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Teufelskreis Steroidkonsum: Es bleibt meist nicht bei einem Mal!

Der Konsum von Steroiden hat körperliche und psychische Folgen. Die Nebenwirkungen der Substanzen sind nicht zu unterschätzen. Es gibt jedoch neben „typischen Nebenwirkungen, die wohl vielen bekannt sein werden, ein großes Problem, dass viele Athleten nicht bedenken – genau dieses möchten wir dir näherbringen!

Mehr Masse wird gefordert!

Wer sich für den Konsum von Steroiden entscheidet, der tut dies im Hobbybereich fast ausschließlich aus dem Grund, um mehr Muskelmasse zu erhalten. Nur ein sehr geringer Anteil der Athleten führt Steroide zu, um wirklich ihre Leistung zu verbessern. Im Profisport wäre diese Aussage natürlich nicht haltbar. Die meisten Steroidkonsumenten sind noch nicht ganz an ihrer genetischen Muskelgrenze angelangt, beginnen jedoch schon in sehr jungen Jahren mit dem Konsum von Steroiden.

Über was wird nachgedacht?!

Junge Athleten informieren sich sehr unterschiedlich präzise über mögliche Folgen des Steroidkonsums. Die meisten wissen jedoch, dass durch einen Konsum gewisse Nebenwirkungen auftreten, die auch irreparabel sein können. Dies reicht jedoch nicht, um sich von Steroiden abzuwenden, denn der Wunsch nach einem besseren Aussehen und evtl. das Streben nach einem fernen Ziel sind zu groß! Leichtfertig werden Steroide zugeführt, wobei schon an dieser Stelle große Schwierigkeiten auftreten können, denn oft sind die Informationen nicht ausreichend, um mit dem Konsum und Folgen richtig umzugehen. Doch als wären solche Fehler nicht schon fatal genug, gibt es noch ein Problem, welches viele nicht auf dem Schirm haben, es jedoch evtl. die Sichtweise für manchen Sportler verändern könnte!

Einmal Steroide immer Steroide?!

Diese provokante Aussage ist nicht weit hergeholt, denn viele vergessen eines beim Konsum von Steroiden, sie machen aus gewissen Gründen psychisch abhängig und diese Gründe sind für einen Athleten recht einfach nachvollziehbar. Wer über sein genetisches Potential Muskulatur aufbaut, der wird beispielsweise durch extern zugeführtes Testosteron, seinen körpereigenen Testosteronwert steigern. Durch diese Steigerung ist es dem Athleten möglich mehr Muskulatur aufzubauen als es ihm natürlich möglich gewesen wäre. Doch viele machen sich keine Gedanken darüber was passiert, wenn sie kein Testosteron oder andere Substanzen mehr zuführen! Der Verlauf ist ganz einfach zu betrachten. Führst du kein externes Testosteron mehr zu, dann wird dein körpereigenes Testosteron wieder auf den Normalwert absinken. Nach einer Kur wird er für eine gewisse Zeit sogar unter den Normalwert fallen, was mit ein Grund dafür ist, dass das „richtige“ Absetzen sehr wichtig ist. Die Folge ist das, was viele nicht wahrhaben wollen – du wirst wieder bei deiner natürlichen Grenze landen, wenn du diese durch die Kur überschritten haben solltest. Solltest du durch eine Kur erst auf deine genetische Grenze kommen, dann wäre es theoretisch möglich, diese auch zu halten, allerdings sind nur die Wenigsten in der Lage, an ihrem natürlichen Maximum zu bleiben. Zusammengefasst bedeutet dies – wenn du einmal Steroide nimmst, musst du diese immer wieder konsumieren, um dein „unnatürliches“ Level zu halten. Du hast eigentlich keine Wahl, solange du nicht auf dein genetisches Maximum herunterfallen möchtest. Neben einer ohnehin psychischen Abhängigkeit, dass der Muskelaufbau und das Training durch Steroide wesentlich besser härter und schneller verläuft, ist dieser Effekt grundlegend dafür verantwortlich, weshalb es nicht nur bei einer Kur bleibt. Genau deshalb ist selbst eine Kur bezüglich dieser Sichtweise sehr gefährlich, denn falls diese ohne direkte Nebenwirkungen verlaufen sollte (dabei werden die Langzeitschäden natürlich nicht beachtet), wird man immer nach dieser Kur die aufgebaute Muskulatur wieder verlieren, so lange man seine genetische Grenze schon erreicht hatte.

Aber Kumpel XY sagt, dass er 10 kg Muskelmasse behalten hat!

Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Zum einen hat er evtl. schon sehr früh vor seiner genetischen Grenze angefangen Steroide zu konsumieren, beispielsweise wog er 70 kg bei einem niedrigen Körperfettanteil, nahm mit Steroiden 15 kg zu und wog trotz Absetzen der Substanz nach 1 Jahr 80 kg. Seine natürliche Grenze lag wahrscheinlich bei 80 kg, weshalb er die Masse aufbauen und halten konnte. Sollte dein Kumpel allerdings schon sehr lange trainieren und seit Jahren bei einem bestimmten Körpergewicht liegen, dann mit einer Steroidkur beginnen und obwohl er nur eine Kur nutzte immer noch bei 100 kg Muskelmasse, statt 85 kg liegen, dann gibt es nur eine Erklärung – er lügt dich an - es war eben nicht seine erste und letzte Kur!

Sei nicht naiv!

Ebenso solltest du nicht glauben, dass ehemalige Profibodybuilder keine Steroide mehr konsumieren, denn oft kommt der Irrglaube auch daher. Gute Beispiele sind Bodybuilder, die wegen des Handels mit verbotenen Substanzen eine Haftstrafe im Gefängnis absitzen müssen und dort innerhalb weniger Monate unglaublich viel Muskelmasse verlieren und nein, es liegt nicht nur am Essen. Ex-Profis werden sicherlich ein nicht mehr so hohes Risiko eingehen und die Substanzenpalette sowie gewisse Substanz-Dosen reduzieren, jedoch können sie sich aus Marketinggründen schon gar nicht erlauben auf ihre genetische Grenze zurückzufallen.

Was wir dir mit dieser Aufklärung sagen möchten!

Neben den ohnehin extrem vielen Nebenwirkungen, die Steroide oder was auch immer haben können, wenn du sie konsumierst, gibt es auch Faktoren, die du evtl. nicht direkt siehst, dir aber die Augen öffnen können. Wer einmal Steroide nimmt und sein genetisches Potential überschreitet, der wird nach dem Absetzen immer auf sein eigentliches Potential zurückfallen, der Zeitraum ist dabei je nach Substanz und Veranlagung sehr unterschiedlich. Wer jedoch Muskelaufbau anstrebt, der wird sich oft danach nicht damit zufriedengeben, dass er die aufgebauten 10 kg wieder verloren hat und einfach nicht mehr weiter kommt, bzw. auch einfach schlechter aussieht - NEIN, er wird wieder zur Substanz greifen und schon ist er im Teufelskreis gefangen, wobei andere psychologische Faktoren den mehrfachen Konsum ebenfalls unterstützen. Schließe diese Denkweise ebenfalls mit ein, wenn du vorhast Steroide zu konsumieren, denn meist wird es nicht beim einmaligen Konsum von Steroiden bleiben, du wirst nach dem Absetzen nicht immer so aussehen, wie du es in dem Moment tust. Um das muskulöse Level am Ende des Konsums zu halten, müsstest du es wieder konsumieren und mit jedem Konsum steigt das Risiko der Nebenwirkungen und der Abhängigkeit weiter an!
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