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Schädlich für die Gesundheit: 3 Substanzen, die du in deiner Nahrung meiden solltest

Wir möchten alle leistungsfähig, fit und gesund sein. Die richtige Ernährung spielt neben der täglichen Portion an Bewegung (und vielleicht auch körperlicher Verausgabung) eine wichtige Rolle. Vergegenwärtigt man sich zunächst einmal, dass unser Körper das Ergebnis der vergangenen Ernährung ist, so kommt man unweigerlich zu der Feststellung, dass die Nahrungsmittelwahl und die Substanzen, die wir über feste und flüssige Form aufnehmen einen signifikanten Beitrag zu unserer gegenwärtigen Situation – unserem Körperbau, unserer Gesundheit, unserem Wohlbefinden und unserem Immunsystem – leisten.. Viele unserer heutigen Nahrungsmittel, die sich im Supermarkt kaufen lassen, befinden sich noch nicht allzu lange auf der menschlichen Speisekarte (und mit Sicherheit nicht in dieser Kombination). Die industrielle Revolution, die Fließband- und Massenproduktion sowie der technologische Fortschritt auf dem Gebiet der Lebensmittelprodukten haben dazu geführt, dass wir viel mehr fragwürdige Substanzen mit Nahrung und Trinkwasser aufnehmen, als es noch vor hundert oder gar zweihundert Jahren der Fall war – von der Menge ganz zu schweigen. Ganz so, wie es viele Produkte und Substanzen gibt, die unserer Gesundheit zuträglich sind, so gibt es auch jene Komponenten, von denen wir aus heutiger Sicht wissen, dass sie uns eher schaden, als guttun!

Zu vermeidende Substanz #1: Gehärtete Fette

TransfetteSeit der LowCarb-Welle, die ihren Anfang in den 80er Jahren nahm und bis in die heutige Gegenwart anhält, werden Fette von vermeintlich ernährungsbewussten Experten verteufelt. Es stimmt zwar, dass eine kohlenhydratreiche aber fettarme Ernährung einige Vorteile bietet, doch dies auch für eine fettreiche und kohlenhydratarme Ernährung – welches man davon besser verträgt und womit sich die Ziele am besten erreichen lassen, hängt wiederum von persönlichen Präferenzen, der Genetik und der aktuellen körperlichen Situation ab. (Beides zusammen, gepaart mit einem Kalorienüberschluss, ist allerdings schädlich – sollte jedem klar sein!) Die hier getätigten Aussagen gelten allerdings nur für natürliche Fette. Wenn Advokaten einer HighCarb/LowFat-Ernährung von „den bösen Fetten“ reden, dann beziehen sie sich überwiegend auf einen bestimmten Typus von Fett: die Transfette, welche, so kurios es klingen mag, überwiegend aus pflanzlichen Quellen herstellt werden) Wenn es um Transfette geht (welche auf Produktlabeln auch als „gehärtete pflanzliche Fette“ oder „teilweise gehärtete pflanzliche Fette“ ausgeschrieben werden), dann solltet ihr keinerlei Toleranz zeigen. (siehe hierzu auch: „Die Wahrheit über Transfette und ihre schädliche Wirkung“) Unabhängig davon, ob ihr euch HighCarb oder HighFat, omnivor, karnivor oder vegetarisch/vegan ernährt – künstlich hergestellte Transfette sind der Feind eines jeden leistungsfähigen, gesundheitsbewussten Sportlers und gehören nicht auf den täglichen Speiseplan.

Zu vermeidende Substanz #2: Butylhydroxyanisol (BHA) und Butylhydroxytoluol (BHT)

BHA_BHTDiese industriel hergestellten Antioxidationsmittel finden sich in zahlreichen Gebrauchsgegenständen und Nahrungsmitteln, darunter Kosmetika und Verpackungsmaterialien (BHT, Kennzeichnung als E321) sowie Knabberartikeln und Nüssen (BHA; auch Kennzeichnung als E320) zur Haltbarmachung. In Laborexperimenten an Nagetieren zeigt sich, dass diese Substanzen krebserregend wirken (Magen-, Leber-und Lungenkrebs). [1][2][3][4] Wie nicht anders zu erwarten ist, gibt es zwar auch hier Studien, welche keinen karzinogenen Effekt zeigen (und es wird von der EU entsprechend reglementiert), doch absolute Sicherheit gibt es nicht – Vorsicht ist geboten.

