass Ecdysteron ohne spezifische Rezeptoren beim Menschen überhaupt wirksam ist. Die Antwort hierauf geben Parr und Kollegen 2014. Sie zeigen in deren Studie, dass es offensichtlich der Östrogenrezeptor ist, über den Ecdysteron in der Lage, ist seine Wirkung zu entfalten. Während es etliche positive Meldungen zur Wirksamkeit von Ecdysteron auf den Proteinstoffwechsel bei Tieren gibt, zeigt eine der wenigen bis dato verfügbaren Humanstudien keine Unterschiede zu einer Vergleichsgruppe die kein Ecdysteron erhielt. 45 trainierte männliche Probanden erhielten hier 200 mg Ecdysteron über 8 Wochen oder ein Placebo. Die Forscher bestimmten relevante Marker wie fettfreie Masse, Körperfett, Kraftwerte, Sprintschnelligkeit sowie die Testosteronwerte und verglichen die Ergebnisse mit denen der Placebogruppe. Wie bereits genannt, zeigten sich keine Unterschiede die auf eine signifikante Wirkung von Ecdysteron hinweisen würden. Fazit Ecdysteron kann auch am Menschen eine Wirkung entfalten. Bis dato mangelt es leider an Humanstudien die von positiven Ergebnissen berichten

Ecdysteron – Das sagt die neueste Studie

Leider handelt es sich auch bei der neusten Studie zu Ecdysteron nicht um die lange ersehnte Humanstudie mit positiven Ergebnissen, Sie offeriert dennoch einige interessante Gegebenheiten. Parr, M.K. et al. verglichen 2015 Ecdysteron mit gängigen anabolen Substanzen (Dianabol, Trenbolox). Sie gaben Ratten täglich entweder 5mg/kg Körpergewicht Ecdysteron, Dianabol oder Trenbolox über 21 Tage. Gemessen wurden parallel die Fasergrößen des Soleusmuskels sowie die Myotuben (aus ihnen entstehen im Rahmen der Ausdifferenzierung Muskelfasern). Die überraschenden Ergebnisse: Der Soleusmuskel hypertrophierte am stärksten in der Gruppe die Ecdysteron erhielt und auch bei Myotuben wurden mit Ecdysteron die stärksten Unterschiede verzeichnet. Besagte Ergebnisse veranlassten die Forschergruppe zur Empfehlung, Ecdysteron auf die Doping Liste zu setzen Fazit Noch sind wir nicht ganz soweit um Ecdysteron als neuen natürlichen Anabolika-Ersatz zu empfehlen. Ich bin mir aber sicher, dass dank des aktuellen Ergebnisses schon in naher Zukunft Studien zu und mit Ecdysteron auch am Menschen und insbesondere am Sportler auftauchen werden die mit neuen Dosierungen an diese Thematik heran treten und möglicherweise neue spektakuläre Ergebnisse liefern

Quellen

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2129166/ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24974955 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4447764/
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