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Trainierst du schon oder zerstörst du noch? Warum „hart“ nicht immer „smart“ ist!

Okay. Es wird in so vielen Medien suggeriert, dass sprichwörtlich „nur die Harten in den Garten“ kommen. Was damit gemeint ist, ist dass die Intensität der Schlüssel zum Erfolg ist. Die Intensität wird aber in diesem Zusammenhang oft gleichgesetzt mit der Ausbelastungsintensität. Das bedeutet so viel wie, wer nach dem Training noch klar denken kann, hat offensichtlich nicht hart genug trainiert. Und diese generelle Einstellung hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass praktisch jeder der nicht bis zum Muskelversagen trainiert hat, mit angeschlossenen erzwungenen Wiederholungen bei denen der Trainingspartner hilft, noch ein paar weitere „Reps“ rauszuquetschen, nur um dann direkt das Gewicht um 20% zu reduzieren für einen weiteren Dropsatz - natürlich ebenfalls mit anschließenden erzwungenen Wiederholungen - bis zum absoluten Limit, mit einem mehr oder minder schlechten Gewissen aus dem Studio heraus in Richtung Heimat geht und sich fragt, ob er oder sie vielleicht nicht genug getan hat? Nicht genug Einsatz gebracht? Nicht genug Wille? Und so lange andere tagelang stolz von ihrem Muskelkater erzählen, der sie nicht einmal mehr aufs Klo sitzen lässt, spürt man selbst nicht annähernd solche Schmerzen. Man selbst hat zwar sein Trainingsgewicht gesteigert in der letzten Einheit, aber andere reden von „Selbstzerstörung“…und man selbst…hat „nur“ trainiert!? In diesem Falle, alles richtig gemacht!

Progression vs Zerstörung

Leute, wacht auf! Training hat nichts mit „Zerstörung“ zu tun! Insbesondere dann nicht, wenn man nicht gerade bis in die Fingerspitzen voll ist mit Doping. Tut mir leid dass ich das hier jetzt so sagen muss! Ist aber die Wahrheit! Wir wollen unsere Muskeln nicht zerstören. Wir wollen einen Trainingsreiz setzen, um sie zum Wachsen zu bringen. Wenn ich tagelang Schmerzen habe und der Muskelkater scheinbar einfach nicht abklingen mag, dann ist das kein Zeichen dafür, dass die Trainingseinheit gut oder produktiv war. Dann ist das ein Zeichen dafür, dass man übers Ziel hinausgeschossen ist. Sich selbst schon eine leichte Verletzung zugeführt hat. Und bei allem Respekt, aber das sollte nicht das Ziel eines Sportlers sein und bringt diesen auch nicht schneller an seine eigenen Körpertransformationsziele! Oder habt ihr schon einmal von anderen Sportarten gehört, die mit dem Ziel der „Selbstzerstörung“ in ein Training gehen? Schon einmal von einem Schwimmer gehört der so lange schwimmt, bis er untergeht? Oder einem Kampfsportler der so lange gegen einen Sandsack kickt bis er sich das Schienbein bricht? Hoffentlich nicht. Komischerweise ist dieses Vorgehen jedoch in der Fitnessbranche akzeptiert. Das macht es jedoch nicht produktiver oder sinnvoller. Ein richtiges Training ist ein geplanter Prozess mit Startpunkt und Ziel. Beides genau definiert. Man kann im Idealfall zu nahezu jedem Zeitpunkt bestimmen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Man fordert den Organismus, ohne ihn zu überfordern. Das ist ein Unterschied! Man setzt einen optimal überschwelligen Trainingsreiz der zur gewünschten Anpassung führt und nicht einen zu stark überschwelligen Trainingsreiz, der dazu führt dass man sich tagelang nicht mehr richtig regenerieren kann. Man steigert die Trainingsreize gezielt über einen definierten Zeitraum und „schießt“ sich nicht einfach in jeder Trainingseinheit auf gut Glück weg.

Tipps für eine erfolgreiche Trainingsplanung

1. Steigere dich langsam und schrittweise 2. Nutze verschiedene Möglichkeiten um eine Progression ins Training zu bekommen. Dazu zählen Dinge wie Volumensteigerung, Steigerung der Trainingsfrequenz, Anpassungen in der Trainingsdichte, Progression bei der Verwendung der Trainingsgewichte usw. 3. Spiele nicht alle Karten auf einmal aus! Die Vorschläge aus Punkt 2 sind nach und nach und mit Bedacht anzuwenden! 4. Kontrolliere deine Fortschritte durch messbare Variablen. Immer bis kurz vor die Ohnmacht zu trainieren ist KEINE messbare Variable! 5. Sehe nicht nur die einzelne Trainingseinheit, sondern den Fortschritt und die Progression über die Zeit! 6. Lass dich nicht von anderen „Zerstörern“ anstecken, sondern verfolge deinen Plan und gelange ans Ziel! 7. Trainiere lieber „smart-core“ anstatt sinnlos „hardcore“.
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