Zu vermeidende Substanz #3: Künstliche Süßstoffe

Coke…dürfte den meisten aus ihrer Coke-Light sowie einigen weiteren Industrieprodukten aus der LowCarb-Ecke bekannt sein. Nehmen wir zum Beispiel den Süßstoff Aspartam (E951). Es handelt sich hierbei um einen Methyl-Ester auf Aminosäurenbasis, der im Körper zu Formaldehyd und Ameisensäure verstoffwechselt wird und 4 Kilokalorien pro Gramm liefert. Das Formaldehyd karzinogen wirkt, ist durch einige Studien belegt worden [5][6] und auch die Art und Weise, auf die Aspartam letztendlich die Zulassung auf dem Lebensmittelmarkt, gilt als dubios. Die meisten Verfechter, die sich für die Harmlosigkeit aussprechen, argumentieren damit, dass die karzinogene (krebsverursachende) Wirkung von Aspartam und Co. überwiegend an Nagetieren demonstriert wurden und man sehr hohe Mengen als Mensch konsumieren müsste, um eine gleichgeartete Wirkung zu erzielen. Dies mag zwar stimmen, aber inwiefern das auch in der langen Frist der Wahrheit entspricht, bleibt fragwürdig – die Basis, die sich gegen den Konsum ausspricht, ist jedenfalls sehr stark und sollte den ernährungsbewussten Athleten zumindest zum Nachdenken anregen (und Alternativen gibt es genug).Die schlechte Publicity für Aspartam hat in den letzten Jahren auch dazu geführt, dass sich die Hersteller einen neuen Namen, nämlich „AminoSweet“ überlegt haben, um das Image reinzuwaschen. Aspartame Der Süßstoff Cyclamat gehört vermutlich zu den ältesten Zuckeraustauschstoffen in der heutigen Nahrungskette und ist seit 1970 in den USA verboten (jedoch nicht in Europa). [7] Der Wirkstoff von Cyclamat, Cyclohexylamine führt bei Ratten zur Hodenatrophie und ein erhöhtes Risiko für Blasenkrebs. [8] Acesulfam scheint dagegen eher eine Veränderung im Erbgut hervorzurufen (Mutation). [9] Die Süßstoffe gehören vermutlich zu den umstrittendsten Substanzen, die sich in großer Zahl in den heutigen Lebensmitteln wiederfinden und selbst, wenn man nicht bereit ist sie komplett vom Speiseplan zu streichen, so sollte man doch ein wachsames Auge darauf richten, dass der Konsum nicht überhandnimmt – sehr viele Athleten beginnen mit kleinen Mengen, doch sie gewöhnen sich so schnell und so stark an die Zuckersubstitute, dass sie das Zeug nicht nur überall reinpanschen, sondern auch in größeren Mengen aufnehmen; der Toleranzentwicklung sei Dank! (Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe diesen Weg selbst beschritten). Wenn ihr in der Lage seid Süßstoffe vom Speiseplan zu streichen: Umso besser! Wenn nicht, dann versucht die zugeführten Mengen zumindest einzuschränken und/oder eher auf natürliche Substitute – etwa Stevia – auszuweichen.

Abschließende Worte

Die hier aufgeführten Substanzen begegnen uns relativ häufig im Supermarktregal. Produkte, die reich an Transfetten sind, sollte der ambitionierte Fitnessfreak um jeden Preis meiden – hier greift ausnahmsweise die Behauptung bezüglich des „bösen Fetts“ aus allen Vollen. Andere Substanzen, etwa BHA und BHT lassen sich vermeiden, indem man Junkfood meidet und auch ein wachsames Auge bei Kosmetikartikeln offen hält. Künstliche Süßstoffe sind dagegen ambivalent: Zum einen können sie uns dabei helfen den Kaloriengehalt unserer Lebensmittel zielgerecht zu manipulieren, das Verlangen nach Süßem zu stillen und Speisen bekömmlicher zu machen (jedenfalls wenn man sich an den komischen Geschmack soweit gewöhnt hat, dass man es nicht mehr als widerlich empfindet). Dies heißt allerdings nicht, dass diese Substanzen auch gesund oder als harmlos einzustufen sind. Wer sich zu stark an den Süßstoffkonsum gewöhnt hat, der stellt mitunter fest, dass seine Geschmacksnerven abgestumpft sind und das natürliche Nahrung kaum noch ohne die Zugabe schmeckt – wer dies nicht glauben mag, der kann das aufs Exempel statuieren, indem er einmal 2 Wochen auf die künstlichen Substitute verzichtet (falls er es denn schafft). Zumindest im Fall von Sacharin hat sich gezeigt, dass dies zu einem steigenden Appetit (und damit auch einer höheren Kalorienaufnahme) führen kann. [10]

Quellen

[1] Scorecard. URL: http://scorecard.goodguide.com/chemical-groups/one-list.tcl?short_list_name=p65. [2] Ito, N., et al .(1983): Carcinogenicity of Butylated Hydroxyanisole in F344 Rats. In: Journal of the National Cancer Institute. URL: http://jnci.oxfordjournals.org/content/70/2/343.short. [3] Witschi, HP. (1981): Enhancement of tumor formation in mouse lung by dietary butylated hydroxytoluene. In: Toxicology. URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/0300483X81901207. [4] Lindenschmidt, RC., et al. (1986): The effects of dietary butylated hydroxytoluene on liver and colon tumor development in mice. In: Toxicology. URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/0300483X86901162. [5] Lancet Oncology (2006): IARC Monographs On The Evaluation Of Carcinogenic Risks To Humans. URL: http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol88/index.php. [6] National Cancer Institute: Formaldehyde and Cancer Risk. URL: http://www.cancer.gov/cancertopics/factsheet/Risk/formaldehyde. [7] Henkel, J. (1999-2006): Sugar Substitutes: Americans Opt for Sweetness and Litehttp://web.archive.org/web/20090814035027/http://vm.cfsan.fda.gov/~dms/fdsugar.htm. [8] Hicks, RM. (1983): Effect of promoters on incidence of bladder cancer in experimental animal models. In: Environmental Health Perspectives. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1569250/. [9] Bandyopadhyay, A. / Ghoshal, S. / Mukherjee, A. (2008): Genotoxicity testing of low-calorie sweeteners: aspartame, acesulfame-K, and saccharin. In: Drug and Chemical Toxicology. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1885035 [10] Rogers, PJ. / Blundell, JE. (1989): Separating the actions of sweetness and calories: effects of saccharin and carbohydrates on hunger and food intake in human subjects. In: Physiology & Behavior. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2813533.
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