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Spieglein, Spieglein an der Wand!

In diesem Artikel möchten wir darüber sprechen, wann der Blick in den Spiegel im Studio sinnvoll ist und wann nicht. Viele Athleten schauen zum falschen Zeitpunkt in den Spiegel, was negativ für das Training sein kann! Die Überschrift hört sich ein wenig seltsam an, trifft jedoch den Gedanken hinter dem Blick in den Spiegel recht gut. Meist wird in den Spiegel geschaut, um zu schauen, wie sich die Muskulatur bewegt und ob das Erscheinungsbild einigermaßen zufriedenstellend ist. Doch wann macht der Blick in den Spiegel wirklich Sinn und wann nicht?

Der sinnvolle Blick in den Spiegel!

Ein Blick in den Spiegel kann dann etwas bringen, wenn man ein Techniktraining betreibt. Dieses Training muss mit sehr geringen Gewichten ausgeführt werden. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass die Kopfhaltung beim Spiegelblick der Übungsausführung nicht förderlich ist und dass besonders freie Übungen immer so ausgeführt werden sollten, dass die Halswirbelsäule nicht überstreckt wird. Die Wirbelsäure sollte eine möglichst gerade Linie bilden, wozu ebenso der Anteil des Halses dazu gehört. Sinnvoll kann der Blick bei der Technikübung sein, um sich seiner Haltung bewusst zu werden, hierfür bietet sich jedoch immer eine bessere Alternativ an, wie die Aufnahme der Ausführung auf Video, denn die seitliche Aufnahme, in einem gewissen Winkel, verrät meist wesentlich mehr und dies auch unter schweren Lasten. Natürlich kann auch eine Pose sehr sinnvoll sein. Einige werden sich dann wieder denken: „Oje er muss sich ja sehr toll finden“ meist sind dies jedoch Anfänger und sehen dabei nicht den kritischen Blick des Athleten, der die Muskelgruppen begutachtet, um ebenfalls Verbesserungsansätze zu suchen und dabei wird es immer Verbesserungsvorschläge geben.

Wann ist der Blick NICHT sinnvoll!

Der Blick in den Spiegel ist sehr häufig NICHT sinnvoll. Viel zu viele Athleten schauen während schweren Übungen in den Spiegel. Dies führt genau dazu, dass die Halswirbelsäure einer falschen Haltung unterliegt. Bei schweren Gewichten kann dies zu Verletzungen führen. Der Spiegelblick führt außerdem auch zu dem Verlieren des Fokus auf die eigentliche Ausführung. Nebenbei gibt es Fitnesscenter, welche gerne leicht gekrümmte Spiegel einbauen, um dem Athleten so etwas vorzugaukeln. Am besten ist es, den heimischen Spiegel aufzusuchen und dort einen Check zu machen und zur Dokumentation Bilder zu schießen. Durch ein regelrechtes Mr. Olympia Posing vor dem Spiegel im Studio, wirst du dein Training ebenfalls meist sinnlos unterbrechen. Während deiner Übung solltest du dich voll und ganz auf deine Ausführung konzentrieren und den Spiegel so gut wie außer Acht lassen. Dabei kann es sich wirklich lohnen, sich selbst abzugewöhnen zu häufig den Blick in den Spiegel zu wagen. Mitglieder, welche meinen, Geräte oder Plätze zu blockieren, nur um ihr Posing vorzuführen, sind meist nicht nur rücksichtslos, sondern oft auch im Training nicht gerade weit fortgeschritten. Kein ambitionierter Athlet würde sich minutenlang im Studio vor dem Spiegel betrachten, denn er ist im Gym um Leistung zu erbringen und seine Rekorde zu schlagen sowie sein Ziel zu verfolgen, ausgeschlossen von Athleten, welche an Bühnenshows teilnehmen. Allerdings ist dies auch eine ganze anderer Faktor. Nutze den Blick in den Spiegel im Studio nur dann, wenn er auch sinnvoll ist und versuche vor allem den Blick während dem Training zu vermeiden.

Fazit

Der Blick in den Spiegel ist für einen Athleten sehr wichtig und gibt ihm einen guten Überblick über Fortschritte, seine Muskelpartien usw., besonders weil eine Waage oft nicht aussagekräftig ist. Allerdings solltest du dich von gebogenen Spiegeln in Studioketten nicht auf den Arm nehmen lassen und den Blick in den Spiegel während einem schweren Training möglichst vermeiden, um deine Technik nicht zu verschlechtern und dich somit nur durch einen Blick in den Spiegel von einer Höchstleistung abzubringen. Nutze lieber den Spiegel bei dir zu Hause, um wirklich gezielt deine Fortschritte zu beurteilen und verwende zur Beurteilung deiner Technik besser Videomaterial oder lass dich von anderen bewerten.
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