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Schlagzeile des Tages: Die Reinheit geht bei Mineralwasser baden

Wir alle müssen trinken und fest steht, dass Sportler je nachdem wie stark Sie schwitzen nochmals mehr Flüssigkeit aufnehmen müssen als nichtsportliche Personen. Langsam aber sicher muss man sich wirklich die Frage stellen, was man denn heutzutage überhaupt noch trinken soll. Gezuckerte Getränke fördern Diabetes und gehen auf die Hüfte, Light-Getränke mit Süßstoffen verursachen Krebs, beeinflussen die Sättigung und was weiß ich noch alles und Kaffee sowie Tees mit Koffein und Teein sind auch nicht das gelbe vom Ei. Was dem wirklich vorbildlichen Sportler bis dato blieb, war der Griff zur Mineralwasserflasche. JETZT taucht eine neue Studie der Stiftung Warentest auf, die uns auch DAS noch madig macht. Ich sehe jetzt schon Eure Kommentare „was soll man denn überhaupt noch trinken“ und Co und ich denke mir genau das Selbe, dennoch möchte ich Euch kurz und knapp vom Ergebnis der Stiftung Warentest berichten, da es wie in jedem Test Produkte gibt die besser und eben auch sehr schlechter abschneiden.

Wie entsteht Mineralwasser?

Bei Mineralwasser handelt es sich um Wasser, welches in eine unterirdische Quelle sickert und auf diesem Wege an mehreren Gesteinsschichten vorbei kommt über die es Mineralstoffe aufnimmt. Mineralwasser und Grundwasser sind nicht dasselbe! Mindestens eine Schicht muss beide voneinander trennen um die Quelle so vor Verunreinigungen zu schützen. Da Gesteinsschichten nicht nur gute Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium sondern auch schädliche Substanzen wie Arsen, Blei und Quecksilber abgeben können sind hier ständige Kontrollen angesagt. Jedes Wasser das sich „Mineralwasser“ nennen darf muss sich dafür eine amtliche Anerkennung einholen und das unterscheidet es auch von Trink- Tafel- und Quellwasser. Bei Ihnen werden gewisse Verunreinigungen wie beispielsweise nichtrelevante Abbauprodukte von Pestiziden aus dem Ackerbau von Amtswegen toleriert. Erste Abmahnungen seitens der Ämter wurden bereits an Mineralwasser-Anbieter verschickt bei denen Kontrollen zu bedenklichen Ergebnissen führten. Fazit Bei Mineralwasser handelt es sich um einen geschützten Begriff den ein Produkt erst nach gesonderter Prüfung verwenden darf. Eigentlich ist besondere Reinheit vorausgesetzt

Das gibt es zu Mineralwasser zu sagen

Im Rahmen der Testreihe wurden in etlichen Produkten Rückstände aus dem Rübenbau aber auch Süßstoffrückstände gefunden. Süßstoffe wie Acesulfam-K werden vom Körper nach der Aufnahme wieder ausgeschieden, gelangen so wieder in Kläranlagen, in das Grundwasser und auch in das Tiefenwasser. Stiftung Warentest sieht die wachsende Problematik mitunter auch in der Förderleistung der Brunnenbetriebe. Wird zuviel Wasser gefördert, entsteht ein Sog der weiter oben liegendes Wasser schnell in die Quelle zieht und diese so mehr oder weniger verunreinigen kann. Fazit Trotz stetiger Kontrollen finden sich immer mehr verunreinigte Mineralwasser

Die Ergebnisse

Um Euch nicht länger auf die Folter zu spannen kommen wir nun zum Testergebnis. Folgende Marken konnten aus 30 getesteten Medium-Mineralwässern die Untersuchungen ohne nennenswerte Mängel bestehen:
  • Frische Brise
  • Vio
  • Eigenmarke Kaufland/K-Classic
  • Eigenmarke Lidl/Saskia
  • Eigenmarke REWE/ja! (Paulusquelle, Bad Rippoldsau)
In Sachen sportgerechtes Mineralwasser konnten in Apollinaris die höchsten Anteile an Mineratstoffen nachgewiesen werden, allerdings traten hier auch oberirdische Verunreinigungen auf. Der höchste Magnesiumgehalt wurde im Wasser der Gerolsteiner-Quelle festgestellt. Den höchsten Kaliumgehalt, allerdings mit Verunreinigungen enthält das Wasser von Aldi/Aqua Culinaris. Die Mineralwässer von „Vilsa Brunnen“ und „Mineau“ schnitten im sensorischen Vergleich am schlechtesten ab. Besonders natriumarm ist übrigens das Mineralwasser von Real mit dem Namen „Tip“, besonders natriumreich ist wieder „Apollinaris“.

Resümee

Wer behauptet „Wasser ist doch Wasser“ ist auf dem Holzweg und sogar innerhalb der Kategorie Mineralwasser gibt es in Sachen Produktqualität größere Unterschiede. Interessant ist immer wieder zu sehen, dass bei weitem nicht alle teuren Produkte am besten abschneiden. Die Annahme das „Marke“ automatisch besser ist kann heutzutage nicht mehr aufrechterhalten werden. Wer sich das Testergebnis zu Herzen nehmen möchte, kann sich künftig jedenfalls mit dem nach Stiftung Warentest „besten“ Mineralwasser versorgen.
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  • Komisch hqb den Artikel auf Bild verfolgt

    Komisch hqb den Artikel auf Bild verfolgt, da stand mangelhaft für Rewe Ja
    Grenzwert für Nickel überschritten dürfte so nicht mehr verkauft werden.

    In deinem Artikel steht; ohne nennenswerte Mangel....

    lieben Gruß

  • Laut Bild

    Laut Bild.de

    (bild.de/ratgeber/verbrauchertipps/mineralwasser/stiftung-warentest-warnt-vor-verunreinigungen-und-pestiziden-36949552.bild.html)

    hat das Wasser "Ja!" von Rewe mit mangelhaft abgeschnitten. Es werden allerdings zwei unterschiedliche Wasserquellen genannt, mit unterschiedlichen Ergebnissen (Gebirgsquelle, Rhens und Paulusquelle, Bad Rippoldsau). Das müsste in dem Artikel erwähnt werden, bevor das Wasser uneingeschränkt empfohlen wird.

  • Ein sehr wichtiger Hinweis der noch eingefügt wurde

    Ein sehr wichtiger Hinweis der noch eingefügt wurde. By the way - der komplette Test kostet nur 2 Euro und ist wirklich lesenswert für alle die es interessiert.

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