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SICHERHEIT von Süßstoff "Aspartam" durch EFSA bestätigt!

Um den Süßstoff Aspartam kursieren immer noch genügend Gerüchte, besonders in der Fitnesswelt. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat mit einer Metaanalyse vom Dezember 2013 endgültig den Mythen den Gar aus gemacht. Auch wir haben bereits einige Artikel zu Süßstoffen und ebenfalls Aspartam geschrieben. Die Meinungen gehen dabei jedoch je nach Quellen meist etwas auseinander. Die EFSA hat Ende 2013 eine Metaanalyse zur Thematik Aspartam durchgeführt. Die Risikobewertung wurde demnach vollständig abgeschlossen und der Süßstoff und dessen Abbauprodukte für den Menschen in den Expositionsmengen als sicher eingestuft.

Was wurde Aspartam vorgeworfen?

Aspartam ist ein Süßstoff, welcher eine wesentlich höhere Süßkraft (200 x so hoch) als unser Haushaltszucker besitzt. Aspartam ist kein Zuckeraustauschstoff, der einen sehr geringen Kalorienanteil aufweist, sondern besitzt ebenso wie Zucker 4 kal pro Gramm. Durch die hohe Süßkraft muss allerdings wesentlich weniger des Süßstoffs eingesetzt werden, was zu einem geringeren Brennwert des Lebensmittels führt. Durch den Zerfall von Aspartam im Körper in seine Ausgangsstoffe Phen ylalanin, Asparaginsäure und Methanol, soll es zu Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust, emotionale Krankheiten, Stimmungsschwankungen, Depressionen bis hin zur Schizophrenie kommen und noch viele weitere Auswirkungen auf den Körper haben. Immer noch gültig: Die genannten Auswirkungen sind jedoch bei einem Konsum über der Expositionsmenge nicht auszuschließen. Besonders Personen mit der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) dürfen die Aminosäure Phenylalanin nicht konsumieren. Die Krankheit ist nicht sehr weit verbreitet (1:20000 Neugeborenen), jedoch wissen Personen häufig nicht, dass sie die Krankheit besitzen. Für sie kann ein Konsum der Aminosäure lebensbedrohlich sein und dauerhaft zu irreparablen Schäden führen.

Warum ist der EFSA und besonders einer solchen Metaanalyse Glauben zu schenken?

Die EFSA ist „DIE“ übergeordnete Behörde für Lebensmittelsicherheit und ist unter Verbrauchern besonders durch das Einführen der Health Claims auffällig geworden. Die Risikobewertungen werden mit sehr hohem Aufwand betrieben. Im Falle von Aspartam wurde mit über 600 veröffentlichten und nicht veröffentlichten Studien gearbeitet und diese bewertet. Auch das Verzeichnis dieser Studien ist auf der Homepage der EFSA einsehbar, ebenfalls wie genaue Stellungnahmen und vieles mehr. Zusätzlich wurden neben den Unmengen an Studien auch besondere Studien und Arbeiten zu Abbauprodukten wie Diketopiperazin herangezogen. Auch hier erhält die Behörde zu über 140 Studien Zugang und bewerte diese nochmals extra. Insgesamt ist die Rede von bis zu 2000 Studien, welche bei der Risikobewertung mit eingeflossen sind. Die EFSA berücksichtigt weder nur Studien von Instituten oder angesehenen Experten, sondern jegliche Veröffentlichungen zur Thematik, auch von der Industrie. Dabei werden alle Studien bewertet und geprüft, sodass es am Ende zu einem glaubwürdigen und unabhängigen Ergebnis kommt.

Kann man auch die EFSA hinterfragen?

Natürlich, denn jegliche Art von Untersuchungen sind immer zu hinterfragen. Da die EFSA jedoch sehr transparent arbeitet, ist sie eine vertrauenswürdige Quelle. Natürlich gibt es immer noch Kritiker und Verschwörungstheoretiker, welcher die Industrie hinter allem und jedem sehen, doch stellt man ein solch aufwendiges und transparentes Forschungsprojekt in Frage, kann man wohl jegliches in Frage stellen.

Was bedeutet die Auswertung für dich?

Die EFSA bewertet Aspartam in den Expositionsmengen als ungefährlich. Ein gesunder Mensch kann ohne jegliche Risiken 40mg pro kg Körpergewicht pro Tag Aspartam aufnehmen, ohne gesundheitliche Folgen davon zu tragen. Laut Coca Cola Deutschland sind in einem Liter Cola Zero beispielsweise 120 mg Aspartam pro Liter enthalten. Wenn wir davon ausgehen, dass du 80kg Körpergewicht hast, würde dein Grenzwert bei 3200mg Aspartam liegen. Um diesen zu überschreiten, müsstest du somit über 26,7 Liter Cola Zero trinken, um über den europäischen Richtwert zu gelangen, wobei auch darüber hinaus noch nicht gesagt wäre, ob es wirklich zu einer Gefährdung kommen würde. In diesem Zusammenhang wäre das Risiko einer Wasserintoxikation wohl um ein vielfaches höher, als den Richtwert überhaupt zu erreichen. Wenn du dir nicht sicher bist, wie viel Aspartam in einem Getränk enthalten ist, solltest du wissen, dass die Höchstgrenze bei 600 mg Aspartam pro Liter liegt. Auch von einem solchen Getränk müsstest du als 80kg schwere Person über 5,3 Liter trinken, um den Richtwert zu übertrumpfen.
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  • Die EFSA wurde dafür kritisiert

    Die EFSA wurde dafür kritisiert, daß es zu enge Verbindungen zur Industrie gibt. Die Unabhängigkeit der Sicherheitsbehörden ist besonders wichtig. Die Qualität der hinzugezogenen Studien kann ohnehin nur von fach- und sachkundigen Wissenschaftlern bewertet werden. In der Vergangenheit wurden Studien oft kritisiert, weil der Versuchsaufbau eine ergebnisoffene Forschung oft verhinderte.

    Ich bin schon gespannt, wie die aktuelle Bewertung von Aspartam die kritische Prüfung übersteht.

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