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Schilddrüsenhormon auch für Muskelwachstum von Bedeutung

Wenn in der Sportlerszene von Schilddrüsenhormon die Rede ist, geht es meist um das Thema Verlangsamung des Stoffwechsels, den Grundumsatz, um eine antrainierte Unterfunktion durch zu wenig Essen und zuviel Sport sowie daraus resultierend eine stagnierende Fettverbrennung. Alles Tatsachen die der Wahrheit entsprechen, dennoch darf man die Funktion von Schilddrüsenhormon nicht hierauf beschränken. Was Schilddrüsenhormon in unserem Körper alles anstellt und wie es sogar in den Muskelaufbau eingreift erfahrt ihr heute. Basics zu Schilddrüsenhormon Die vielfältigen Funktionen des Schilddrüsenhormons werden schon sichtbar wenn man all die Einrichtungen unsere Körpers betrachtet, die davon beeinflusst werden. Als Beispiele sind hier anzuführen, das zentrale Nervensystem, die Haare, die Augen die Haut, unsere Muskulatur, den Energiestoffwechsel, die Nieren, der Magen, das Herz, unsere Knochen, Fingernägel und periphere Nerven. Schilddrüsenhormon greift sogar in den weiblichen Zyklus ein und wirkt mitbestimmend wenn es um die Periode, die Fruchtbarkeit und den Verlauf der Schwangerschaft sowie das Wachstum des Fötus geht. Gesteuert wird die Produktion von Schilddrüsenhormon von unserem Gehirn. Über den Botenstoff TRH (Thyreotropin-Releasing-Hormon) wird weiter TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) gebildet welches letztlich über das Blut zur Schilddrüse gelangt und dort die Produktion von Schilddrüsenhormon anregt. Da alles einer sog. negativen Rückkopplung unterliegt, kann man davon ausgehen, dass der Blutspiegel an Schilddrüsenhormon umso niedriger ist, je höher TSH messbar ist und umgekehrt. In der Schilddrüse kommt es dann zur Bildung von T4, dem inaktiven Schilddrüsenhormon und T3, dem aktiven Schilddrüsenhormon. Fazit Ausgehend vom Gehirn bilden wir Schilddrüsenhormon welches weit mehr Einrichtungen unseres Körpers beeinflusst als oftmals gedacht Funktionen von Schilddrüsenhormon Eine der Hauptfunktionen von Schilddrüsenhormon ist in der Tat die Steuerung des Grundumsatzes, also des Energieumsatzes lebenswichtiger Einrichtungen und Vorgänge in unserem Körper. Eine Erhöhung des Grundumsatzes ist gleichbedeutend mit einer Steigerung der Produktivität von Zellen. Je mehr Schilddrüsenhormon den Grundumsatz antreibt, desto mehr wird auch der Verbrauch von Sauerstoff und Energie in die Höhe getrieben. Unter dem Einfluss von Schilddrüsenhormon kommt es auf Seiten des Kohlenhydratstoffwechsels zu einer gesteigerten Resorption von Kohlenhydraten aus dem Darm ins Blut und einer Aktivierung des Glucosestoffwechsels. Schilddrüsenhormone steigern den Sauerstoffverbrauch nahezu aller Gewebe und erhöhen über diesen Effekt auch die Thermogenese. Von Schilddrüsenhormon geht eine Aktivierung der Gluconeogenese (Abbau von Aminosäuren, Pyruvat und Laktat in Glucose), der Glykogenolyse (Abbau von Glykogenspeichern) aber auch der Lipogenese (Fettsäuresynthese) aus. Je höher das Aufkommen an Schilddrüsenhormon, desto niedrigere Cholesterinspiegel sind zu erwarten. Es fördert zwar die Cholesterinbiosynthese, gleichzeitig aber auch den Cholesterinumsatz und die Cholesterinausscheidung. Neben einer Erhöhung der Kontraktilität (Kontraktionskraft) des Herzmuskels, hat Schilddrüsenhormon letztlich auch einen positiven Einfluss aus das Körperwachstum, indem es die Biosynthese von STH (Wachstumshormon) anregt. Über diesen Einfluss schaltet es sich indirekt in das Knochen- und Muskelwachstum ein. Fazit Schilddrüsenhormon beeinflusst auf direktem Wege den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel und schaltet sich auch in das Aufkommen anaboler Hormone ein, die neben dem Knochenwachstum auch Muskelwachstum fördern Direkter Einfluss auf Muskelwachstum entdeckt US-amerikanische Forscher haben unlängst auf einen direkten Zusammenhang des Aufkommens an Schilddrüsenhormon und Muskelwachstum hingewiesen. Es scheint, als ob Schilddrüsenhormon die Bildung von Satellitenzellen in der Muskulatur fördert. Satellitenzellen sind unabdingbarer Bestandteil von Hypertrophievorgängen in unseren Muskeln. Werden durch mangelnde Intensität im Training und/oder fehlendes bzw. vermindertes Schilddrüsenhormon keine Satellitenzellen aktiviert, wird auch jedwelche Art von Muskelwachstum ausbleiben. Resümee Egal welches sportliche Ziel man verfolgt, die Maßnahmen auf Seiten der Ernährung und des Trainings sollten niemals zu Lasten des Schilddrüsenhormonspiegels gehen. Neben seiner Funktion als „Stoffwechselhormon“ greift es sowohl direkt als auch indirekt in den Muskelaufbau ein
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