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Schokolade als Gendoping

Wer hätte das gedacht? Bei all den tollen Supplements die man heutzutage erwerben kann, bei all dem missbräuchlichen Einsatz von Steroiden und Pro-Hormonen kommt nun eine Studienergebnis ans Tageslicht, welches uns für wahres „Gendoping“ einfach nur dazu aufruft Schokolade zu essen. Ist das unglaublich oder ist das unglaublich? Denn in Schokolade befindet sich offensichtlich eine Substanz, die die unser Myostatin-Gen blocken soll. Doch eins nach dem anderen…

Was ist Myostatin?

Myostatin ist ein im menschlichen Körper gebildetes Protein. Doch auch in anderen Säugetieren konnte man dieses Gen bereits nachweisen. Es hemmt den Muskelaufbau. Das ist auf der einen Seite natürlich gut und nützlich, denn ein übermäßiges Muskelwachstum ist für den Menschen und dessen Überlebensfähigkeit nicht uneingeschränkt empfehlenswert und hilfreich, für den Bodybuilder, Kraftsportler und Fitness Freak hingegen bis zu einem gewissen Punkt schon. Denn schließlich wollen wir Muskeln aufbauen und suchen nach Wegen, diesen Prozess zu forcieren und zu optimieren. Einer dieser Wege könnte es also sein, die Mechanismen im Körper, die unser Muskelwachstum blockieren und hemmen, zu reduzieren und diesen entgegenzuwirken. Das „Blocken“ des Myostatin-Gens wäre also eine gute Möglichkeit. In Tierversuchen an Ratten und Kühen ist es bereits gelungen, das Myostatin-Gen zu blockieren bzw. zu entfernen. Mit dem Ergebnis eines nahezu unkontrollierbaren Muskelwachstums. Die Versuchstiere waren deutlich muskulöser als ihre Artgenossen. Ein Entfernen dieses Gens beim Menschen dürfte weder möglich, noch erstrebenswert, noch sinnvoll sein. Wenn wir es jedoch schaffen, die Aktivität dieses Gens auf natürliche Weise zumindest zu reduzieren, könnte das zumindest dazu führen, dass wir noch ein Stück näher an unser genetisches Limit kommen und Trainingsplateaus überwinden können.

Das Epicatechin

Die Substanz Epicatechin scheint verantwortlich für den Einfluss auf das Myostatin-Gen zu sein. Und eben jede Substanz findet man eben auch in Schokolade. In einer Studie, in der Versuchspersonen 1mg Epicatechin pro Kilogramm Körpergewicht zweimal täglich erhielten, konnten 18% reduzierte Myostatin-Werte beobachtet werden und ein 30%iger Anstieg des Follistatin. Sowohl Myostatin als auch Follistatin haben Einfluss auf die Muskelentwicklung. Das Interessante, bereits 30-50g dunkle Schokolade pro Tag reichen aus, um in etwa die gleichen Werte und Mengen an Epicatechin zu konsumieren, wie in der Studie verwendet wurden. Wer also bisher Schokolade aus schlechtem Gewissen gemieden hat, sollte dies nun mit gutem Gewissen ändern!

Quellen

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24314870/
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