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Schlafmangel macht FETT

Eine klare Ansage die sich leider Gottes auch auf wissenschaftlicher Basis belegen lässt wie ihr im heutigen Artikel erfahren werdet.

Schlafdauer als übersehener Faktor für Fettsucht

Die Menschheit wird immer dicker! Natürlich spielen auch Bewegungsmangel, der Einfluss von Umweltfaktoren, Stress, Umweltgifte und eine falscher Ernährung eine Rolle,  gerade die Schlafeigenschaft ist es, die viele in dem Ganzen Spiel übersehen. Die Schlafdauer hat sich in den letzten 100 Jahren um 1,5 Stunden reduziert  --  ein Zufall – NEIN denn epidemische Studien weisen auf einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der nächtlichen Schlafdauer und dem Risiko für Adipositas hin.

Mit wenig Schlaf mehr Hunger

Wer nicht genug oder schlecht schläft, hat morgens mehr Hunger. Die morgendliche Antriebslosigkeit die jeder von uns nach einer schlafarmen Nacht kennt sorgt zudem für einen sinkenden Energieverbrauch.  Wer nicht schläft lässt dem Körper nicht die Zeit für die Feineinstellung des zentralen Nervensystem, des Immunsystems und des Hormonsystems. Gerade diese sind aber für die Steuerung von Appetit und Sättigung von enormer Bedeutung. An der University of Chicago wurde zu diesem Thema eine Studie mit 12 gesunden Männern durchgeführt. Das Ergebnis: Unter Schlafmangel stieg der Hunger der Probanden um 24% an, der Appetit um 23%. Gelüste auf süße Lebensmittel, hoch kalorische und salzhaltige Lebensmittel waren vermehrt vorhanden. Ausgeschlafene Probanden hingegen zeigten kaum diese Art von Appetit sondern bevorzugten eher proteinhaltige Speisen sowie Gemüse und Obst. Fazit Schlafmangel führt dazu dass unser Gehirn nach Kohlenhydraten lechzt!

Wie reguliert der Körper Hunger und Sättigung?

Hunger entsteht im Gehirn und wird so auch über ein komplexes Zusammenspiel zwischen dem Blutzuckerspiegel, sowie den Hormonen Insulin, Ghrelin und Leptin gesteuert. Aus oben zitierter Studie ging hervor, dass die Konzentration des sättigenden Hormones Leptin unter Schlafmangel um 18% gesunken war, während das appetitanregende Ghrelin um 28% erhöht im Blut auftrat. Eigentlich ist es gerade die sinkende Blutkonzentration des Hormons Ghrelin die dem Gehirn als erstes Sättigungssignal gesendet wird. Fazit Schlafmangel sorgt für Dysbalancen bei Hormonen die für die Steuerung von Hunger und Appetit verantwortlich sind

Ab wann besteht Schlafmangel?

Die allgemein gängige Regel von den 8 Stunden Schlaf pro Tag ist zwar nicht ganz falsch aber auch nicht ganz richtig. In Wahrheit besteht für Erwachsene ein durchschnittliches Schlafbedürfnis von 6-8 Stunden. Wer „gesund“ schläft kann sogar mit 5 Stunden Schlaf pro Nacht auskommen allerdings lässt die Schlafqualität allgemein ab dem 30-ten Lebensjahr nach. Studien zeigen, dass die geistige Leistungsfähigkeit bei einer Schlafdauer von 5-6 Stunden noch nicht gravierend beeinträchtigt ist, es allerdings hier bereits zu einer Herabsetzung der Reaktionsfähigkeit kommt. Gerade für Kampfsportler ist diese Feststellung sicher interessant. In Verbindung mit der Entstehung von Adipositas zeigt eine kanadische Studie mit einer Schlafdauer von 5-6 Studien bereits erniedrigte Leptinwerte und somit bereits eine verschobene Appetitregulation. Wichtig ist an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass sich die gravierenden Einschnitte in das hormonelle Umfeld natürlich nicht nach nur einer etwas kurz geratenen Nacht einstellen. Es muss die komplette Schlafgewohnheit sein die in zu kurzem Rahmen abläuft damit es zu den beschriebenen Auswirkungen kommt. Eine durchzechte Nacht gleicht der Körper in der Regel durch eine höhere Schlafqualität in der darauf folgenden Nacht aus sofern man ihm dazu die  Chance gibt. Fazit 6 Stunden gelten generell als unterstes Minimum für ausreichend Schlaf ohne negative Auswirkungen

Auch Cortisol involviert

Besonders interessant für stark gestresste Personen die auch noch wenig schlafen ist die Tatsache, dass auch Cortisol im Überschuss produziert einen entscheidenden Einfluss auf die Energieaufnahme und den Appetit hat. Die Kombination aus einem hohen Stresslevel und wenig Schlafstunden scheint also aus hormoneller Sicht der Worst-Case in Sachen Adipositasrisiko zu sein. Fazit Stress und Schlafmangel sind ein Garant für überflüssige Pfunde

Resümee

Genug zu schlafen kann neben allen Maßnahmen die wir untertags ergreifen um nicht unnötig zuzulegen oder überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen auf entscheidende Weise über Erfolg und Misserfolg entscheiden deshalb empfehle ich Euch unbedingt dem Schlaf an sich immer eine hohe Gewichtung in Eurer Tagesplanung einzuräumen
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  • Toller Artikel

    Toller Artikel, wie immer! Aaaber mich würde außer Schlaf an sich auch der Schlafrhytmus interessieren. Wäre cool wenn ihr was dazu schreiben könntet. Z.b wann die ideale Zeit ist um zu schlafen etc..

    Mfg Valentin

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