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Ribose – Der vergessene Energizer

Im Zeitalter von Pre-Workout-Boostern setzt man eher auf stark stimulierende Substanzen wie Koffein, ehemals Geranium, Schisandra und Co. Was ein wenig ins Hintertreffen gelangt, ist die „tatsächliche“ Energie die dafür sorgt, dass mechanische Arbeit verrichtet wird. Hier steht das sog. Adenosin-Tri-Phosphat (ATP) an erster Stelle. Ohne eine ausreichende Versorgung und Möglichkeit zur Resynthese werden wir auch mit voll stimuliertem Nervensystem nicht in der Lage sein ein hartes, intensives Training bis zuletzt durch zu ziehen. Ich habe aus diesem Grund bereits im Zuge der Recherchen zu meinem Buch nach Möglichkeiten gesucht, mich auch um diese Komponente zu kümmern und bin hier auf die Substanz Ribose gestoßen. Was es damit auf sich hat und wie man damit sogar einen Synergie-Cocktail mit Koffein herstellen kann seht ihr jetzt.

Was ist Ribose?

Bei Ribose handelt sich um eine Zuckerart die als Teil der RNS (Ribo-Nuklein-Säure) fungiert und so notwendige Informationen für die verschiedensten Körperzellen liefert. Ribose ist zudem Grundstoff für die Herstellung des besagten ATP. Ohne ATP könnten wir nicht die kleinste Funktion oder Bewegung ausführen. Das Problem bei ATP ist, dass wir es nicht direkt über die Nahrung aufnehmen können, stattdessen ist es Aufgabe der Ernährung die benötigten Baustoffe dazu zu liefern. Hier nimmt Ribose eine zentrale Stellung ein. Wir nehmen es über verschiedene Lebensmittel in kleinen Mengen auf, der größte Teil wird aber im Regelfall im Körper produziert. Aus Ribose werden im Körper entweder Glucose, Pyruvat oder sog. Nukleotide hergestellt. Sie werden im Körper wiederum benötigt für die Energieproduktion, die Herstellung von Protein, RNS, DNS oder Glykogen aber auch für den Energietransfer zwischen den Zellen. Der Mensch verfügt über Ribose-Speicher, dennoch kann es bei starker Belastung dazu kommen, dass diese Reserven nicht rechtzeitig mobilisiert werden und eine Knappheit auftritt. Hier setzen nun Überlegungen einer Ribose-Supplementierung an und tatsächlich zeigt eine neue Studie Vorteile in der Verwendung von Ribose in Zusammenhang mit Koffein vor dem Training. Fazit Eine ausreichende Versorgung mit Ribose ist für den zellulären Energielevel unabdingbar! Ohne Ribose kein ATP und ohne ATP keine Kontraktion

Ribose und Koffein – Eine synergetische Kombination

Eine neue Studie zeigt tatsächlich signifikante Vorteile in Sachen Erhalt des Energielevels und verzögerter Ermüdung mit einer kombinierten Aufnahme von Ribose und Koffein. Die Probanden (hier leider nur Ratten und keine Menschen) mussten eine erschöpfende Schwimmeinheit einmal mit Glukose, mit Koffein, einer alleinigen Gabe von Ribose oder einer kombinierten Gabe von Ribose und Koffein abhalten. Verglichen wurden die Schwimmzeit und die tatsächlich vorhandene ATP-Menge im Muskel. Im Ergebnis konnten bei der Ribose/Koffein-Kombination im Vergleich zur Glukose und der alleinigen Koffeingruppe signifikant verbesserte Schwimmzeiten festgestellt werden die im Bereich von 150% lagen. Auch die alleinige Gabe von Ribose hob sich hier von den Ribose-freien Gruppen ab, indem sich die Schwimmzeit um 135% verbesserte. Fazit Die kombinierte Gabe von Ribose und Koffein vor dem Training kann dabei helfen den Energielevel signifikant zu erhöhen und vor vorzeitige Ermüdung schützen. Als empfohlene Dosierung können 4g Ribose und 10mg Koffein pro Kilogramm Körpergewicht veranschlagt werden

Quellen

Pliml W et al: Effects of ribose on exerciseinducedischaemia in stable coronary artery disease, Lancet, 340:507–10 Teitelbaum JE, Johnson C, St Cyr J. (2006). „The use of D-ribose in chronic fatigue syndrome and fibromyalgia: a pilot study, J Altern Complement Med 12 (9): 857–62. Myhill, Sarah (2009) MacCarter D J, Shecterle L M, St. Cyr J A (2007): D-Ribose Benefi ts COPD, The Internet Journal of  Pulmonary Medicine.
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