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Questbars – Zur Abwechslung mal ein „guter“ Riegel?

Vor einiger Zeit habe ich schon einen 2-Teiler zum Thema Fitness-Riegel veröffentlicht und damit eigentlich meinen Unmut zumindest gegen die genannten Vertreter kundgetan. LowCarb heißt bei Fitness-Riegeln oftmals HighCarb aber eben mit mehrwertigen Alkoholen versehen, die zwar den Blutzucker nicht beeinflussen dennoch aber mit einem ordentlichen Brennwert zu Buche schlagen. Generell sind viele Fitness-Riegel Kombinationen aus Kohlenhydraten und Fett, oftmals sogar noch mit minderwertigen Proteinquellen versehen. Fitness-Riegel die wirklich gute und funktionelle Zutaten und Zusammensetzungen liefern schmecken nicht wirklich…… kurzum, eine kritische Person wie ich kann Fitness-Riegeln aus nutritiver Sicht eigentlich nichts Gutes abverlangen. Derzeit erfreut sich der Questbar großer Beliebtheit. Lasst uns doch mal sehen ob ER eine Ausnahme darstellt.

Questbar – Die Fakten

Der Questbar liefert der Analyse zur Folge pro 60g Riegel 170 kcal, bestehend aus 5g Fett, 20g Protein und 24g Kohlenhydraten von denen aber 18g aus Ballaststoffen und nur 3g aus Zucker bestehen. Rechnen wir doch einmal nach: Fett 5g a 9,3 kcal                    46,5kcal Protein 20g a 4,1kcal               82kcal Real Carbs 6g a 4,1kcal          24,6kcal In Summe ergibt dies eine Kalorienzahl von 153,1 was bedeuten würde, dass:
  • auf den Ballaststoffanteil tatsächlich nur 16,9kcal entfallen würden, was bei 18g einem Brennwert von 0,94kcal pro Gramm entspräche
  • es sich tatsächlich um einen LowCarb Riegel handeln würde
  • es sich tatsächlich um einen zuckerarmen Riegel handeln würde, dessen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel durch die Ballaststoffe noch weiter verzögert wird
  • es sich tatsächlich um einen High-Protein-Riegel handeln würde
Fazit Es sieht nicht schlecht aus für den Questbar aber sehen wir uns doch einmal noch etwas genauer um….

Isomaltooligosaccharide – DIE Wunderwaffe in Questbars

Der größte Anteil an Kohlenhydraten ist in Questbars als Ballaststoff ausgeschrieben. Die hierfür verwendete Art sind die sog. Isomaltooligosaccharide. In der Tat handelt es sich bei Ihnen um einen mit 1,5kcal pro Gramm (etwas mehr als unsere 0,94kcal pro Gramm aber immerhin niedrig) kalorienarmen Ballaststoff dem zudem präbiotische Wirkung nachgesagt wird. Isomaltooligosaccharide sollen die Darm-Absorption von Mineralien erhöhen und den Stuhlgang helfen zu regulieren. Die Kehrseite der Medaille findet sich tatsächlich im hohen Gehalt wieder. Der GRAS-Notice zur Folge, besteht Unbedenklichkeit bis zu einer Aufnahmemenge von 30g pro Tag. Ab 40g kann es zu Nebenwirkungen wie Darmverstimmungen, Blähungen oder Diarrhöe kommen. Da der Questbar pro Riegel schon 18g Ballststoffe liefert, sollte man es tunlichst vermeiden mehr als einen bis maximal 2 Riegel pro Tag zu verzehren. Nachdruck verschafft dieser Warnung der Zusatz, dass pro üblicher Portion Isomaltooligosaccharide bis zu 5g angegben werden, d.h. der Quest-Bar liefert den Faktor 3,x einer üblichen unbedenklichen Einmalgabe. Fazit Der in Questbars enthaltene Ballaststoff glänzt durch einen niedrigen Energiegehalt und sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften. Als Nachteil ist die hohe Gesamtmenge anzusehen, die in Questbars verwendet wird

Was ist „Lo Han Guo“?

Bei Lo Han Guo handelt es sich um eine Süßfrucht die vor allem in China kultiviert ist. Der Zusatz verleiht dem Quest-Bar seine Süße und das mit Hilfe eines Gemischs aus Fructose und Glucose sowie sog. Mogrosiden, einer Saponin-Art die für den süßen Charakter der Lo Han Guo verantwortlich ist. Fazit Seine Süßkraft erhält der Questbar neben dem kalorienfreien Süßstoff Sucralose und dem leicht süßen Charakters der Isomaltooligosaccharide mitunter von der Lo Han Guo

Resümee

Der Questbar stellt tatsächlich eine Ausnahme unter den Fitness-Riegeln und damit eine durchaus vertretbare Zwischenmahlzeit mit hohem Gehalt an Protein, bei gleichzeitig geringem Gehalt an Kohlenhydraten und Fettkalorien dar. Mehr als einen bis maximal zwei Riegel pro Tag kann ich jedoch leider aufgrund des hohen Gehalts an Isomaltooligosaccharid nicht empfehlen.
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