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Powernapping – Der Booster ohne Nebenwirkungen

Jeder FitnessFreak weiß, dass Schlaf eine entscheidende Komponente für jeden Sportler darstellt. Der Spruch „Muskeln wachsen im Schlaf“ kommt nicht von ungefähr! In der Tat sorgen die körperliche Inaktivität, das Ausbleiben äußerer Einflüsse und Reize sowie die nächtliche Hormonkonstellation bestehend aus hauptsächlich der vollen Ladung Wachstumshormon für Regeneration und in diesem Zusammenhang natürlich auch den Wiederaufbau im Training zerstörter Muskelfasern. Etwas das in Verbindung mit Schlaf in vielen Ländern bereits Gang und Gäbe ist und auch in Deutschland langsam Einzug hält ist das sog. Powernapping. Was es damit auf sich hat und ob man sich davon wirklich etwas versprechen kann erfahrt ihr heute.

Was ist Powernapping

Powernapping bedeutet soviel wie „Tagschlaf“ und bezeichnet ein, wenn man so möchte, kurzes Nickerchen außerhalb der Hauptschlafphase. Besonders beliebt ist beispielsweise in Japan der Mittagsschlaf (dort als Inemuri bezeichnet). Hier sitzen die Menschen schlafend überall auf Bahnhöfen, in U-Bahnen oder auf Parkbänken sowie direkt am Arbeitsplatz um eine kurze Pause ein zu legen. Auch deutsche Konzerne wie Lufthansa, Opel oder BASF bieten deren Mitarbeitern inzwischen schon Räumlichkeiten für kleine Nickerchen an, da Sie an deren positive Wirkung glauben und davon ausgehen, dass Arbeitnehmer so leistungsfähiger ihren Arbeitsalltag bestreiten. Die Mittagszeit wird übrigens besonders gerne für Powernapping angesetzt, da neben dem vorangegangenen Mittagessen hier auch die Zeit des niedrigsten Tages-Blutdruck gegeben ist. Fazit Bei Powernapping handelt es sich um ein kleines Nickerchen im Laufe des Tages (vornehmlich mittags)

Was sagen Studien zu Powernapping?

In der Tat finden sich zur Sinnhaftigkeit von Powernapping einige sehr interessante Studien wie beispielsweise eine Untersuchung der NASA die zeigt, dass Piloten die zwischendurch ein Nickerchen einlegen eine um 16% bessere Reaktionszeit aufweisen als „Nicht-Napper“. In Griechenland untersuchte man an 23.500 Probanden den Einfluss von Powernapping auf das Herzinfarktrisiko und stellt in der Gruppe mit Mittagsschlaf eine Senkung um 37% fest. Forscher gehen davon aus, dass sich durch Powernapping mitunter aufgrund eines regenerativen Effekts auf das Großhirn folgende Benefits einstellen lassen:
  • Positiver Einfluss auf die körperliche Leistungsfähigkeit
  • Positiver Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit
  • Positiver Einfluss auf das Kurzzeitgedächtnis
  • Vorteile beim Gewichtsmanagement (Thema Schlafmangel und erhöhte Nahrungsaufnahme)
  • Schutz vor Herzkrankheiten
  • Aufhellung der Stimmungslage (durch die Bildung von Serotonin)
  • Vorteile in Sachen Reaktionsfähigkeit
Fazit In der Tat verspricht Powernapping einige sehr interessante Vorteile auch für Sportlerinnen und Sportler

So „nappt“ man richtig

Powernapping will gelernt sein. Nicht jeder kann es von Anfang an, sondern muss  möglicherweise erst einmal damit warm werden. „Üben“ kann man dies am ehesten an den Wochenenden zu Hause, indem man sich im Laufe des Tages einfach einen Wecker in der am weitesten entfernten Zimmerecke aufstellt und dann versucht ein 20-minütiges Nickerchen zu machen. Mit der Zeit wird der Körper immer besser mitspielen und das Napping zulassen. Wichtig ist Schlaftrunkenheit zu vermeiden. Powernapping ist nur solange effektiv, bis die Tiefschlafphase einsetzt. In der Regel findet dieser Übertritt nach etwa 30 Minuten statt, weshalb die maximale Länge eines effektiven Powernappings auf 15-20 Minuten angesetzt werden sollte. Fazit Powernapping will gelernt sein. 15-20 Minuten gelten als optimale Napping-Dauer

Resümee

Besser als sich mit Kaffee und dem enthaltenen Koffein sowie anderen Stimulanzien-Bomben für Arbeit und Sport zu pushen könnte es in der Tat sein, ein kurzes Powernapping ein zu legen.

Quelle

http://www.saramednick.com/htmls/pdfs/MednickNN02%5B8%5D.pdf
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