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Sport macht aus Weicheiern harte Kerle!

Wie ist denn das nun bitte zu verstehen? Ganz genauso wie es geschrieben steht!! Aktuelle Studien aus der Schmerzforschung enthüllen, dass Sport uns auf eine Gewisse Art und Weise „hart“ macht, quasi abhärtet und wir weniger oft mit Schmerzwahrnehmungen konfrontiert werden. Wie es zu dieser Aussage kam und ob Männer wirklich das „wehleidige Geschlecht“ sind für das Sie oftmals gehalten werden ich heute beantworten

Sportler halten mehr aus!

Diese Aussage ist inzwischen wissenschaftlich untermauert und das sogar aus einer Metaanalyse der Heidelberger Universität. Sie befassten sich mit bis dato 15 bekannten Studien zum Thema Schmerzwahrnehmung bei Athletinnen und Athleten und fanden hier leider ein eher uneinheitliches Bild an Untersuchungsergebnissen wieder, welches zur genauen Aussagenfindung einen nochmaligen Vergleich und eine Auswertung notwendig machte. Gemessen wurden sowohl die Schmerztoleranz, also wie lange man mit bestehendem Schmerz aushalten kann als auch die Schmerzschwelle, also der Zeitraum bis Schmerz entsteht. Vergleichspersonen waren unsportliche Probanden. In der Gesamtheit waren in alle verwendeten Studien 900 Teilnehmer (davon 568 Sportler)  involviert. Bei den Sportlern kamen sowohl Vertreter aus dem Ausdauersport, dem Ballsport aber auch dem Kraftsport zum Zuge. Sportlich galt, wer mindestens 6 Stunden Sport pro Woche absolvierte. In Sachen Schmerzempfindlichkeit testeten die Forscher die Probanden mittels kaltem Wasser oder dem Einklemmen von Fingern. Im Ergebnis konnte bei den Sportlern einheitlich eine höhere Schmerztoleranz festgestellt werden als bei den unsportlichen Kontrollpersonen. Interessant war, dass das Ausmaß der Schmerztoleranz von Sportart zu Sportart unterschiedlich ausfiel. Die höchste Schmerztoleranz konnte in der Gesamtheit der Arbeiten bei Ballsportlern festgestellt werden. Von regelmäßiger sportlicher Betätigung geht hier eine Veränderung der Schmerzwahrnehmung aus, wie Sie mit der Einnahme eines gängigen Schmerzmittels auftritt.  Kraftsportler belegten nach Ausdauersportlern das Schlusslicht in Sachen Veränderung der Schmerztoleranz. Bei der Schmerzschwelle, also der minimalen  Intensität eines Einflusses ab dem Schmerz ausgelöst wird, zeigten sich ebenfalls unterschiedliche Werte im Vergleich von Sportlern und unsportlichen Kontrollpersonen. Der Vergleich zwischen Sportarten ergab hier keinen signifikanten Unterschied. Fazit Sport beeinflusst nachweislich den Umgang mit Schmerz, DARUM macht Sport aus Weicheiern harte Kerle

Sind Männer wirklich Quängler?

Einige weitere Ergebnisse aus der Schmerzforschung werden vor allem die männlichen Leser freuen. Es wurde festgestellt, dass Frauen schneller über Schmerzen klagen wenn welche auftreten als Männer. Frauen klagen zudem bei demselben Schmerzreiz über eine wesentlich stärkere Schmerzintensität als Männer und  empfinden Schmerzen wesentlich schneller als nicht mehr erträglich. Letztlich geben Frauen auch schneller Tätigkeiten auf die mit Schmerzen verbunden sind. Schuld an diesen Tatsachen ist einerseits das Hormon Testosteron. Es fördert wie andere Botenstoffe und Proteine nachweislich die Schmerztoleranz. Auch eine unterschiedliche Verarbeitung von Schmerzreizen ist Schuld an dem großen geschlechtlichen Unterschied.  Während Frauen Schmerzen im emotionalen Bereich des Gehirns verarbeiten, kommen Schmerzsignale beim Mann im rationalen Bereich des Gehirns an. Fazit Der Unterschied der Geschlechter in Sachen Schmerzwahrnehmung und Schmerztoleranz ist signifikant  und beträgt bis zu 50%.

Resümee

Männer als das stärke Geschlecht zu bezeichnen trifft sicher nicht nur in Sachen Muskelmasse zu sondern betrifft auch die Schmerzwahrnehmung. Generell profitieren beide Geschlechter von Sport durch eine veränderte Schmerzwahrnehmung Quellen Interview Professor Lautenbacher: http://my.feki.de/neuigkeiten/bamberg/051128_typischfraumann.htm Differenzierte Schmerzstudien die (wie alle anderen auch) zu o.g. Ergebnissen geführt haben finden Sie unter: National Institutes of Health, Gender and Pain, April 1998 Dr. Roger B. Fillingim, Ph.D., Department of Psychology, School of Social & Behavioral Science, University of Alabama, Birmingham, Alabama William Maixner, D.D.S., Ph.D., Department of Endodontics, School of Dentistry, University of North Carolina, Chapel Hill, North Carolina http://newsletter.doccheck.com/generator/107/317/xhtml http://www.laserneedle.at/ger/presse/downloads/stimmen/Schmerz%20-%20Ganzheitliche%20Schmerztherapie.htm http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/4641567.stm http://www.sciencedaily.com/releases/2005/07/050705004113.htm http://www.sfa-ispa.ch/index.php?IDtheme=64&IDarticle=183&langue=D
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